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    <title>Der TrennDICH-Blog</title>
    <link>https://www.trenndich.info</link>
    <description>Als erfahrene Coaches unterstützen wir Menschen vor, während und nach ihrer Trennung. In unseren Blog-Beiträgen greifen wir einzelne Themen auf und bieten Rat und Hilfe.</description>
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      <title>Der TrennDICH-Blog</title>
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      <link>https://www.trenndich.info</link>
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    <item>
      <title>Mythos Scheidung: Warum deine Ängste meist unbegründet sind - Ein Familienanwalt klärt auf</title>
      <link>https://www.trenndich.info/mythos-scheidung-warum-deine-aengste-meist-unbegruendet-sind-ein-familienanwalt-klaert-auf</link>
      <description>Trennungsberater im Interview mit Familienanwalt: Rechtliche Klarheit zu Scheidung, Unterhalt und Kosten. Schluss mit Mythen und Halbwissen!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Was ihr wirklich über Scheidung wissen müsst - 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ein Experteninterview mit Familienrechtler Niklas Clamann
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_8800-2+neu.jpg.jpeg" alt="Niklas Clamann ist Familienanwalt in Münster"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Von Torsten Geiling 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In meiner Trennungsberatung erlebe ich es täglich: Kaum ein Gespräch vergeht, ohne dass meine Klientinnen und Klienten mit den rechtlichen Folgen einer Scheidung konfrontiert werden. "Was passiert mit unserem Haus?", "Muss ich wirklich Unterhalt zahlen?", "Kann ich mir eine Scheidung überhaupt leisten?" - die Sorgen und Fragen sind vielfältig und berechtigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als systemischer Coach kann ich zwar eine erste Orientierung geben und die emotionalen Aspekte einer Trennung bearbeiten, aber bei rechtlichen Fragen stoße ich an meine Grenzen. Deshalb rate ich meinen Klienten immer dringend dazu, sich fachkundigen Rat zu holen - sowohl für die finanzielle als auch für die rechtliche Sicherheit, die in dieser ohnehin belastenden Zeit so wichtig ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um euch fundierte Antworten auf die häufigsten Fragen zu liefern, habe ich ein ausführliches Interview mit Rechtsanwalt Niklas Clamann geführt. Er betreibt in Münster eine auf Familienrecht spezialisierte Kanzlei und begleitet täglich Menschen durch Scheidungsverfahren. Ihm habe ich alle Fragen gestellt, die mir in der Beratungspraxis immer wieder begegnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In dieser dreiteiligen Interview-Serie erfahrt ihr alles, was ihr über Scheidung wissen müsst: von den größten Mythen und Ängsten über den Umgang mit Kindern bis hin zur praktischen Abwicklung des Verfahrens. Fundiertes Wissen, das euch hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Herr Clamann, Sie sind spezialisiert auf Familienrecht. Was bewegt Menschen aus Ihrer Sicht dazu, trotz jahrelanger Unzufriedenheit in der Ehe zu bleiben, obwohl eine Scheidung rechtlich möglich wäre?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ehegatten befinden sich, gerade innerhalb von langjährigen Ehen, meistens in sehr verflochtenen Strukturen. Es gibt ein gemeinsames soziales Umfeld, gemeinsame Verträge, vielleicht sogar eine gemeinsame Immobilie. Die Angst, all das möglicherweise zu verlieren, lähmt viele Menschen und hindert sie daran, den auf emotionaler Ebene längst herbeigesehnten Schritt der Trennung zu gehen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oft werden Ehen auch zuliebe der gemeinsamen Kinder aufrechterhalten, um sie nicht mit der Trennung ihrer Eltern konfrontieren zu müssen. Bevor die Kinder derart belastet werden, wird lieber eine Art Scheinehe aufrechterhalten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber auch finanzielle Ängste spielen eine große Rolle. Gerade bei Ehen, in denen ein klassisches Rollenbild gelebt wird, fürchtet sich der Ehegatte, der sich um Haushalt und Kindererziehung kümmert, vor den finanziellen Folgen einer Trennung oder Scheidung. Existenzangst ist in diesem Zusammenhang ein immer wiederkehrendes Thema und hält viele Menschen in unglücklichen Ehen fest.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Welche typischen Ängste und Mythen begegnen Ihnen in Ihrer Praxis am häufigsten?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Prozess der Ehescheidung ist in den Köpfen der Menschen deutlich umfangreicher und komplizierter, als er tatsächlich ist. Im Rahmen der Scheidung stellt das Familiengericht lediglich fest, ob die Ehe gescheitert ist und scheidet dann die Ehe. Mit der Scheidung wird noch ein Versorgungsausgleich durchgeführt, also die Rente der Ehegatten aufgeteilt. Ansonsten beschäftigt sich das Familiengericht nicht mit den weiteren Punkten, die gegebenenfalls klärungsbedürftig sind. Alles rund um eine gemeinsame Immobilie, Aufteilung des sonstigen Vermögens und Hausrats, Unterhalt, Belange der gemeinsamen Kinder etc. ist nicht Teil der Scheidung und kann von den Ehegatten einvernehmlich untereinander geklärt werden. Insbesondere müssen diese Punkte nicht vor der Beantragung der Scheidung geklärt sein, sondern können vollkommen unabhängig von der Scheidung zu einem beliebigen Zeitpunkt von den Ehegatten angegangen werden. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch die Existenzangst ist in den allermeisten Fällen unbegründet. Wer sich während der Ehe um Haushalt und Kinder gekümmert hat, ist im Falle einer Trennung oder Scheidung durch eine Vielzahl von Ansprüchen rechtlich und finanziell abgesichert. Der Gesetzgeber schützt denjenigen, der seine eigene Karriere im Vertrauen auf den Fortbestand der Ehe aufgegeben hat, unter anderem durch Unterhalt, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich etc.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Ich kann mir eine Scheidung nicht leisten" - wie viel kostet eine Scheidung tatsächlich und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Höhe der Scheidungskosten ist ganz individuell und hängt immer von Einkommen und manchmal auch Vermögen der Ehegatten ab. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass je höher das Einkommen und das Vermögen ist, desto teurer die Scheidung ausfällt. Eine durchschnittliche Scheidung kostet insgesamt zwischen 2.000 € und 2.500 €. Wenn die Ehegatten neben der Scheidung noch finanzielle Streitigkeiten über Anwälte oder das Familiengericht austragen, kann es schnell deutlich teurer werden. Wer die Scheidungskosten nicht bezahlen kann, hat die Möglichkeit, Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Wird die Verfahrenskostenhilfe bewilligt, werden die gesamten Scheidungskosten von der Staatskasse übernommen. Andernfalls besteht meistens auch die Möglichkeit, die Anwaltskosten in Raten abzuzahlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Unterhalt ist ein Reizthema: Wann muss ich Unterhalt zahlen und wann habe ich Anspruch darauf? Wie wird die Höhe berechnet?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Trennungsunterhalt, nachehelichem Unterhalt und Kindesunterhalt. Während der Trennungszeit – also zwischen der Trennung und der rechtskräftigen Scheidung – hat der finanziell schwächere Ehegatte Anspruch auf Trennungsunterhalt. Einzige Voraussetzung ist, dass eine Differenz zwischen den Einkommen der Ehegatten gegeben ist. Auch nach der Scheidung kann ein Anspruch auf Unterhalt bestehen, beispielsweise wegen Kinderbetreuung, Krankheit oder Alters. Diese Ansprüche sind allerdings an strengere Voraussetzungen geknüpft als der Trennungsunterhalt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Höhe des Ehegattenunterhalts richtet sich nach dem sogenannten bereinigten Nettoeinkommen beider Ehegatten, also dem Nettoeinkommen, was den Ehegatten nach Abzug von Verbindlichkeiten monatlich zur Verfügung steht. Besteht eine Differenz zwischen den bereinigten Nettoeinkommen der Ehegatten, ist etwas weniger als die Hälfte dieser Differenz als Unterhalt zu zahlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beim Kindesunterhalt orientiert man sich an der Düsseldorfer Tabelle, die je nach Einkommen und Alter des Kindes gestaffelte Unterhaltsbeträge vorgibt. Je älter das Kind und je höher das Einkommen des Unterhaltspflichtigen, desto höher ist der zu zahlende Kindesunterhalt. Gezahlt wird an den Elternteil, bei dem das Kind hauptsächlich lebt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was passiert mit dem gemeinsamen Haus oder der Eigentumswohnung? Muss zwingend verkauft werden?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Verkauf ist keineswegs zwingend. Entscheidend ist, in welcher Form die Immobilie gemeinsam gehalten wird, also ob beide Ehegatten im Grundbuch stehen und zu welchen Anteilen. Bei einer gemeinsamen Immobilie wird es meistens so sein, dass beide Ehegatten je zur Hälfte als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist wichtig zu verstehen, dass bei gemeinsamem Eigentum sämtliche Entscheidungen über die Immobilie nur gemeinsam getroffen werden können. Denkbar ist, dass ein Ehegatte die Immobilie übernimmt und den anderen auszahlt. Die Immobilie kann aber auch vollständig an einen Dritten verkauft oder vermietet werden. Diese Entscheidungen können nur getroffen werden, wenn beide Ehegatten zustimmen. Die einzige Möglichkeit, ohne Zustimmung des Miteigentümers eine Entscheidung über den Verkauf der Immobilie zu treffen, besteht in der Einleitung der sogenannten Teilungsversteigerung. Dann wird die Immobilie vom Amtsgericht auch gegen den Willen des Miteigentümers öffentlich versteigert. Der dadurch erzielte Kaufpreis liegt meist weit unter dem Preis, der auf dem freien Markt zu erzielen wäre. Es empfiehlt sich daher, sich zu einigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie werden Schulden bei einer Scheidung aufgeteilt?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei Schulden ist entscheidend, wer die Verbindlichkeit eingegangen ist und in wessen Interesse sie aufgenommen wurden. Für gemeinsame Schulden, etwa für eine gemeinsam unterzeichnete Baufinanzierung, haften beide Ehegatten in der Regel gesamtschuldnerisch. Das bedeutet: Der Gläubiger, also in diesem Fall die Bank, kann sich an beide wenden, unabhängig davon, wer die Schulden tatsächlich verursacht hat. Daran ändert auch die Trennung oder Scheidung nichts. Die gemeinsame Schuld bleibt darüber hinaus bestehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Schulden, die nur ein Ehegatte aufgenommen hat, wird in der Regel auch nur dieser Ehegatte haften. Die Ehe führt nicht dazu, dass ein Ehegatte für die Schulden des anderen Ehegatten, die dieser während der Ehe gemacht hat, aufkommen muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anders kann es aussehen, wenn der andere Ehegatte von der Aufnahme der Schulden profitiert hat. Wurde beispielsweise ein Kredit allein aufgenommen, aber zur Finanzierung des Familienlebens verwendet, kann das im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung oder des Zugewinnausgleichs berücksichtigt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Welche drei wichtigsten Tipps geben Sie Menschen mit, die vor einer Scheidung stehen?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1.	Informieren Sie sich frühzeitig – rechtliche und finanzielle Klarheit reduziert Unsicherheit und Angst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2.	Dokumentieren Sie relevante Unterlagen – z. B. Einkommensnachweise, Kontobewegungen, Vermögenswerte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3.	Versuchen Sie, Lösungen einvernehmlich zu finden – wer miteinander spricht, spart oft viel Zeit, Geld und Nerven.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was sollte man auf keinen Fall tun, wenn eine Trennung bevorsteht?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man sollte keinesfalls überstürzt handeln oder in der emotionalen Aufregung Vermögen verschieben, gemeinsame Konten auflösen oder eigenmächtig Entscheidungen über Kinder treffen. Auch „Strafaktionen“, etwa durch plötzlichen Auszug oder Kontaktverweigerung, führen meist zu einer Eskalation, die sich später nur schwer einfangen lässt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich sehe immer wieder, dass gemeinsame Kinder in die Trennung der Eltern hineingezogen werden, teilweise wird die Trennung auf dem Rücken der Kinder ausgetragen oder die Kinder werden instrumentalisiert. Das ist meiner Meinung nach der schwerwiegendste Fehler, der begangen werden kann. Kinder sollten so gut es geht aus der Trennung ihrer Eltern herausgehalten werden, auch wenn der Streit noch so erbittert ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine besonnene, gut vorbereitete Trennung ist in den meisten Fällen der bessere Weg – nicht nur rechtlich, sondern auch menschlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Niklas Clamann
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
            betreibt in Münster eine auf das Familienrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei. Er befasst sich vor allem mit Ehescheidungsverfahren und versucht, diese einvernehmlich und mit möglichst geringem Kostenaufwand durchzuführen. Im Rahmen der sogenannten Online-Scheidung ist er bundesweit tätig. Durch seinen Fokus auf eine direkte und verständliche Kommunikation kann Niklas Clamann seine Mandanten bei dem in rechtlicher Hinsicht nicht immer ganz einfachen Weg der Scheidung unterstützen und den Prozess für sie so angenehm wie möglich gestalten.
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.online-scheidung-deutschland.de" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            https://www.online-scheidung-deutschland.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 13:05:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/mythos-scheidung-warum-deine-aengste-meist-unbegruendet-sind-ein-familienanwalt-klaert-auf</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer ist hier narzisstisch? Psychologische Einordnung von Vorwürfen in der Trennung</title>
      <link>https://www.trenndich.info/wer-ist-hier-narzisstisch-psychologische-einordnung-von-vorwuerfen-in-der-trennung</link>
      <description>Wenn dein Partner oder deine Partnerin dich ständig als Narzisst bezeichnet, kann dies tiefe Selbstzweifel auslösen und dein Selbstwertgefühl untergraben. Erfahre von Trennungscoach Torsten Geiling, wie du zwischen berechtigter Selbstreflexion und manipulativen Anschuldigungen unterscheiden kannst und finde den Weg zurück zu einem gesunden Selbstbild.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schuldig oder verleumdet? Wenn der Narzissmus-Vorwurf zu Selbstzweifeln führt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/frau_im-Spiegel.jpg" alt="Eine Trennung kann manchmal unfair werden. DA hilft ein Blick in den Spiegel, um zu erkennen, wer man eigentlich ist"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wenn dein Partner oder deine Partnerin dich ständig als Narzisst bezeichnet, kann dies tiefe Selbstzweifel auslösen und dein Selbstwertgefühl untergraben. Erfahre, wie du zwischen berechtigter Selbstreflexion und manipulativen Anschuldigungen unterscheiden kannst und finde den Weg zurück zu einem gesunden Selbstbild.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Du bist eine Narzisstin!" Als Julia diesen Satz von ihrem Mann zum ersten Mal hörte, lachte sie noch. Beim zehnten Mal begann sie zu recherchieren. Beim zwanzigsten Mal kam sie zu mir in die Beratung – mit der verzweifelten Frage: "Bin ich vielleicht wirklich schuld an unserer schlechten Beziehung? Bin ich das Monster?"
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wenn Persönlichkeit zur Waffe wird
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Mein Mann hat angefangen, jedes meiner Verhaltensweisen als narzisstisch zu bezeichnen", erzählt die 43-jährige Lehrerin in unserem ersten Gespräch. "Dass ich nach der Arbeit eine Stunde für mich brauche? Narzisstische Selbstbezogenheit. Dass ich bei Streit manchmal weine? Narzisstische Manipulation durch emotionale Erpressung. Sogar wenn er nachts ohne mich um die Häuser zieht – das sei nur , weil er sich wegen ihrer narzisstischen Selbstinszenierung abgrenzen und abreagieren müsse.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Julias Fall ist kein Einzelfall. In meinen Coachings sehe ich immer häufiger Menschen, die durch Narzissmus-Vorwürfe ihres Partners oder ihrer Partnerin in tiefe Selbstzweifel gestürzt werden. Der Begriff, einst ein klinischer Fachterminus, hat durch soziale Medien eine beispiellose Popularisierung erfahren – mit problematischen Folgen. Ähnlich verhält es sich mit dem Wort "toxisch". Mittlerweile ist ja alles und jeder toxisch oder narzisstisch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Populärpsychologie vs. psychologische Realität
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) ist eine psychische Erkrankung. Sie betrifft etwa 0,5 bis 6 % der Allgemeinbevölkerung, wobei die Ausprägung je nach Diagnosekriterien variiert. Ihre Hauptmerkmale sind:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           •
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grandiosität:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Übersteigerte Selbstwahrnehmung und das Gefühl, anderen überlegen zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           •
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedürfnis nach Bewunderung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Ständiges Streben nach Aufmerksamkeit und Anerkennung von anderen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           •
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mangel an Empathie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          : Schwierigkeit, die Gefühle und Bedürfnisse anderer zu verstehen oder darauf einzugehen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Krux: Viele normale Verhaltensweisen können – besonders in Konfliktsituationen – narzisstisch wirken:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Eigene Grenzen setzen und "Nein" sagen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Auf dem eigenen Standpunkt beharren
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Eigene Bedürfnisse äußern und verteidigen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Sich selbst pflegen und Zeit für sich beanspruchen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein entscheidender Unterschied liegt in der Tiefe, Konstanz und dem Kontext dieser Verhaltensweisen. Echte narzisstische Störungen erkennt man an einem konsistenten Muster über Jahre und verschiedene Lebensbereiche hinweg – nicht an einzelnen Verhaltensweisen in einer Krisensituation. Das muss von einem Psychologen diagnostiziert werden - nicht vom Partner oder der Partnerin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die verborgene Agenda hinter dem Narzissmus-Vorwurf
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der tieferen Analyse von Beziehungsdynamiken zeigt sich oft, dass der Narzissmus-Vorwurf weniger eine diagnostische Beobachtung als vielmehr ein strategisches Instrument darstellt. In unseren Coachings erlebe ich regelmäßig, dass solche Zuschreibungen als ultimative Verantwortungsverschiebung dienen. Das erkläre ich dann meinen Klientinnen und Klienten, auch Julia. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Begriff wird zum unantastbaren Urteil, zur moralischen Überlegenheitsposition, aus der heraus der vorwerfende Partner sich selbst vollständig von jeder Mitverantwortung für die Beziehungsdynamik freispricht. Es entsteht ein binäres Narrativ: hier das unschuldige Opfer, dort der pathologische Täter – eine dramatische Vereinfachung, die die komplexe Wirklichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen verkennt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besonders aufschlussreich ist der Zeitpunkt, zu dem solche Vorwürfe erstmals auftauchen. Häufig geschieht dies in Phasen, in denen die beschuldigte Person begonnen hat, gesündere Grenzen zu setzen oder mehr Authentizität zu leben. "Als ich nach Jahren der Anpassung anfing, meine eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und auszusprechen, kamen plötzlich diese Vorwürfe," berichtete Julia mit tränenerstickter Stimme. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Muster lassen sich als paradoxe Reaktion verstehen: Je mehr eine Person ihre gesunde Autonomie zurückgewinnt, desto stärker wird der Versuch des kontrollierenden Partners, durch psychologisierende Etikettierungen die alte Machtbalance wiederherzustellen. Die Erkenntnis dieser Dynamik kann der erste befreiende Schritt sein, um aus dem Kreislauf der Selbstverurteilung auszubrechen und den eigenen Selbstwert wiederzuentdecken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ein differenzierter Blick: Die Spiegelübung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um sich selbst besser einschätzen zu können, hat sich in meinen Coachings folgende Übung bewährt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Notiere konkrete Situationen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , in denen dir narzisstisches Verhalten vorgeworfen wurde
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Beschreibe dein tatsächliches Verhalten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
           möglichst neutral (Was hast du genau gesagt/getan?)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Reflektiere deine Intention
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
           (Was wolltest du erreichen?)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          4.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Frage nach alternativen Deutungen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
           (Wie könnte ein wohlwollender Außenstehender die Situation interpretieren?)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Julia erkannte durch diese Übung: "Viele meiner Verhaltensweisen waren Versuche, in einer bereits toxischen Beziehungsdynamik zu überleben – nicht deren Ursache. Ich hatte begonnen, mich stärker abzugrenzen, weil mein Selbstwertgefühl durch seine ständigen Kritiken so erschüttert war."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gaslighting: Wenn Vorwürfe zur Manipulation werden
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besonders bedenklich wird es, wenn Narzissmus-Vorwürfe selbst zu einer Form von Gaslighting werden. Manche Partner nutzen psychologische Begriffe als Waffe, um die Realitätswahrnehmung des anderen zu untergraben. Wenn jede Selbstfürsorge, jeder Wunsch nach Autonomie als "narzisstisch" abgestempelt wird, kann das zu tiefgreifender Verunsicherung führen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei Julia führte genau dies zu einer gefährlichen Spirale: "Ich habe angefangen, mich für alles zu entschuldigen. Selbst für seine Ausbrüche. Meine Bedürfnisse zu unterdrücken. Mich selbst ständig zu hinterfragen – bis ich selbst nicht mehr erkannte, was für mich richtig und falsch ist."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach mehren Coachings fand Julia ihren Weg: "Ich habe verstanden, dass ich nicht perfekt bin – aber auch keine Narzisstin. Die Vorwürfe waren Teil einer Dynamik, die er für sich genutzt hat, aus der ich aber ausbrechen musste." Julia hat sich von ihrem Partner getrennt, auch weil er es nicht schaffte, seinen Anteil am Kippen der Beziehung zu sehen. Bis zuletzt war für ihn allein Julia an allem Schuld. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ein Weg zurück zu gesundem Selbstwertgefühl
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die gute Nachricht: Selbstreflexion ist gesund und wichtig – zwanghafte Selbstverurteilung dagegen nicht. Der erste Schritt ist, zwischen berechtigter Kritik und manipulativen Vorwürfen unterscheiden zu lernen. Und sich dann zur Wehr zu setzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Statt dich von einem Label verunsichern zu lassen, konzentriere dich auf konkrete Verhaltensweisen. Frage dich: Verletze ich regelmäßig Grenzen? Bin ich empathiefähig? Kann ich Kritik annehmen? Achte dabei auf Muster, nicht auf Einzelsituationen. Oder gibt es nicht noch eine zweite Person in der Beziehung? Welche Rolle spielt sie?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fühlst du dich durch Vorwürfe verunsichert und fragst dich, wie du Klarheit gewinnen kannst? In einem persönlichen Coaching unterstütze ich dich dabei, zwischen berechtigter Selbstreflexion und schädlichen Selbstzweifeln zu unterscheiden. Vereinbare gerne ein kostenloses Erstgespräch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 08:11:21 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn Schuldgefühle uns lähmen: Ein Kompass durch die Trennungskrise</title>
      <link>https://www.trenndich.info/wenn-schuldgefuehle-uns-laehmen-ein-kompass-durch-die-trennungskrise</link>
      <description>Viele Menschen bleiben aus Schuldgefühlen in unerfüllten Beziehungen gefangen. In diesem Artikel liest du, warum Schuldgefühle entstehen, was sie uns lehren können und wie wir lernen können, Verantwortung zu übernehmen, ohne uns selbst zu verlieren.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schuldgefühle loslassen: Dein Weg zur befreiten Entscheidung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Mann_im_Nebel_2.jpg" alt="Ein Mann irrt durch den Nebel in einem dunklen Wald" title="Der Weg aus dem Nebel ist wichtig, um eine Entscheidung treffen zu können."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Viele Menschen bleiben aus Schuldgefühlen in unerfüllten Beziehungen gefangen. In diesem Artikel liest du, warum Schuldgefühle entstehen, was sie uns lehren können und wie wir lernen können, Verantwortung zu übernehmen, ohne uns selbst zu verlieren. 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schuldgefühle bei einer Trennung sind wie der Nebel im Herbst, der uns den Blick auf unseren eigenen Weg versperrt. Er lähmt und verunsichert uns, nimmt uns die Kraft für notwendige Veränderungen und hindert uns daran, zu uns selbst zu finden. Als Trennungsberater begleite ich Menschen durch genau diesen emotionalen Nebel – Menschen wie Thomas, der lange mit seinen Schuldgefühlen gekämpft hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Last der unausgesprochenen Wahrheit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Manchmal sitze ich abends in meinem Arbeitszimmer und fühle mich wie gelähmt", sagte mir Thomas (47) in unserem ersten Gespräch an. "Mein Herz sagt mir seit Monaten, dass ich gehen muss. Aber dann sehe ich meine Frau mit den Kindern am Abendbrottisch sitzen, und die Schuld schnürt mir die Kehle zu."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Thomas' Situation berührt einen Kern, den viele in Trennungsprozessen kennen: den schmerzhaften Konflikt zwischen Selbstfürsorge und der tief verwurzelten Angst, anderen Leid zuzufügen. Es ist ein Zwiespalt, der uns oft jahrelang in unglücklichen Beziehungen gefangen hält.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der verborgene Sinn der Schuldgefühle
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Schuldgefühle erzählen eine Geschichte – von Verantwortung, von Bindung, von Werten, die uns wichtig sind. Sie zeigen uns, dass uns nicht alles egal ist und wie uns um andere sorgen. Doch manchmal verwechseln wir Mitgefühl mit der Verpflichtung, alle um uns herum glücklich machen zu müssen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Schuldgefühle sind wie ein innerer Kompass", erkläre ich meinen Klientinnen und Klienten oft. "Sie zeigen uns, wo unsere Werte liegen. Aber wie jeder Kompass müssen wir lernen, sie richtig zu lesen."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eine Übung zur Unterscheidung der Schuldgefühle
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um diesen Kompass besser zu verstehen, lasse ich sie zu eine besondere Übung machen. Sie hilft, zwischen echter Verantwortung und übernommener Schuld zu unterscheiden:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Nimm dir einen ruhigen Moment und ein großes Blatt Papier. Teile es in drei Spalten:
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - "Meine wahre Verantwortung"
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - "Gefühlte Schuld"
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - "Der Weg der anderen"
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           In die erste Spalte gehört alles, was wirklich in deiner Macht steht: deine Entscheidungen, deine Handlungen, dein Umgang mit der Situation. Die zweite Spalte nimmt die Gefühle auf, die dich belasten, aber nicht deiner Kontrolle unterliegen, veränderte Gefühle beispielsweise. Die dritte Spalte ist der Raum für die eigenständigen Wege anderer Menschen, etwa ihre Reaktionen.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - Fülle die Spalten nun mit deiner Geschichte
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          -
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Was fällt dir auf?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - Wo siehst du Handlungsmöglichkeiten?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - Was könntest du loslassen?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Thomas war diese Übung wie ein Schlüssel, der eine verschlossene Tür öffnete. "Zum ersten Mal konnte ich klar sehen", erzählte er später. "Ich trage Verantwortung für meine Entscheidungen – aber nicht für das gesamte Glück meiner Frau."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Weg zur Selbstversöhnung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den folgenden Wochen unserer Zusammenarbeit begann Thomas, seine Schuldgefühle als Wegweiser zu verstehen – nicht als Gefängniswärter. Er lernte, dass wahre Verantwortung bedeutet, zu sich selbst ehrlich zu sein und diese Wahrheit auch anderen zuzumuten. "Damit war die Schuld nicht komplett weg, aber ich konnte sie besser verstehen."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und er ergänzt: "Heute weiß ich", sagt Thomas ein halbes Jahr nach seiner Trennung, "dass ich meiner Familie keinen Gefallen getan hätte, wenn ich aus Schuldgefühlen geblieben wäre. Meine 18-jährige Tochter haben mir sogar gesagt, dass sie froh ist, jetzt einen Vater zu haben, der ehrlich zu ihr und sich ist."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Weg durch Schuldgefühle führt also nicht über ihre Verdrängung, sondern über ihr tieferes Verstehen. Es ist ein Weg, der uns lehrt, Verantwortung und Mitgefühl in Einklang zu bringen – für andere und für uns selbst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ---
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           In meinem Buch "
          &#xD;
    &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
      
           Ich will mich trennen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          " findest du weitere Reflexionen und Übungen, die dir helfen können, deinen eigenen Weg zu finden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Melde dich für ein
          &#xD;
    &lt;a href="/kontakt"&gt;&#xD;
      
           kostenfreies Erstgespräch
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , in dem wir gemeinsam erkunden können, wie du zu mehr innerer Klarheit findest.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 07:22:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/wenn-schuldgefuehle-uns-laehmen-ein-kompass-durch-die-trennungskrise</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schuldgefühle,Verantwortung,Trennung,Loslassen,Gefühle,Beziehungsprobleme,Ehekrise,Angst</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/MAnn_im_nebel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/MAnn_im_nebel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Patchwork ohne Märchen - Mein neues Buch "Du wusstest doch, dass ich Kinder habe!" erscheint</title>
      <link>https://www.trenndich.info/patchwork-ohne-maerchen-mein-neues-buch-erscheint</link>
      <description>Lisa Jahns und Torsten Geiling zeigen in ihrem gemeinsamen Buch "Du wusstest
doch, dass ich Kinder habe! Wie du in deiner Patchworkfamilie selbstbestimmt
Grenzen setzt und ihr ein Paar bleibt" Wege zu einer authentischen Beziehung in
Patchworkkonstellationen.  Als Paar, das selbst eine Patchworkfamilie lebt, und als Beziehungsberater kennen wir die stillen Zweifel, die gesellschaftlichen Erwartungen und die tiefe Sehnsucht nach einem authentischen Weg, der allen Beteiligten gerecht wird.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein ehrlicher Blick auf das Leben als Paar in einer Patchworkfamilie
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_1556.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Liebe kommt selten allein - besonders wenn wir uns nach einer Trennung neu verlieben und plötzlich nicht nur Herzen, sondern auch Familien zusammenwachsen sollen. In unserem neuen Buch 'Du wusstest doch, dass ich Kinder habe!' wagen meine Frau Lisa und ich einen ehrlichen Blick auf die emotionalen Herausforderungen von Patchworkfamilien, die oft hinter der Fassade der scheinbar perfekten Harmonie verborgen bleiben.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was passiert in den stillen Momenten zwischen Verliebtsein, Ernüchterung und Trennungsgedanken, wenn das Leben plötzlich komplexer wird als unsere romantischen Vorstellungen von der großen Liebe? Wenn die neue Beziehung nicht nur zu zweit stattfindet, sondern Kinder (aus früheren Verbindungen) mit am Tisch sitzen - mit all ihren Geschichten, Ängsten und Hoffnungen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie geht man damit um, wenn man als Vater nach einer Trennung plötzlich einen neuen Partner lieben lernt, der mit den eigenen Kindern aber nicht richtig warm wird und/oder die Kinder nicht mit ihm? Oder wenn man sich plötzlich in der Rolle der Stiefmutter wiederfindet, sich dabei aber überhaupt nicht wohl in seiner Haut fühlt? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Trennungs- und Beziehungsberater kenne ich die leisen Zweifel und die nagenden Schuldgefühle, die viele Menschen quälen: "Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich die Kinder meines Partners nicht wie meine eigenen lieben kann?" Weil ich mich nach Zweisamkeit, Intimität und Raum für meine eigenen Vorstellungen sehen? Diese Fragen höre ich in meiner Praxis immer wieder - und sie berühren mich jedes Mal aufs Neue.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Last der perfekten Illusion
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gemeinsam mit meiner Frau Lisa Jahns, einer Patchwork-Beraterin, erlebe ich täglich, wie Menschen an den überhöhten Erwartungen an das Patchwork-Leben zerbrechen. Auch wir leben in einer Patchwork-Beziehung. Als wir uns verliebten, brachte ich zwei Kinder mit in die Beziehung. Heute, sechs Jahre und zwei gemeinsame Kinder später, wissen wir: Der Weg zu einer authentischen Patchworkfamilie führt nicht über romantische Ideale, sondern über ehrliche Auseinandersetzung mit allen Gefühlen - auch den unbequemen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In unserem neuen Buch "Du wusstest doch, dass ich Kinder habe!" wagen wir einen anderen Blick auf das Patchwork-Leben. Statt einen weiteren Ratgeber für die perfekte Harmonie zu schreiben, zeigen wir: Es ist okay, wenn nicht alle Konflikte in Wohlgefallen aufgelöst werden können. Es ist normal, wenn die bedingungslose Liebe zu den Stiefkindern ausbleibt. Und es ist sogar wichtig, eigene Grenzen zu setzen - auch wenn das bedeutet, gesellschaftliche Erwartungen zu enttäuschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was unser Buch besonders macht
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anders als viele Patchwork-Ratgeber propagieren wir nicht die grenzenlose Harmonisierung aller Konflikte. Stattdessen ermutigen wir dazu:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           - Die eigenen Gefühle als wertvollen Kompass anzuerkennen
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           - Authentisch zu bleiben, statt sich zu verbiegen
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           - Als Paar zusammenzuwachsen, ohne sich selbst zu verlieren
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           - Individuelle Wege im Familiengefüge zu finden
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anhand vieler Praxisbeispiele aus unserer Beratung und eigener Erfahrungen als Patchworkpaar zeigen wir: Es gibt nicht die eine richtige Art, Patchwork zu leben. Was zählt, ist der Mut zur eigenen Wahrheit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eine Einladung zum ehrlichen Dialog
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Du wusstest doch, dass ich Kinder habe!" ist mehr als ein Ratgeber - es ist eine Einladung, die oft verschwiegenen Gefühlswelten in Patchworkbeziehungen ans Licht zu bringen: Die inneren Konflikte, wenn die erwartete Liebe ausbleibt. Die Schuldgefühle, wenn die eigenen Bedürfnisse sich melden. Die Angst, als Paar in dieser komplexen Konstellation die Verbindung zueinander zu verlieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fühlst du dich in deiner Patchworksituation manchmal überfordert oder allein mit deinen Gefühlen? In unserem Buch findest du nicht nur Verständnis, sondern auch praktische Wege zu mehr Authentizität in deiner Familie. Es erscheint am 6. Februar 2025 im Goldegg Verlag (ISBN: 978-3990604977, 22 Euro). Hier kannst Du es bei
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.amazon.de/wusstest-doch-dass-Kinder-habe/dp/399060497X/ref=sr_1_2?crid=2D147H9PHVNY2&amp;amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.p0pTmbuHIgLJaOVKYs_CSRzY_z24jYN5QQiDI84-fqzzZfW9b60R-YgZQk9KshWB5bufLSb5omtb8y0sN5CQ3XAXtdBpX-TJY8JzrwOvaZVYSezC4VLpXaXyCOc_O-jCI5_mSQn-Nroly40ubvXEhw.VxTkHciAr_cS9rYsY_YE7dqQxgS1E75rTB90GyjG4g0&amp;amp;dib_tag=se&amp;amp;keywords=torsten+geiling&amp;amp;nsdOptOutParam=true&amp;amp;qid=1736237074&amp;amp;sprefix=%2Caps%2C163&amp;amp;sr=8-2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Amazon
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          und
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1073286119" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Thalia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          vorbestellen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mehr Infos zum Buch und zur Beratung von Lisa findest Du auch unter
          &#xD;
    &lt;a href="http://www.lisajahns.de"&gt;&#xD;
      
           www.lisajahns.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          . Wir  begleiten Dich auch gerne persönlich auf Deinem Weg.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 07:25:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/patchwork-ohne-maerchen-mein-neues-buch-erscheint</guid>
      <g-custom:tags type="string">TrennDICH,Coaching,Stiefmutter,Torsten Geiling,Buch,Beziehungsprobleme,Stiefeltern,Patchwork,Beratung,Beziehung,Ehekrise,Angst,Lisa Jahns</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_1556.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_1556.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kunst der Pause: Warum Innehalten nach der Trennung so wichtig ist</title>
      <link>https://www.trenndich.info/die-kunst-der-pause-warum-innehalten-nach-der-trennung-so-wichtig-ist</link>
      <description>Nach einer Trennung verfallen viele Menschen in blinden Aktionismus und setzen sich unter Druck, alles sofort perfekt regeln zu müssen, was letztlich nur der Vermeidung schmerzhafter Gefühle dient. Torsten Geiling zeigt im  Artikel anhand eines konkreten Fallbeispiels, warum bewusstes Innehalten und die Anerkennung des bereits Geleisteten zentrale Bausteine für einen gesunden Trennungsprozess sind - denn erst in diesen Momenten der Pause können wir unsere Gefühle verarbeiten und neue Kraft für die nächsten Schritte sammeln.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Trennungsschmerz &amp;amp; Neuanfang: 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum eine Pause dein wichtigster Schritt ist
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/young-woman-2194038_1280.jpeg" alt="Eine Frau liegt im Gras und macht eine Pause. "/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen hetzen nach einer Trennung gleich zum nächsten Ziel. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, innezuhalten, Kraft zu schöpfen und das Erreichte anzuerkennen. Wie du diese wertvollen Momente für dich nutzen kannst
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Maria in mein Coaching kam, war sie völlig erschöpft. "Ich funktioniere nur noch", sagte die 44-jährige Projektleiterin. "Tagsüber arbeite ich wie eine Maschine, abends kümmere ich mich um die Kinder, nachts wälze ich Immobilienportale – weil das Haus ja verkauft werden muss. Dabei fühle ich mich wie betäubt."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Drei Monate waren seit dem entscheidenden Trennungsgespräch mit ihrem Mann vergangen. "Alle sagen, ich mache das so toll", erzählte sie mit tränenerstickter Stimme. "Aber niemand sieht, wie leer ich mich fühle. Und irgendwie schäme ich mich dafür."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Druck, "alles richtig zu machen"
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Marias Geschichte ist typisch für viele Menschen nach einer Trennung. Ich beobachte in der Trennungsberatung häufig eine Art toxische Produktivität.  Die Betroffenen setzen sich enorm unter Druck, alles schnell und perfekt zu regeln – von praktischen Dingen wie Umzug und Finanzen bis hin zur emotionalen Verarbeitung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Aktivismus hat oft einen tieferen Grund: Er schützt vor der Konfrontation mit schmerzlichen Gefühlen. Doch genau diese Gefühle brauchen Raum. Das habe ich auch Maria deutlich gemacht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eine einfache Übung zum Innehalten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich schlage meinen Klientinnen und Klienten oft diese "5-5-5-Übung" vor:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - 5 Minuten: Setze dich bequem hin und atme ruhig
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - 5 Dinge aufschreiben, die du in den letzten Wochen geschafft hast
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           - 5 Minuten: Spüre nach, wie sich diese Erfolge anfühlen
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Maria war zunächst skeptisch. "Das fühlt sich an wie Zeitverschwendung", meinte sie. Doch nach einigen Tagen berichtete sie von einer überraschenden Erfahrung: "Zum ersten Mal seit der Trennung konnte ich wieder weinen. Und danach fühlte ich mich irgendwie... lebendiger."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Weg zur neuen Balance
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach weiteren Coaching-Sitzungen fand Maria zu einem gesünderen Rhythmus. Sie führte "Pause-Rituale" ein – kleine Auszeiten nur für sich. "Manchmal setze ich mich einfach 15 Minuten in den Garten und tue nichts", erzählte sie später. "Das hilft mir, wieder bei mir anzukommen."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Therapie der kleinen Schritte, das bewusste Innehalten und die Anerkennung des bereits Geleisteten – das sind zentrale Bausteine für einen gesunden Trennungsprozess. Denn manchmal bedeutet Stärke auch, sich eine Pause zu gönnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was Maria – wie viele meiner Klientinnen und Klienten – erst lernen musste: Innehalten ist keine Schwäche, sondern eine Form der Selbstfürsorge. "Ich dachte immer, wenn ich einmal stehen bleibe, breche ich zusammen", erzählte sie mir Monate später. "Aber das Gegenteil war der Fall. Gerade die Momente der Stille haben mir geholfen, wieder zu mir selbst zu finden."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Niemand würde auf die Idee kommen, einen steilen Aufstieg ohne Pausen zu bewältigen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besonders beeindruckt hat mich ihre Erkenntnis: "In der Ehe habe ich mich oft für andere verausgabt. Jetzt lerne ich zum ersten Mal, wirklich auf meine innere Stimme zu hören. Das ist manchmal erschreckend – aber auch unglaublich befreiend."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Erfahrung deckt sich mit aktuellen Forschungsergebnissen zur Resilienz nach Trennungen: Menschen, die sich bewusst Auszeiten nehmen und ihre Gefühle zulassen, entwickeln langfristig eine größere emotionale Widerstandskraft als jene, die versuchen, durch permanente Aktivität ihre Gefühle zu betäuben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist wie beim Wandern in den Bergen, erkläre ich oft in meinen Beratungen. Niemand würde auf die Idee kommen, einen steilen Aufstieg ohne Pausen zu bewältigen. Genauso brauchen wir beim emotionalen Aufstieg in ein neues Leben diese Momente des Innehaltens – um zurückzuschauen auf das bereits Geschaffte und Kraft zu sammeln für die nächsten Schritte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du den Trennungsprozess achtsam gestalten kannst?  Vereinbare gerne auch ein
          &#xD;
    &lt;a href="/kontakt"&gt;&#xD;
      
           kostenloses Erstgespräch
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          für eine persönliche Beratung. In meinem Buch "
          &#xD;
    &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
      
           Ich will mich trennen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          " findest du zudem weitere praktische Übungen und Erfahrungsberichte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 06:20:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/die-kunst-der-pause-warum-innehalten-nach-der-trennung-so-wichtig-ist</guid>
      <g-custom:tags type="string">Neuanfang,Trennung,Pause,Beratung,Loslassen,Neustart,Torsten Geiling,Innehalten,Ehekrise,Angst</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/young-woman-2194038_1280.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/young-woman-2194038_1280.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Affäre oder Ehe? So triffst du eine Entscheidung</title>
      <link>https://www.trenndich.info/affaere-oder-ehe-so-triffst-du-eine-entscheidung</link>
      <description>Die Affäre fühlt sich aufregend an, die Ehe gibt Sicherheit - und du steckst mittendrin? Als Trennungsberater begleite ich häufig Menschen in diesem Dilemma. Hier erfährst du, wie du zu einer klaren Entscheidung findest, die sich auch langfristig richtig anfühlt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Affäre oder Ehe? So triffst du eine Entscheidung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/grafik_drei_leben_weiss.jpg" title="Entscheidungsmatrix für Beziehungskrisen: Ein bewährtes Coaching-Tool für mehr Klarheit zwischen Kopf und Herz" alt="Entscheidungsmatrix für Beziehungskrisen: Ein bewährtes Coaching-Tool für mehr Klarheit zwischen Kopf und Herz"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Die Affäre fühlt sich aufregend an, die Ehe gibt Sicherheit - und du steckst mittendrin? Als Trennungsberater begleite ich häufig Menschen in diesem Dilemma. Hier erfährst du, wie du zu einer klaren Entscheidung findest, die sich auch langfristig richtig anfühlt.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abenteuer oder Sicherheit? Neuanfang oder bewährter Weg? Viele Menschen in einer Affäre quälen sich mit der Entscheidung zwischen der langjährigen Partnerschaft und der neuen Liebe. So ging es auch Thomas. "Meine Frau bedeutet mir nach 18 Jahren Ehe immer noch sehr viel. Aber wenn ich bei Sarah bin, fühle ich mich so lebendig wie schon lange nicht mehr", erzählte mir der 47-Jährige in unserem ersten Coaching-Gespräch. Seit sechs Monaten traf er sich heimlich mit seiner Kollegin. Die Affäre begann harmlos mit gemeinsamen Mittagspausen, doch mittlerweile ist daraus tiefe Zuneigung geworden. "Ich weiß einfach nicht mehr, was richtig ist."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Konflikt zwischen Herz und Verstand 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Thomas' Situation ist typisch für Menschen in einer Affäre. Die neue Beziehung verspricht Aufregung, Leidenschaft und einen Neuanfang. Die bestehende Partnerschaft steht dagegen für Vertrautheit, gemeinsame Geschichte und oft auch (materielle) Sicherheit. Neurologisch betrachtet befinden sich Menschen in dieser Situation in einem klassischen Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt. Das Gehirn wird regelrecht zerrissen zwischen dem Bedürfnis nach Neuem und dem Wunsch, das Bestehende zu bewahren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Entscheidungsfindung unterstützen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Beratung arbeite ich mit Klienten wie Thomas oft mit der "Zeitreise-Visualisierung". Dabei stellen sie sich drei konkrete Szenarien vor:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           1. Wie sieht ihr Leben in 5 Jahren aus, wenn sie in der Ehe bleiben?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           2. Wie könnte es mit der neuen Partnerin sein? 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           3. Wie sähe ihr ideales Leben in 5 Jahren aus, wenn sie völlig frei wählen könnten?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Diese Übung hilft, über kurzfristige Emotionen hinauszublicken und die eigenen tieferen Bedürfnisse zu erkennen. Die Entscheidungsmatrix oben zeigt den strukturierten Entscheidungsprozess:
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           1.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ausgangssituation:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Der Klient visualisiert drei verschiedene Szenarien
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            o	Weiterleben in der bestehenden Ehe
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            o	Neuanfang mit der neuen Partnerin
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            o	Das ideale Leben (als Referenzpunkt für die eigentlichen Wünsche)
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           2.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bewertungskriterien:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Jedes Szenario wird auf drei Ebenen angeschaut:
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           o	Emotionale Ebene: Gefühle, Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           o	Werte &amp;amp; Bedürfnisse: Persönliche Wertvorstellungen, Lebensziele, wichtige Bedürfnisse
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           o	Praktische Aspekte: Konkrete Lebensumstände wie Finanzen, Wohnsituation, soziales Umfeld
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           3.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entscheidung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Aus der Gesamtschau dieser Bewertungen kann eine bewusstere Entscheidung getroffen werden.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Coaching gehen wir die Matrix gemeinsam durch. Ich lasse die Klientinnen und Klienten dann zu jedem Punkt ihre Gedanken und Gefühle aufschreiben. Das schafft Klarheit und macht die Entscheidung greifbarer. Ich finde es wichtig, nicht nur darüber nachzudenken oder darüber zu sprechen, sondern tatsächlich die Gedanken und Gefühle schriftlich festzuhalten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Weg zur Entscheidung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Thomas wurde durch die Übung klar: Seine Sehnsucht nach der neuen Beziehung war vor allem ein Symptom für die Stagnation in seiner Ehe. "Ich habe erkannt, dass ich jahrelang meine eigenen Bedürfnisse zurückgestellt habe", sagt er heute. "Die Affäre war wie ein Weckruf." 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach mehreren Coaching-Sitzungen entschied er sich, seiner Frau von der Affäre zu erzählen und zunächst an seiner Ehe zu arbeiten. "Das war das Schwerste, was ich je tun musste", erinnert er sich. "Aber ich wollte ehrlich sein und der Beziehung noch eine Chance geben." Zusammen mit seiner Frau hat Thomas eine Paartherapie begonnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Den eigenen Weg finden
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht jede Geschichte verläuft wie die von Thomas, zumal ich einige Klientinnen und Klienten hatte, deren Paartherapie scheiterte, und die dann gegangen sind . Manchmal ist die Affäre aber auch sofort der Katalysator für eine überfällige Trennung. Entscheidend ist, dass die Entscheidung bewusst und ehrlich getroffen wird - sich selbst und den Partnern gegenüber. Dazu gehört auch, diese Entscheidung selbst treffen und die Verantwortung für sich selbst und sein Leben tragen zu wollen. Alles andere führt nur zu Abhängigkeiten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Steckst du auch in einem ähnlichen Konflikt? In meinem Buch "
          &#xD;
    &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
      
           Ich will mich trennen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          " findest du weitere Übungen und Erfahrungsberichte, die dir bei der Entscheidungsfindung helfen können. Vereinbare gerne auch ein kostenloses
          &#xD;
    &lt;a href="/kontakt"&gt;&#xD;
      
           Erstgespräch
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          für eine persönliche Beratung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 14:19:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/affaere-oder-ehe-so-triffst-du-eine-entscheidung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Krise,Entscheidung,TrennDICH,Beratung,Coaching,Trennungscoach,Beziehungsprobleme,Ehekrise,Affäre</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/change-2930404_1280.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/change-2930404_1280.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Angst vor der Einsamkeit überwinden: Warum eine Trennung auch ein Neuanfang sein kann</title>
      <link>https://www.trenndich.info/die-angst-vor-der-einsamkeit-ueberwinden-warum-eine-trennung-auch-ein-neuanfang-sein-kann</link>
      <description>Viele Menschen bleiben in unglücklichen Beziehungen, weil sie die Einsamkeit danach fürchten. Doch wer sich dieser Angst stellt, kann gestärkt daraus hervorgehen. Wie tief diese Angst in uns verwurzelt ist und warum sie oft mit mangelnder Selbstliebe zusammenhängt, zeigen Erfahrungen aus der Trennungsberatung. Ein Selbstreflexions-Check und konkrete Tipps helfen dir dabei, dich dieser Angst zu stellen und den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine Trennung ist auch ein Neuanfang
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/freunde.jpg" alt="Freunde tanzen im Sonnenuntergang zusammen bei einer Party"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Viele Menschen bleiben in unglücklichen Beziehungen, weil sie die Einsamkeit danach fürchten. Doch wer sich dieser Angst stellt, kann gestärkt daraus hervorgehen. 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Als Sandra in meine Beratung kommt, wirkt sie erschöpft. "Ich weiß, dass unsere Beziehung am Ende ist", sagt die 42-jährige Projektmanagerin leise. "Aber der Gedanke, danach allein zu sein, macht mir mehr Angst als das Zusammenbleiben." Eine Sorge, die ich in meinen Coachings häufig höre.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Die Angst verstehen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Furcht vor dem Alleinsein sitzt tief in uns Menschen. "Wir alle brauchen die Nähe, Fürsorge und Zuwendung anderer Menschen, um überleben zu können", erklärt der Psychotherapeut Erich Fromm. Diese Verbundenheit aufzugeben, fühlt sich bedrohlich an - selbst wenn die aktuelle Beziehung uns nicht mehr gut tut.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Diese Angst hat entwicklungspsychologische Wurzeln: Als Kinder lernen wir früh, dass Alleinsein eine Form der Bestrafung sein kann. Wenn wir nicht so funktionieren, wie es sich die Erwachsenen vorstellen, droht Liebesentzug oder wir werden ins Zimmer geschickt. Diese frühen Erfahrungen prägen unser Verhältnis zum Alleinsein nachhaltig.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Dabei ist die Angst durchaus berechtigt - sie warnt uns davor, nicht mehr dazuzugehören. Das fühlt sich lebensbedrohlich an und schürt Panik, auch wenn wir als Erwachsene rational wissen, dass wir nicht mehr von anderen abhängig sind und uns selbst gut versorgen können.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Der Teufelskreis der Abhängigkeit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Oft steckt hinter der Angst vor dem Alleinsein ein tieferliegendes Thema: mangelnde Selbstliebe. Viele Menschen holen sich in Beziehungen die benötigte Aufmerksamkeit, anstatt sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, beobachte ich in meinen Coachings. Sie saugen die Zuwendung des Partners auf wie ein Schwamm. Doch echter Selbstwert lässt sich nicht von außen aufbauen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das Problem: Wer seinen Selbstwert hauptsächlich aus der Partnerschaft bezieht, gerät in eine gefährliche Abhängigkeit. "Ich kann ohne meinen Partner nicht mehr leben" - dieser Gedanke schnürt vielen Menschen buchstäblich die Luft ab. Sie können ihre Entscheidungen nicht mehr unabhängig treffen. Stattdessen richten sie ihr Leben nach den Erwartungen des anderen aus, bis sie sich selbst dabei verlieren.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Eine Klientin beschrieb es einmal so: "Innerlich bin ich lange schon weit entfernt gewesen von meinem Mann. Aber ich funktionierte weiter, machte das Beste draus. Damit mein Mann und die Kinder eine heile Welt hatten und ich meine Absicherung. Aber innerlich war ich am Ersticken." Diese Form der emotionalen Abhängigkeit macht es besonders schwer, sich zu trennen - selbst wenn die Beziehung längst keine Erfüllung mehr bringt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der erste Schritt aus diesem Teufelskreis ist die Erkenntnis: Niemand außer uns selbst kann unser Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung dauerhaft stillen. Die Bestätigung von außen mag uns kurzfristig aufblühen lassen, aber wie ein frischer Anstrich auf morschem Holz ist diese Art "Politur" meist nicht von langer Dauer. Echter Selbstwert muss von innen wachsen - ein Prozess, der Zeit braucht, sich aber lohnt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Übung: Der Selbstreflexions-Check
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Stell  Dir ehrlich folgende Fragen:
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            - Was macht mir am Alleinsein konkret Angst?
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            - Wann habe ich mich zuletzt richtig um mich selbst gekümmert?
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            - Was würde ich tun, wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte?
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            - Worauf könnte ich in einer Beziehung nicht verzichten?
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Diese Fragen mögen auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber sie haben es in sich. In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, wie aufschlussreich die Antworten sein können. "Ich hatte keine Ahnung, wie sehr ich mich selbst vernachlässigt habe, bis ich über diese Fragen nachdachte", berichtete eine Klientin. Der Check hilft dabei, zwischen echter Partnerliebe und emotionaler Abhängigkeit zu unterscheiden.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Nimm dir Zeit für die Antworten und schreibe sie auf. Wichtig ist dabei: Es gibt keine falschen Antworten. Sei ehrlich zu dir selbst. Oft zeigt sich in den spontanen ersten Reaktionen bereits, wo der Schuh drückt. Wenn du beispielsweise bei der Frage nach dem letzten Jahr deines Lebens merkst, dass du ganz andere Vorstellungen hast als dein aktuelles Leben - dann ist das ein wichtiger Hinweis. Ebenso aufschlussreich kann die Erkenntnis sein, dass die Angst vor dem Alleinsein vielleicht gar nicht so sehr die Einsamkeit selbst betrifft, sondern eher die Sorge um finanzielle Sicherheit, die Meinung anderer oder das Gefühl, deinen Partner oder deine Partnerin im Stich zu lassen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Mache diese Übung am besten mehrmals im Abstand von einigen Tagen (und Wochen). Du wirst sehen, wie sich deine Antworten verändern und vertiefen. Das schafft Klarheit für die nächsten Schritte und hilft dir, dich selbst (wieder) besser kennenzulernen - eine wichtige Voraussetzung für eine selbstbestimmte Entscheidung über deine Beziehung.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Der Weg in die Freiheit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Auch Sandra hat sich schließlich ihrer Angst gestellt. "Ich habe verstanden, dass ich erst lernen muss, mit mir selbst klarzukommen", erzählte sie mir einige Monate nach ihrer Trennung. Sie nahm sich Zeit für sich, baute alte Freundschaften wieder auf und entdeckte neue Hobbys. Sandra hat noch keinen neuen Partner gefunden. "Natürlich vermisse ich manchmal einen Mann in meinem Leben. Aber ich weiß jetzt: Mit geht es auch alleine gut."
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Professionelle Unterstützung kann helfen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der Weg zu einem gesunden Selbstwert braucht manchmal Begleitung. In meinem Buch "
           &#xD;
      &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
        
            Ich will mich trennen
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           " findest du weitere Übungen und Erfahrungsberichte zum Umgang mit Trennungsängsten. Oder vereinbare gerne ein persönliches
           &#xD;
      &lt;a href="/kontakt"&gt;&#xD;
        
            Beratungsgespräch
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           - gemeinsam finden wir einen Weg aus der Angst in ein selbstbestimmtes Leben.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 15:10:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/die-angst-vor-der-einsamkeit-ueberwinden-warum-eine-trennung-auch-ein-neuanfang-sein-kann</guid>
      <g-custom:tags type="string">Neuanfang,Trennung,Coaching,Loslassen,Einsamkeit,Beziehung,Angst,Geiling</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/einsamkeit.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hilf dir selbst, bevor du anderen hilfst</title>
      <link>https://www.trenndich.info/hilf-dir-selbst-bevor-du-anderen-hilfst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Warum Selbstfürsorge in Krisenzeiten deine wichtigste Aufgabe ist
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/oxygen2.jpg" alt="Bevor man anderen hilft, sollte man im Flugzeug nach einem Zwischenfall erst seine Sauerstoffmaske aufsetzen"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           In persönlichen oder beruflichen Krisen neigen wir oft dazu, uns selbst zu vernachlässigen. Wir stürzen uns in Arbeit, kümmern uns um andere und vergessen dabei das Wichtigste: uns selbst. Doch gerade in schwierigen Phasen ist Selbstfürsorge nicht nur wichtig, sondern essenziell für unsere Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit, die Krise zum Guten zu wenden.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         ❗️Stell dir vor, du sitzt in einem Flugzeug. Plötzlich fallen die Sauerstoffmasken von der Decke. Was lautet die erste Anweisung? Richtig: „Setzen Sie zuerst Ihre eigene Maske auf, bevor Sie anderen helfen.“
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;#55357;&amp;#57067; Diese Anweisung aus der Luftfahrt – „Put on your oxygen mask before you help others“ – ist nicht nur für Notfälle im Flugzeug gültig. Sie ist eine kraftvolle Metapher für unser tägliches Leben, besonders in Beziehungen und während Trennungsphasen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denk mal darüber nach: Der einzige Mensch, mit dem du 24 Stunden am Tag zusammen bist, bist du selbst. Schon allein deshalb solltest du dafür sorgen, dass du zu Atem kommst und es dir gutgeht. &amp;#55357;&amp;#56898;
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Warum ist Selbstliebe so wichtig?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1.
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie gibt dir Kraft für die Herausforderungen des Lebens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Wie eine Sauerstoffmaske versorgt Selbstliebe dich mit der nötigen Luft, um Krisen zu bewältigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Sie hilft dir, deine inneren Ressourcen zu aktivieren und resilient zu bleiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2.
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hilft dir, gesunde Grenzen zu setzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Selbstliebe lehrt dich, „Nein“ zu sagen, wenn etwas nicht gut für dich ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Sie ermutigt dich, deine Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3.
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie ermöglicht es dir, authentische Beziehungen zu führen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Wenn du dich selbst liebst und akzeptierst, kannst du anderen gegenüber offener und ehrlicher sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Du ziehst eher Menschen an, die dich so schätzen, wie du wirklich bist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          4.
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie ist die Grundlage für echtes Mitgefühl - für dich und andere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Indem du lernst, mit dir selbst geduldig und verständnisvoll zu sein, kannst du diese Qualitäten auch anderen gegenüber leichter zeigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           - Selbstliebe hilft dir, sowohl deine eigenen Fehler als auch die anderer zu verzeihen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;#55358;&amp;#56596;Denk daran: Du kannst anderen nur dann wirklich helfen, wenn du selbst stabil stehst. Nimm dir also einen Moment Zeit, um deine „Sauerstoffmaske“ aufzusetzen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weitere Tipps und Unterstützung während einer Krise findest du auch in meinem Buch „
          &#xD;
    &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
      
           Ich will mich trennen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          “. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 09:06:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/hilf-dir-selbst-bevor-du-anderen-hilfst</guid>
      <g-custom:tags type="string">Selbstwert,Selbstfürsorge,Krise,Trennung,Beratung,Erschöpfung,Beziehungsprobleme,Heilung</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/oxygen2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sechs Bausteine für eine gelingende Beziehung</title>
      <link>https://www.trenndich.info/sechs-bausteine-fuer-eine-gelingende-beziehung</link>
      <description>Eine Beziehung ist ein herausforderndes Abenteuer, das nicht immer gutgeht. An einer Partnerschaft lässt sich aber arbeiten - wenn sich die Partner respektvoll und interessiert aufeinander einlassen. Aus vielen Begegnungen und Coachings hat Trennungsberater Torsten Geiling sechs Bausteine zusammengetragen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Sechs Bausteine für eine gelingende Beziehung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/love-4552087_1280.jpeg" alt="Es gibt Bausteine für eine glückliche Beziehung"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eine Beziehung ist ein herausforderndes Abenteuer, das nicht immer gutgeht. An einer Partnerschaft lässt sich aber arbeiten - wenn sich die Partner respektvoll und interessiert aufeinander einlassen. Aus vielen Begegnungen und Coachings hat Trennungsberater Torsten Geiling sechs Bausteine zusammengetragen. Sechs weitere finden sich im ersten Teil des Artikels.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eltern sein und Paar bleiben
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir Eltern werden, geschieht etwas Seltsames. Wir vergessen, dass wir Menschen sind – mit Bedürfnissen, Empfindungen und Fehlern. Wir kommen uns selbst abhanden. Kein Wunder, dass darunter die Beziehung zu unserem Partner leidet – bei vielen auch scheitert. Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen denn auch zu mir, wenn die Kinder erwachsen werden und sie plötzlich feststellen: Der Mann oder die Frau neben mir im Bett ist mir fremd geworden. Auch hier hilft Beziehungsarbeit, gegenseitiges Verständnis für die Belastungen des Alltags und als Mama und Papa, es helfen aber vor allem auch regelmäßige Dates und Auszeiten als Paar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           An der eigenen Erscheinung arbeiten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Menschen sagen, auf die inneren Werte kommt es an, stimme ich gerne zu, ergänze aber immer: Auf die äußeren auch. Es ist normal, dass wir uns über die Jahre in einer Beziehung verändern: Das Haar wird dünner und grau, Falten ziehen sich durchs Gesicht und die Pölsterchen sitzen auch nicht mehr wie früher an der richtigen Stelle. Das ist aber etwas anderes, als wenn ich mich gehen lasse, mir 20 Kilogramm zusätzlich anfresse und meinen Partner vor allem als Blitzableiter meiner Launen sehe. Dann muss ich mich nicht wundern, wenn der irgendwann die Reißleine zieht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sei aufmerksam und respektvoll
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Kuss, eine Umarmung oder ein liebevolles Wort: Es sind die kleinen Gesten im Alltag, die eine Beziehung großartig machen. Sie signalisieren: Ich sehe und respektiere dich. Es braucht dafür keine teuren Geschenke. Sei in deiner Partnerschaft aufmerksam, wertschätzend und geduldig. Das hört sich einfach an. Aber auch das ist Arbeit, weil wir in einer Partnerschaft vieles für selbstverständlich nehmen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sag, wie du dich fühlst
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur zu oft bekommen wir den Mund nicht auf, wenn wir gerade von Emotionen wie Wut, Angst und Trauer beherrscht werden. Dabei liegt hier ein Schlüssel für eine gute Beziehung. So viele Kämpfe könnten vermieden werden, wenn wir um das bitten würden, was wir brauchen, anstatt uns hinterher darüber zu beschweren, weil wir es nicht bekommen haben. Wir müssen über uns, unsere Gefühle und Bedürfnisse sprechen. Der andere kann nicht wissen, was in uns los ist. Dafür sollten wir unsere Verhaltensmuster kennen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Hab keine Angst vor Konflikten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch die Liebe ist eine Geschäftsbeziehung, manchmal auch ein Machtkampf, in dem es ums Geben und Nehmen geht. Im Zentrum stehen deshalb immer wieder Verhandlungen, damit die Partner zu ihrem Recht kommen. Konflikte sind deshalb auch in einer Partnerschaft normal. Wenn beide sich auf eine offene Diskussion einlassen, entsteht ein wirklicher Austausch und die Bindung wird sogar gestärkt. Dafür ist es hilfreich, dem Gegenüber aufrichtig zuzuhören und nicht währenddessen in Gedanken an der eigenen Entgegnung zu feilen. Sei respektvoll und achte darauf, wie du dich ausdrückst. Versuche ruhig zu bleiben, spare dir Vorwürfe und suche im Team stattdessen nach Kompromissen. Manchmal hilft auch ein ehrlich gemeintes „Es tut mir leid“. Damit lassen sich oft stundenlange Scheingefechte abkürzen. Die Betonung liegt aber auf „ehrlich“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Vergleich deine Partnerschaft nicht mit anderen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere beste Freundin hat mehr Sex in ihrer Beziehung, der Mann der Nachbarin bringt jeden Freitag Blumen mit und unsere Arbeitskollegin und ihre Partnerin haben keine Geldsorgen. Vergleiche machen unglücklich. Zumal Dinge von außen oftmals anders aussehen, als sie tatsächlich sind. Es geht nie um die anderen, es geht immer um uns und wie wir uns in unserer Partnerschaft fühlen. Das können wir gestalten, indem wir die Zeit nutzen, das Beste aus unserer Beziehung zu machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Was einem Paar noch dabei hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben oder der Beziehung die richtige Wendung zu geben, liest du im im ersten Teil dieses Blog-Artikels.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Welche mutigen Wege es noch aus unglücklichen Beziehungen gibt, findest du auch in in Torsten Geilings Ratgeber "Ich will mich trennen". 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:36:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/sechs-bausteine-fuer-eine-gelingende-beziehung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Neuanfang,Beratung,Coaching,Partnerschaft,Beziehung,Liebe,Partner</g-custom:tags>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zwölf Tipps vom Trennungscoach  für die Liebe</title>
      <link>https://www.trenndich.info/zwoelf-tipps-vom-trennungscoach-fuer-die-liebe</link>
      <description>Fast jede zweite Ehe wird in Europa geschieden. Noch öfter gehen Beziehungen in die Brüche. Doch gibt es ein Geheimnis, wie man sich die Liebe als Paar bewahren kann? Der Systemische Coach Torsten Geiling berät seit 5 Jahren Menschen vor, während und nach ihrer Trennung. Der Trennungscoach hat zwölf Bausteine identifiziert, auf die sich eine glückliche Partnerschaft gründen lassen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zwölf Tipps vom Trennungscoach für die Liebe
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/couple-1934204_1280_pixabay.jpg" alt="Im Leben verändert sich alles. Damit die Liebe zwischen zwei Menschen bestehen kann, muss man daran arbeiten"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Fast jede zweite Ehe wird in Europa geschieden. Noch öfter gehen Beziehungen in die Brüche. Doch gibt es ein Geheimnis, wie man sich die Liebe als Paar bewahren kann? Der Systemische Coach Torsten Geiling berät seit 5 Jahren Menschen vor, während und nach ihrer Trennung. Aus diesen vielen Begegnungen, aber auch aus eigenen Erfahrungen, hat der Trennungscoach zwölf Bausteine identifiziert, auf denen sich eine glückliche Beziehung gründen lässt. Lies hier Teil1 und die ersten sechs Tipps. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1)	Beziehung ist Arbeit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die perfekte Beziehung gibt es nicht. Was für das eine Paar funktioniert, führt beim anderen unweigerlich zur Trennung. Wir sollten daher keine überhöht romantischen Erwartungen an eine Partnerschaft haben, zumal sich Beziehungen über die Jahre zwangsläufig ändern, weil wir uns als Menschen verändern. Beziehung ist Arbeit. Das muss uns nicht abschrecken, es ist eigentlich ein beruhigender Gedanke. Denn wo Arbeit ist, kann ich auch etwas für das Gelingen tun. Durch Versuch und Irrtum, Nähe und Distanz, Offenheit und Ehrlichkeit. Das ist anstrengend, ja, aber eine Alternative gibt es nicht. Schon Rainer Maria Rilke schrieb an seinen Kumpel Friedrich: „Da habe ich immer und immer wieder erfahren, dass es kaum etwas Schwereres gibt, als sich lieb zu haben. Dass das Arbeit ist, Tagelohn, Friedrich, Tagelohn; weiß Gott, es gibt kein anderes Wort dafür.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           2)	Entscheide dich jeden Tag neu 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An einer Beziehung kann man wachsen, aber auch scheitern. Viele Menschen hängen dennoch dem romantischen Grundsatz „Bis dass der Tod uns scheidet“ an und ziehen daraus eine vermeintliche Sicherheit. Der Satz stammt jedoch aus Zeiten, als wir selten älter als 40 wurden. Das sollten wir uns öfter in Erinnerung rufen. Sich an der Hand zu nehmen und gemeinsam durchs Leben zu gehen, ist das eine. Am anderen zu kleben oder unterwürfig nachzulaufen, das andere. Ich bin eher dafür, mich jeden Tag neu und bewusst für meinen Partner oder meine Partnerin zu entscheiden, im Wissen, dass Beziehungen vergänglich sind. Das gesamte Leben besteht auch Veränderung. Warum sollte es hier anders sein?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           3)	Sei du selbst
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einem anderen Menschen gefallen zu wollen, ist nicht verwerflich. Schwierig wird es nur dann, wenn wir dafür eine Rolle spielen und etwas zu sein vorgeben, was wir nicht sind. Wenn wir etwa versuchen, dem Partner alles recht zu machen, damit er uns nicht verlässt, und dabei völlig unsere eigenen Bedürfnisse ignorieren. Wenn wir zwischen Denken und Fühlen trennen oder auch zwischen Fühlen und Handeln. Oder uns einem Lebensmodell anpassen, das nicht unseres ist. Auf Dauer sich selbst zu verleugnen, ist keine gute Idee und geht nicht gut. Also sei die oder der, die oder der du bist. Wir müssen nicht alle unsere Wünsche und Bedürfnisse durchsetzen, wir sollten aber erkennen und akzeptieren, dass sie da sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           4)	Übernimm Verantwortung 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Menschen suchen die Ursache für Veränderungen in ihrer Liebe beim Gegenüber – und fühlen sich dadurch ums eigene Glück betrogen. Wer aber den anderen die Schuld gibt, hat schon verloren. Denn damit macht er oder sie sich abhängig von deren Verhalten und ihren Entscheidungen. Du verzichtest auf die Macht, Fehler selbst zu beheben. Erwachsensein heißt, sich Herausforderungen zu stellen, Entscheidungen zu treffen und zu diesen zu stehen. Also übernimm Verantwortung für dich und deine Beziehung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           5)	Du kannst dein Gegenüber nicht ändern
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Anfang einer Beziehung steht stets die Hoffnung, der oder die andere versteht unter Liebe genau dasselbe wie wir: Ich gebe dir alles von mir, zumindest viel. Im Gegenzug erwarten wir das auch vom Gegenüber. Die Erkenntnis ist oftmals ernüchternd, weil der Partner, eine andere Vorstellung davon hat, was er zu geben bereit ist. Wenn wir dennoch glücklich werden wollen, haben wir nur eine Möglichkeit: Wir müssen an unserer eigenen Einstellung arbeiten. Unser Gegenüber können wir nicht ändern, wenn es das nicht möchte. Da hilft auch kein Druck, keine Wut oder das Verbreiten von Angst. Respektiere stattdessen die Bedürfnisse des anderen, etwa nach Zeit für sich selbst. Niemand kann jemand anderen langfristig seinen Willen aufzwingen. Also spar dir die Kraft und die Nerven!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           6)	Wechsle regelmäßig die Perspektive
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Beziehung ist wie ein Tennisspiel: Es bringt wenig, wenn du dich nur auf dich und deine Schläge konzentrierst. Um besser zu werden und erfolgreich zu sein, solltest du ebenso schauen, wo dein Gegenüber steht und wie er oder sie spielt. Erst dann weißt du, ob es klüger ist, ans Netz zu stürmen oder Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Auch für eine gute Beziehung braucht es Spielverständnis und Übersicht. Versuche die Sicht deines Partners einzunehmen und frage dich, warum sieht er es anders, welchen Druck verspürt er, und hat sein Standpunkt nicht auch seine Berechtigung. Du kannst auch in die Vogelperspektive wechseln. Aus dem Blickwinkel eines distanzierten Beobachters fällt es oft leichter, Verhaltensmuster bei dir und anderen zu erkennen, und rationalere Entscheidungen zu treffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sind die ersten sechs von zwölf Bausteinen, auf denen sich eine Beziehung gründen lässt. Dafür muss man nicht am Anfang einer Partnerschaft stehen. Um etwas zu ändern, dafür ist es selten zu spät. Man sollte aber damit beginnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Was einem Paar noch dabei hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben oder der Beziehung die richtige Wendung zu geben, liest du im nächsten Blog-Artikel.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Welche mutigen Wege es noch aus unglücklichen Beziehungen gibt, findest du auch in in Torsten Geilings Ratgeber "
           &#xD;
      &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
        
            Ich will mich trennen
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           ". 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 11:55:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/zwoelf-tipps-vom-trennungscoach-fuer-die-liebe</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was, wenn der heutige Tag dein letzter wäre?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/was-wenn-der-heutige-tag-dein-letzter-waere</link>
      <description>Gehen oder bleiben? Die Entscheidung über eine Trennung vom Partner kann uns schlaflose Nächte bereiten. Was wäre aber, wenn heute unser letzter Tag wäre? Würden wir bereuen, die Entscheidung immer wieder vertagt zu haben?</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Was, wenn der heutige Tag dein letzter wäre?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/545e50dd-817d-4a83-b593-fe4436213ebd.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eines der tragischsten Dinge, die wir tun können, ist unser Leben auf später vertagen. Wer weiß, ob später tatsächlich kommt. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anastasius Grün war ein Lyriker im 19. Jahrhundert. Auf seinem Sterbebett soll er geflüstert haben: "Nicht fertig, nicht fertig. Muss noch leben!" Über Grüns Worte denke ich öfters nach. Wie wird es mir gehen? Was werde ich auf dem Sterbebett sagen? Bin nicht fertig - oder ist es irgendwann genug. Ich hoffe nur, dass ich mir am Ende nicht eingestehen muss, dass ich meine Leben lang eine Leiter hochgeklettert bin, die an der falschen Wand stand. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie lange haben wir noch in unserem Leben? Sind es noch 25 letzte Sommer, wie ein Buch heißt, 2000 Wochenenden oder 365 Tage? Wir wissen es nicht - und wahrscheinlich ist es auch gut so.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trotzdem stell ich meinen Klientinnen und Klienten manchmal die Frage: „Was würdest du tun, wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest?“ Manche sind sprachlos, aus anderen sprudelt es heraus: Sofort den Job kündigen, Bungeejumping in Neuseeland, endlich den Partner verlassen oder vom Leben enttäuscht in der Beziehung verharren, weil es für den Neustart zu spät ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Verantwortung liegt bei uns
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angst ist nie eine Lösung. Es ist der Mut, der uns neue Wege aufzeigt. Mein ältester Klient war 86 Jahre alt. Er hat noch einmal den Neuanfang gewagt, weil er der Meinung war, er sei noch nicht fertig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich wäre es schön, wenn es eine höhere Macht geben würde, die uns die Kraft gibt, die Dinge zu ändern, die wir ändern können, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden, wie Reinhold Niebuhr es sich in seinem Gelassenheitsgebet wünscht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrscheinlich müssen wir uns diesen Wunsch selbstverantwortlich erfüllen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Einfach mal machen" anstatt "hätte, hätte Fahrradkette"
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bewusst oder unbewusst malen wir uns aus, was geschehen könnte, wenn wir diese oder jene Entscheidung treffen, oder wie es hätte sein können, hätten wir dieses oder jenes schon längst getan. Wir bewegen uns ständig in parallelen Welten, quälen uns mit möglichen Zukünften oder verpassten Vergangenheiten, anstatt die Entscheidung in der Gegenwart zu treffen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Einfach mal machen"...anstatt "hätte, hätte Fahrradkette...". Also nicht nur denken, sondern handeln. Es liegt an uns.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich habe mir in meinem Leben nie erlaubt, das zu tun was ich eigentlich wollte“, sagte mir unlängst eine Klientin. „Ich habe mich immer hinten angestellt.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich fragte sie, was dagegen spricht, dies zu ändern. „Nichts“, sagte sie „das mache ich jetzt auch. Ich habe ja nicht mehr ewig Zeit.“ Ich konnte sie darin nur bestärken. Das Leben ist zu kurz für irgendwann...es gibt keinen besseren Moment als jetzt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Übung: Unser letztes Stündlein
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Stell Dir vor, der heutige Tag wäre dein letzter. Wie sieht deine Bilanz aus? Wärst du mit deinem Leben zufrieden? Was ist gut gelungen? Was würdest du bereuen? Was würdest du ändern, in der kurzen Zeit, die dir noch bleibt? Was würdest du noch tun, um deinen letzten Tag bestmöglich zu nutzen? Wie willst du deine letzten Stunden verbringen? Und mit wem? Nimm ein Blatt und schreib es auf!
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weitere Übungen und Tipps findest du in meinem Ratgeber "Ich will mich trennen".
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 14:57:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/was-wenn-der-heutige-tag-dein-letzter-waere</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie fühlen sich Kinder, wenn Mama und Papa sich trennen?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/wie-fuehlen-sich-kinder-wenn-mama-und-papa-sich-trennen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eltern können durch ihr Verhalten Kindern eine Trennung erleichtern
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Bild+von+yanalya+auf+Freepik.jpg" alt="Kinder wollen nie, dass sich die Eltern trennen. Papa und Mama können ihnen aber dabei helfen, dieses Ereignis besser zu verkraften. " title="Kinder wollen nie, dass sich die Eltern trennen. Papa und Mama können ihnen aber dabei helfen, dieses Ereignis besser zu verkraften. "/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Eine Trennung ist schmerzhaft – und zwar für alle Beteiligten. Gerade auch für die gemeinsamen Kinder, zumal sie bei dieser Entscheidung nicht gefragt werden. 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eines vorweg: Ein gutes Trennungsalter bei Kindern gibt es genauso wenig wie den richtigen Termin für ein Trennungsgespräch. Für Kinder und Jugendliche ist die Trennung der Eltern immer ein großer Schreck, verbunden mit vielen Sorgen. Auch sie haben Angst vor dem was kommt, weil es auch für sie wie ein schwarzes Loch anfühlt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kinder und Jugendliche sind sensibel und wissen mehr, als wir uns das als Erwachsene oft vorstellen. Es ist also zwecklos, schwierige Situationen vor ihnen geheim halten zu wollen. Viele leiden deshalb auch schon in der Zeit vor der Trennung, unter den andauernden Konflikten, der angespannten Atmosphäre, den Streitereien und im Zuge davon unter einer Vernachlässigung durch die Eltern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kinder wollen immer, dass ihre Eltern zusammenbleiben. Dabei ist es egal, ob sie 3 oder 30 Jahre alt sind, auch wenn die Trennung je nach Lebensalter natürlich eine andere Bedeutung für die Kinder hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Jedes Kind hat eine Erklärung verdient
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ihr euch als Paar trennt, aber als Eltern gemeinsam weiter agiert, ist das auch im Sinne der Kinder. Oftmals werden die Kinder aber zum Trostpflaster, Faustpfand und Spielball in der Auseinandersetzung der Eltern. Versucht das zu vermeiden, auch wenn klar ist, dafür reicht ein Elternteil aus, der sich nicht daranhält. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geht stattdessen ehrlich mit der Trennung (und einer Scheidung) um. Jedes Kind hat eine Erklärung verdient. Ein offenes Ohr und emotionale Unterstützung sind wichtig, damit die Kinder ihre Gefühle und Ängste verarbeiten können. Dazu gehört auch, mit ihnen altersgemäß zu reden. Was und wie viel man erzählt, stimmen die Eltern am besten untereinander ab. Aber eines sollte klar sein: Auf der Beziehungsebene des Paares haben die Kinder nichts verloren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kinder sollten also nicht mit den Verletzungen, den Schuldgefühlen und der Enttäuschung unter den Eltern konfrontiert und belastet werden. Stattdessen sollte man sich gemeinsam Zeit für ihre Sorgen und Nöte nehmen, so schwer das gemeinsam auch fallen mag. Aber Schmerz gibt es auch bei den Kindern und Jugendlichen jede Menge. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Von Wutausbrüchen bis zu Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jedes Kind zeigt dabei andere Reaktionen. Die Skala reicht von Wutausbrüchen und Weglaufen, über Trauer und Depression bis hin zu psychosomatischen Symptomen wie Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder auch Einnässen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mögliche Fragen und Sätze, die die Kinder und Jugendliche quälen können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          •
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Welche Schuld habe ich an der Trennung? Hat es vielleicht an mir und meinem Verhalten gelegen? Hätte ich die Trennung verhindern können? 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           •	Wenn Papa oder Mama auszieht, werde ich ihn oder sie dann noch regelmäßig sehen?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           •	Mein Vater verlässt meine Mutter (oder umgekehrt). Wird er das auch mit mir machen?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           •	Meine Eltern wissen, dass meine Welt zusammenbricht. Warum trennen sie sich trotzdem?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           •	Ich liebe Papa und Mama. Muss ich mich jetzt zwischen beiden entscheiden?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           •	Muss das Haus jetzt verkauft werden? Müssen wir umziehen? Verliere ich den Kontakt zu meinen Freunden? Muss Mama/Papa jetzt mehr arbeiten und hat dann weniger Zeit für mich?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           •	Mama und/oder Papa geht es nicht gut. Ich muss nun die Verantwortung für sie/ihn übernehmen. 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trotz der eigenen Probleme und eines Gefühlschaos sollten Eltern daher immer im Auge behalten: Was braucht meine Tochter und/oder mein Sohn in diesem Moment? Helfen Sie ihren Kindern dabei, Worte zu finden für das, was sie gerade umtreibt. Fragen Sie sie: Wie geht es dir? Was kann ich für dich tun? Wie fühlst du dich? Ohne mit ihren Antworten den Kindern Hoffnung zu machen, dass die Trennung nur vorrübergehend ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Auch Kinder können nach einem Schuldigen suchen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerade Jugendliche sollten in Fragen einbezogen werden, die sie betreffen. Die Eltern sollten sich mit ihren Wünschen auseinandersetzen und über Veränderungen und Regeln sprechen, die durch die Trennung entstehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sei trotz der Trennung als Papa und Mama da und biete dich immer wieder an – auch wenn das sehr frustrierend sein kann. Weil Kinder Kinder sind, suchen sie sich vielleicht einen Schuldigen. Auch sie brauchen eine Erklärung, ein Narrativ, warum es so gekommen ist. Und das fällt auch in ihrer Welt leichter, wenn sie jemand die Schuld geben können. Sie verbünden sich mit dem vermeintlich schwächeren Elternteil, oft ist das der Verlassene. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb sollten sich Aufbrechende darauf einstellen, dass die Beziehung zu den Kindern (vorerst) schwierig und von Ablehnung und Feindseligkeit geprägt sein kann, vor allem wenn der Ex-Partner dies nutzt, um sich zu rächen. Da hilft es nur, langfristig zu denken, Verständnis für das Leid mitzubringen und jede Menge Geduld.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine andere Chance hast du nicht. Sollte der Kontakt abgelehnt werden oder nicht zustande kommen, ist es auch eine gute Möglichkeit, Tagebuch darüber zu führen, was du versucht und angeboten hast, um es bei Bedarf den Kindern später einmal zeigen zu können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist schwer auszuhalten, wenn der andere einen Wettkampf um die Liebe des Kindes beginnt oder seine Bedürfnisse in den Vordergrund stellt. Spiel trotzdem nicht mit und suche Hilfe bei einer Beratungsstelle oder dem Jugendamt, wenn du das Wohl des Kindes gefährdet siehst oder du dir Sorgen machst, weil dein Kind Auffälligkeiten im Verhalten oder emotionale Probleme zeigt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Trennungskinder sind nicht automatisch fürs Leben gezeichnet
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht immer ist sofort psychotherapeutische Hilfe nötig. Wie die meisten Erwachsenen gewöhnen sich auch Kinder und Jugendliche mit der Zeit an die neue Familiensituation. Einfacher wird das, wenn die Kinder beide Elternteile weiterhin als verlässliche Ansprechpartner erleben, die auf ihre Bedürfnisse, Sorgen und Nöte eingehen. Negative Gefühle und Verlustängste nehmen ab und die Kinder können sich wieder mich sich selbst und ihrer Entwicklung beschäftigen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trennungskinder sind auch nicht automatisch durch das Ereignis traumatisiert oder fürs Leben gezeichnet. Eine Familie aus Papa, Mama und Kindern kann ein Hort für Liebe und Vertrauen sein. Manchmal ist es aber auch ein Schlachtfeld und jede andere Form der Familienzusammensetzung ist um ein Vielfaches besser. Zumal Studien zur Trennung mit Kindern inzwischen zeigen, dass Kinder und Jugendliche eine Trennung gut verarbeiten können und keine Auffälligkeiten gegenüber Kindern aus intakten Familien zeigen müssen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dass dem so kommt, daran haben die Erwachsenen einen entscheidenden Anteil. Je mehr miteinander sie als Eltern pflegen und je weniger Drama sie veranstalten, desto weniger dramatisch empfinden die Kinder die Trennung. Das gilt übrigens auch in abgestufter Form für alle anderen Erwachsenen im Familien- und Freundeskreis, Großeltern, Onkel und Tanten, Freunde und Freundinnen der Eltern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Weitere Informationen findest du im Blogbeitrag
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.trenndich.info/trennung-mit-kind-die-wichtigsten-fragen-von-eltern" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            "Wir Kinder eine Trennung am besten verkraften"
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
            und im Trennungsratgeber
           &#xD;
      &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
        
            "Ich will mich trennen"
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           . 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 14:22:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/wie-fuehlen-sich-kinder-wenn-mama-und-papa-sich-trennen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Bild+von+yanalya+auf+Freepik.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie du dein Trennungsgespräch vorbereitest</title>
      <link>https://www.trenndich.info/wie-du-dein-trennungsgespraech-vorbereitest</link>
      <description>Taktik und Strategie sind auch in einem Trennungsgespräch wichtig. Deshalb solltest du dir darüber Gedanken machen, wie deine Partnerin oder dein Partner reagiert.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wie wird dein Partner auf ein Trennungsgespräch reagieren?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/man-2933991_1280.jpeg" alt="Wenn ich erfolgreich ein Trennungsgespräch führen möchte, muss ich es gut vorbereiten." title="Wenn ich erfolgreich ein Trennungsgespräch führen möchte, muss ich es gut vorbereiten."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Taktik und Strategie sind auch in einem Trennungsgespräch wichtig. Deshalb solltest du dir darüber Gedanken machen, wie deine Partnerin oder dein Partner reagiert.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der FC Bayern und Borussia Dortmund stehen im Viertelfinale der Champions League und treffen nun auf Arsenal London und Atletico Madrid. Wahrscheinlich fragst du dich: Was hat das mit mir, meinen Beziehungsproblemen und einem vielleicht anstehenden Trennungsgespräch zu tun? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf den ersten Blick natürlich rein gar nichts. Auch der FC Bayern und der BVB könnten sich sagen: Was kümmert es uns, gegen wen wir antreten. Wir treten so dominant auf, dass die andere Mannschaft nur reagieren und dem Ball hinterherrennen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Das Ziel nicht aus den Augen verlieren
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das funktioniert oft, aber nicht immer, vor allem wenn der Gegner spielstärker und taktisch besser geschult ist. So erging es Michael, der von sich sagt: „Ich bin in Diskussionen meinem Mann heillos unterlegen.“ Kein Streit und keine Auseinandersetzung in der er hinterher nicht das Gefühl hatte, als Verlierer vom Platz gegangen zu sein bzw. zumindest seine Position verteidigt zu haben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn es dir ähnlich wie Michael geht oder dich zumindest die Angst beschleicht, du könntest während des Trennungsgesprächs dein Ziel aus den Augen verlieren, dann solltest du ausreichend Zeit in die Vorbereitung investieren. Denn Taktik und Strategie sind nicht nur im Fußball die halbe Miete, wenn man ein Aufeinandertreffen erfolgreich gestalten möchte. Das gilt genauso im beruflichen Kontext für ein Gehalts- oder ein Jahreszielgespräch und im Privaten für Beziehungs- und Trennungsgespräche. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Mit welcher Taktik kommt man zum Erfolg?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist immer sinnvoll, sich die Frage zu stellen, wer da noch auf dem Platz steht, wie das Gegenüber funktioniert, wo seine/ihre Stärken und Schwächen liegen und mit welcher Taktik man am ehesten zum Erfolg kommt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, das ist berechnend. Aber du hast du eine Entscheidung getroffen: Du möchtest dich, zumindest in diesem Moment, von deiner Partnerin oder deinem Partner trennen. Dann ist es nur legitim zu überlegen, wie du dieses Ziel erreichst. Niemand muss und sollte sich quälen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frag dich also, wie sich dein Gegenüber verhalten wird:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          -
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Was wird passieren, wenn ich ihm sage, ich werde mich trennen?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Wie wird sie reagieren?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Rastet er aus? Was tue ich dann?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Bricht sie zusammen? Was mache ich in diesem Fall?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Oder bleibt er ruhig und sachlich? Und dann?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Welche Fragen wird sie stellen? 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Welche Vorwürfe wird er mir machen?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Welche Forderungen sind wahrscheinlich?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Welche Vorschläge könnten kommen? Wie gehe ich damit um?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           -	Gibt es für mich einen Kompromiss zur Trennung?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere und ausführlichere Tipps findest du in Torsten Geilings
           &#xD;
      &lt;a href="/ich-will-mich-trennen"&gt;&#xD;
        
            Trennungsratgeber „Ich will mich trennen“
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           , der in allen Buchhandlungen on- und offline erhältlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Mar 2024 09:47:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/wie-du-dein-trennungsgespraech-vorbereitest</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>TrennDICH-Coach Torsten beantwortet Fragen rund um das Thema Trennung im Podcast</title>
      <link>https://www.trenndich.info/ran-an-die-gefuehle-torsten-beantwortet-fragen-rund-um-die-trennung-im-podcast</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ran an die Gefühle: Ich will mich trennen - nur wie?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a target="_blank" href="https://ach-komm-der-sex-podcast.blogs.julephosting.de"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Ach3.jpg" alt="Trennungscoach Torsten Geiling beantwortet Fragen rund um die Trennung im Podcast &amp;quot;Ach, komm!&amp;quot;" title="Mit einem Click auf das Bild geht es zum Podcast"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Manche quälen sich monate- oder gar jahrelang mit der Entscheidung, andere handeln im Affekt: Ganz klar, eine Trennung ist immer (oder in den meisten Fällen) ein tiefer Einschnitt im Leben. Immerhin geht sie oftmals mit vielen Veränderungen einher - für alle Beteiligten.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und je nachdem wie der Trennungsprozess abläuft, kann er durchaus auch traumatisch sein. Meist sind es die Verlassenen, die reichlich Mitgefühl bekommen. Diejenigen, die gehen, stehen nicht selten als die Schuldigen da - für all das "Elend", das so eine Trennung mit sich bringt, vor allem wenn noch Kinder mit im Spiel sind.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Mit diesem Thema haben sich die Hosts des Sex-Podcasts Ann-Marlene Henning und Carl Burchardt dieses Mal beschäftigt. Als Experten für Trennungsprozesse haben sie TrennDICH-Coach Torsten Geiling eingeladen. Sein Rat: "Bevor du vom 5-Meter-Turm springst, schau doch mal, ob Wasser im Becken ist".
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
            Was eine Trennung "leichter" macht, und wie man nicht in die Opferrolle verfällt, bzw. aus ihr rauskommt, darüber haben die drei miteinander gesprochen. Unter anderem. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Hört doch mal rein! Und klickt auf das Bild oben, um zum Podcast zu gelangen.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 19:37:48 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/ran-an-die-gefuehle-torsten-beantwortet-fragen-rund-um-die-trennung-im-podcast</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Trennung mit Kind – Die wichtigsten Fragen von Eltern</title>
      <link>https://www.trenndich.info/trennung-mit-kind-die-wichtigsten-fragen-von-eltern</link>
      <description>Bei einer Trennung mit Kind haben Eltern viele Fragen: Wie schlimm ist eine Trennung für Kinder? Was können Eltern tun, damit es die Kinder möglichst wenig belastet? Und wann sollten sie es den Kindern sagen? Trennungscoach Torsten Geiling beantwortet die wichtigsten Fragen aus seinen Coachings.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wie Kinder eine Trennung am besten verkraften
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/family-3090056_1920.jpeg" alt="Bei einer Trennung haben Eltern viele Fragen" title="Bei einer Trennung haben Eltern viele Fragen"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Eine Trennung ist eine emotionale Achterbahnfahrt, besonders wenn Kinder davon betroffen sind. Es ist normal, dass viele Väter und Mütter deshalb Bedenken haben, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Sie wollen auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und trotzdem das Wohl ihrer Kinder nicht aus den Augen verlieren. Das allein führt viele an den Rand der Erschöpfung. 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Von Torsten Geiling 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das sind die Fragen, die in meinen Coachings Väter und Mütter am häufigsten vor einer Trennung beschäftigen:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Macht es Sinn, wegen der Kinder noch eine gewisse Zeit zusammenzubleiben, etwa bis sie aus dem Haus sind?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder sind sensibel und wissen mehr als wir uns als Eltern oft vorstellen. Es ist also zwecklos, schwierige Situationen vor ihnen geheim halten zu wollen. Damit ist die Frage eigentlich schon beantwortet. Trotzdem zögern viele Eltern sich zu trennen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Da sind die (unausgesprochenen) Vorwürfe aus dem Umfeld: Das kannst du euren Kindern nicht antun. Scheidungskinder leiden ein Leben lang. Hast du das nicht gemerkt, als noch keine Kinder da waren?! Die paar Jahre bis zum Auszug wirst du schon noch durchhalten. Kinder brauchen eine Familie mit Vater und Mutter.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ja, genau. Kinder brauchen Bezugspersonen, um sich gesund zu entwickeln. Sie müssen dafür aber nicht in einer traditionellen Kleinfamilie aufwachsen. Das hat die Wissenschaft längst belegt. Kinder können aus einer Krise wie der Scheidung ihrer Eltern sogar gestärkt hervorgehen, WENN die Kinder zu beiden Elternteilen einen liebevollen und zugewandten Kontakt behalten. ODER wenn zumindest ein Elternteil besonders liebevoll und sensibel mit ihnen umgeht. Dann können Scheidungskinder sich sogar resilienter und sozial kompetenter als ihre Altersgenossen entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wie schlimm ist eine Trennung für Kinder?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das darf man nicht kleinreden. Kinder, deren Eltern sich scheiden lassen, haben damit zu kämpfen. Das machen verschiedene Studien deutlich. Allerdings zeigen diese Studien auch, dass Kinder, die in einer Familie aufwachsen, in der die Eltern unglücklich sind und sich oft streiten, mindestens ähnliche Probleme haben wie Kinder von geschiedenen Eltern.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder spüren intensiv die Gefühle ihrer Eltern. Wenn Papa und/oder Mama unglücklich sind, wirkt sich das auch auf ihre Welt aus – das geht soweit, dass sie Verantwortung für Dinge übernehmen, die ihrem Alter nicht gemäß sind und sie emotional deshalb nicht tragen können. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder lernen zudem ihr Verhalten durch Nachahmung und orientieren sich (zumindest in den ersten Jahren) stark an ihren Eltern. Erleben sie tagtäglich Streit, vielleicht sogar Gewalt, oder auch „nur“ ein gleichgültiges Nebeneinander von Papa und Mama, dann kann sich das auf ihr späteres Sozial- und Beziehungsverhalten viel eher negativ auswirken als eine Trennung. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Eine Trennung bedeutet nicht, dass man beziehungsunfähig ist oder einen unsicheren Bindungsstil hat. Im Gegenteil: Wenn ich erkenne, dass mir die Beziehung nicht guttut und ich mich daraus lösen kann, spricht das viel eher für einen stabilen Bindungstyp und einem gesunden Beziehungsverhalten. Und ist es nicht das, was ich meinen Kindern beibringen möchte? Vielmehr, als auf Gedeih und Verderb in einer Beziehung zu verharren, die meinen Interessen und Bedürfnissen entgegensteht?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Viele Eltern, die vor einer Trennung stehen, haben vor allem Schuldgefühle und Ängste. Wie wäre es, wenn sie auch stolz auf sich sind, weil sie ihren Kindern eine wichtige Botschaft für ihr Leben mitgeben: „Wenn du unglücklich bist und dich deine Beziehung belastet, dann solltest du auf dich hören und diese Beziehung beenden. Das ist in Ordnung.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gibt es ein richtiges Alter für eine Trennung?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Nein, das gibt es nicht. Eine Trennung ist für Kinder jedes Alters erst einmal ein GAU. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder wünschen sich fast immer, dass die Eltern zusammenbleiben. Sie kennen ja keine andere Familienkonstellation. Und alles, was man nicht kennt, macht erst einmal Angst.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder im Säuglingsalter bekommen die Trennung noch nicht bewusst mit. Sollen sie aber zu beiden Elternteilen eine enge Beziehung aufbauen, dann muss das bei der Umgangsregelung bedacht werden. Denn das kann nur durch regelmäßigen, intensiven Kontakt stattfinden.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder im Kindergarten- und Schulalter bekommen die Trennung bereits bewusst mit. Die Eltern sollten sich Zeit nehmen, den Kindern die Situation zu erklären und sie in ihrer Unsicherheit und mit ihren Ängsten aufzufangen. Je älter sie sind, desto besser kann man ihnen die Trennung erklären – was es aber nicht zwangsläufig einfacher oder leichter macht.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das gleiche gilt für Jugendliche und junge Erwachsene. Mit ihnen kann man die Situation relativ offen besprechen. Im Normalfall. Vielleicht passiert aber auch das Gegenteil und die Kinder verweigern sich jedem Gespräch oder sind dann durch die Trennung mit ihren eigenen Abgrenzungs- und Abnabelungsprozessen überfordert. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Selbst erwachsene Kinder mit eigener Wohnung oder Familie können mit Unverständnis und Vorwürfen reagieren. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Was kann ich tun, damit die Trennung die Kinder möglichst wenig schmerzt?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich sage meinen Klientinnen und Klienten immer: Zum Streiten braucht es nur einen Partner. Für eine Abmachung aber zwei. Das gilt auch für diesen Punkt. Sie können als Einzelperson alles versuchen, die Krise bei den Kindern möglichst klein zu halten. Wenn ihr Partner querschießt, haben sie keine Chance. Zumal, wenn Sie der Aufbrechende sind (siehe oben). 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Trotz der Trennung wäre eine Miteinander mit Blick auf die Kinder wichtig. Sie sollten sich gemeinsam darum bemühen, für ihre Kinder weiterhin als Eltern zu fungieren und eine elterliche Verantwortung übernehmen. Damit lassen sich die Auswirkungen einer Scheidung nicht verhindern, sie lassen sich aber minimieren. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Dazu gehört auch, über den anderen Elternteil wohlwollend im Beisein der Kinder zu sprechen. Das funktioniert am besten, wenn es ihnen gelingt, die Eltern- und Paarebene nicht zu vermischen. Sie sind enttäuscht, verletzt, wütend. Das dürfen sie sein. Aber bitte lassen Sie ihre Gefühle (gerade in Bezug auf den Partner) nicht vor den Kindern raus. Das gilt auch für Streitereien um das Sorgerecht und den Unterhalt, Schuldzuweisungen oder Befindlichkeiten wegen eines neuen Partners. Das alles sollte auf der Paarebene unter Ausschluss der Kinder diskutiert werden, so sehr es sie auch befriedigen mag, den Kindern einmal zu zeigen, was für ein Idiot der andere ist.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kinder lieben beide Elternteile. Sie sollten sich nicht entscheiden müssen. Aussagen wie „Papa/Mama ist schuld, dass wir uns trennen“ stürzen Kinder in einen Loyalitätskonflikt, den sie nur schwer aushalten können. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn sich ihr (Ex-)Partner daneben benimmt und sich nicht an Absprachen hält, tun sie es ihm nicht gleich. Es reicht, wenn ein Elternteil an den Kindern zieht. Dazu zählt auch, dass Sie sich nicht bei den Kindern ausheulen oder Trost suchen sollten. Kinder sind kein Partnerersatz und mit dieser Situation ganz schnell überfordert. Das heißt nicht, dass sie ihnen etwas vorspielen müssen, natürlich können Sie ihnen sagen, dass es ihnen nicht gut geht.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Meist ist es so, dass Kinder sich in einem Trennungsprozess auf eine Seite schlagen, häufig auf die des verlassenen und damit vermeintlich schwächeren Elternteils. So schwer das auch fällt, das sollte man akzeptieren. Vorerst zumindest. Gerade bei älteren Kindern ist es wichtig, die Kontaktangebote trotz der Zurückweisung nicht einzustellen. Bleiben Sie offen, melden Sie sich regelmäßig, suchen Sie das Gespräch und bieten Sie Treffen an. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wie erklären wir den Kindern die Trennung?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Am besten gemeinsam. Und zwar erst dann, wenn die Trennung tatsächlich feststeht. Man muss nicht zusätzlich Unsicherheiten schüren. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Setzen Sie sich an einen Tisch und sagen sie ihnen möglichst ruhig und knapp, was Sache ist: „Papa und Mama trennen sich. Wir sind aber als Eltern weiterhin gemeinsam für euch da. Und daran wird sich auch nichts ändern.“ 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Viel wichtiger als der genaue Wortlaut ist das Gefühl, das Sie ihnen mit diesem Gespräch vermitteln sollten: Sicherheit. Denn die Trennung ist für Kinder meistens ein Schock, auch wenn es vielleicht viel Streit im Vorfeld gab und sie es schon geahnt haben. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Sagen Sie den Kindern so klar wie möglich, wie es nun weitergeht: Wer wird wo wohnen? Wie und wo treffe ich den anderen Elternteil? Usw. Machen Sie aber keine Versprechungen, die Sie nicht halten können. Je nach Alter sollten Sie die Kinder an der Zukunftsplanung beteiligen. Nehmen Sie ihre Sorgen ernst. Bieten Sie ihnen immer wieder Gesprächsmöglichkeiten an, bedrängen Sie sie aber nicht. Auch die Kinder brauchen Zeit, zum Verarbeiten. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wenn sich Ihr Partner einem solchen Gespräch verweigert, sprechen Sie allein mit den Kindern. Die Kinder haben ein Recht zu erfahren, was los ist und was mit ihnen passiert.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Kinder machen sich bei einer Trennung viele Sorgen, an die Eltern nicht gleich denken. In einem zweiten Teil zu „Trennung mit Kind“ gebe ich demnächst Antworten darauf, welche Fragen sich Kinder bei einer Trennung sonst noch stellen. 
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Foto-Credits: 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Pixabay, Freepik - 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Bild von &amp;lt;a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/vollschusskind-mit-gebrochener-zeichnung_8445549.htm#query=Trennung%20Kinder&amp;amp;position=1&amp;amp;from_view=search&amp;amp;track=ais"&amp;gt;Freepik&amp;lt;/a&amp;gt;
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 14 May 2023 13:38:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/trennung-mit-kind-die-wichtigsten-fragen-von-eltern</guid>
      <g-custom:tags type="string">Trennungsberatung,Trennung,TrennDICH,Trennung mit Kind,Torsten Geiling</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>„Stimmt es, dass ich gar nichts bin?“</title>
      <link>https://www.trenndich.info/stimmt-es-dass-ich-gar-nichts-bin-geschichten-im-coaching</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Dazu fällt mir eine Geschichte ein...
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_6426-5a25a238.jpeg" title="Das kleine Ich-bin-ich ist auf der Suche nach sich selbst" alt="Das Buch &amp;quot;Das kleine Ich-bin-ich&amp;quot; lässt sich auch im Coaching nutzen."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Geschichten haben Kraft. Sie lassen uns lachen oder weinen. Sie öffnen die Tür zu unserem Inneren und halten uns den Spiegel vor. Deshalb arbeite ich in meinen Coachings gerne damit.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es kommt immer wieder vor, dass mich Klientinnen und Klienten nach einem Buchtipp fragen. Sie erwarten dann, dass ich ihnen einen Ratgeber empfehle, eine Selbsthilfe-Fibel oder vielleicht sogar eine psychologisches Fachbuch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meistens tue ich das aber nicht. Ich frage stattdessen: „Welche Kinderbuch-Klassiker haben sie denn zuhause?“ Worauf ich oft Erstaunen oder Unverständnis ernte. „Haben Sie mich richtig verstanden?“ hakte eine Klientin unlängst nach, mit der ich am erarbeiten bin, wer sie eigentlich als Person ist, abgesehen von einer unglücklichen Ehefrau und Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Ich sagte, das hätte ich, und antwortete ihr: „Wenn ich Antworten suche, blättere ich gerne in den Büchern meiner Kinder oder Kindheit.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Schlüssel zu unseren Gefühlen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich begebe mich mit dem kleinen Tiger und dem Bären auf die Suche nach Panama, höre der kleinen Maus Frederick zu, wenn sie von den gesammelten Farben erzählt, begebe mich mit Momo auf die Jagd nach der verlorenen Zeit oder werfe einen Blick in die Märchensammlung der Gebrüder Grimm. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann erwischt es mich jedes Mal. Denn Geschichten, die man uns in der Kindheit erzählt hat oder die wir schon damals gelesen haben, sind der Schlüssel zu unserem Inneren, zu unserem Ich. Auch als Erwachsene können sie uns begleiten und helfen, unser Denken, Fühlen und Handeln zu entschlüsseln und zu verarbeiten, indem sie eine direkte Brücke zu unserem Herzen bauen, und die Logik unseres Verstandes ausblenden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der ist oftmals eher ein Problem als eine Hilfe. Wir sind zu verkopft, vertrauen auf das Wertesystem der Gesellschaft und Familie, in der wir aufgewachsen sind, ohne zu hinterfragen und zu erfühlen, ob es auch unseres ist. Geschichten können dabei helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Oft gelingt damit ein Perspektivwechsel
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich verstehe mein Coaching als Hilfe zur Selbsthilfe. Gerade deshalb arbeite ich in meinen Stunden gerne mit Geschichten oder Szenen daraus und mit anonymisierten Erfahrungen anderer Klientinnen und Klienten. Oft gelingt es den Klientinnen und Klienten dadurch eine Problemstellung zu externalisieren, neu zu betrachten und dann auf sich selbst anzuwenden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und warum ist das so? Weil Menschen Menschen vertrauen, nicht Zahlen, Daten Fakten. Wut, Liebe, Trauer, Freude, Angst – das sind die Riemen und Antriebskräfte unseres Lebens. Ohne Emotion gibt es keine Aktion. Die Tür zu dieser Erkenntnis öffnen Anekdoten, Geschichten, Märchen. Oder wie der Gestalttherapeut Jorge Bucay in einem seiner Bücher schreibt: „Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beispielsweise Märchen. Die sind nicht nur bloße Unterhaltung mit Gruselfaktor. Die meisten Märchen sind vor Jahrhunderten entstanden, um uns davor zu warnen, den falschen Weg einzuschlagen, und etwas aus dem zu machen, was wir sind, und nicht aus dem, was wir gerne wären. Sie tragen eine Moral in sich, lassen dabei aber immer einen Raum für Interpretationen, einen magischen Spalt, der eine Verknüpfung zu uns und unserem Leben schafft. Ähnliches gelingt nur noch Gedichten und Liedern. Oder eines meines Lieblingsbücher, das ich meiner Klientin empfohlen hatte: Das kleine Ich-bin-ich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wer vergisst, wer er ist, der ist dumm
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das kleine Ich-bin-ich ist ein kleines, nicht näher bestimmbares buntes Tier, dass auf der Suche nach seiner Identität ist. Jedoch weiß das kleine Ich-bin-ich keine Antwort und fragt verzweifelt verschiedene Tiere, ob diese wüssten, wer es ist. Es fragt Fische, Pferde, Hunde oder einen Laubfrosch. Der sagt: „Wer nicht weiß, wie er heißt, wer vergißt, wer er ist, der ist dumm!“ Bumm.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Immer wieder wird das Ich-bin-ich auf seiner Suche zurückgewiesen und verspottet, es erfährt aber auch Hilfsbereitschaft und Wohlwollen. So spricht beispielsweise das Nilpferd: „Wer du bist, das weiß ich nicht. Zwar sind deine Stampferbeine so wunderschön wie meine aber sonst, du buntes Tier, ist rein gar nichts wie bei mir. Pony-Fransen, Dackel-Ohr, so was kommt bei mir nicht vor“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich das kleine Ich-bin-ich vom unsicheren Tier zum selbstbewussten Ich. Die Begegnungen mit den anderen Tieren machen es stärker und es lernt, die Meinung der anderen zu ignorieren. Am Ende versteht es seine Einzigartigkeit und ist stolz darauf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Selbstwert fängt bei einem selbst an
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Stolz auf mich, war ich schon lange nicht mehr“, sagte mir die Klientin in der nächsten Stunde, nachdem sie das Buch aus einer Kiste ihrer Kinder vom Dachboden geholt hatte. „Wer hat das verhindert?“, fragte ich sie. Die Klientin überlegte kurz: „Das war ich schon selbst. Aber auf was sollte ich auch stolz sein. Ich habe zwar studiert, dann aber geheiratet und nie in meinem Beruf gearbeitet. Ich war nur Hausfrau und Mutter. Mehr nicht!“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Mehr nicht?! Ich finde das ziemlich viel“, sagte ich ihr. „Ohne dich hätte dein Mann sicherlich nicht diesen Karriereweg einschlagen können. Ohne dich wären deine Kinder ganz anders aufgewachsen. Ohne dich hätte es deine Familie in dieser Form nicht gegeben. Du warst das Zentrum, das Hirn und das Herz. Findest du das wenig?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Klientin hatte Tränen in den Augen. „So habe ich das bisher noch nie gesehen. Und mein Mann hat mich auch nie spüren lassen, dass er das so sieht. Im Gegenteil: er hat mich immer klein gemacht.“ Ich sagte: „Er sieht es wahrscheinlich auch nicht. Das wäre zwar schön, wenn er es denn täte. Aber hier geht es erst einmal nicht um ihn, sondern um dich und dein Selbstwertgefühl. Darum zu wissen, dass du wertvoll und unersetzlich bist, dass du alles Gute dieser Welt verdient und auch alles Recht hast, dich zu verändern und dich weiterzuentwickeln. Immer wieder. Wie das kleine Ich-bin-ich. Das musste auch erst erkennen, dass der Schlüssel zu einem glücklichen Leben bei ihm selbst und seiner Sicht auf die Dinge liegt. So eine Einstellung zu sich selbst entwickelt sich nicht von allein. Man kann aber daran arbeiten. “ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Klientin putzte sich die Nase, schnaufte tief durch und sagte: „Dann lass uns anfangen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 09:07:39 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Liebe ist kein Tuwort</title>
      <link>https://www.trenndich.info/liebe-ist-kein-tunwort</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Liebe kommt und geht wie es ihr passt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Liebespaar1.jpg" title="Sich zu verlieben oder zu lieben, ist keine bewusste Entscheidung." alt="Liebe ist kein Unwort. Sich zu verlieben oder zu lieben, ist keine bewusste Entscheidung."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Nein, Liebe lässt sich nicht erzwingen. Auch nicht durch verordnete Nähe oder eine Paartherapie. Vielmehr sind die Gefühle sind so etwas wie unser Körperkompass. Wir sollten daher ehrlich zu uns selbst sein. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hannes ist seit 22 Jahren verheiratet. Mit seiner Frau Nele hat er sein halbes Leben geteilt, drei Kinder großgezogen und ein Haus gebaut. „Nele war meine Traumfrau“, erzählt er mir, „sie war meine große Liebe“, dann schluckt er, „diese Liebe zu ihr ist aber weg. Ich habe sie irgendwie verloren.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hannes sitzt bei mir, weil er es seit Monaten nicht schafft, sich zu trennen. Mehrere Anläufe hat er unternommen, es ihr zu sagen, und dann den entscheidenden Satz nicht über die Lippen gebracht. Als er es ihr nach einem Streit endlich sagen konnte, „es ist aus, ich trenne mich von dir“, hat Nele das einfach nicht akzeptiert. „Du hast sie wohl nicht alle. Mich nach 22 Jahren sitzen zu lassen, ohne mir eine Chance zu geben, darauf reagieren zu können. Du machst nicht mit mir Schluss. Ich akzeptiere das nicht.“ Thema beendet. Und Hannes ist geblieben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Er möchte gehen, hat aber ein schlechtes Gewissen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vorerst, denn eigentlich sieht er in der Beziehung keinen Sinn mehr. Er möchte gehen, hat aber ein schlechtes Gewissen. „Ich liebe sie nicht mehr“, meint er, „aber sie sagt: Liebe ist ein Tuwort. Wir müssen uns nur neu entdecken.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich sage Hannes: Das ist schon grammatikalisch falsch. Liebe ist ein Hauptwort, ein Substantiv. Wenn, dann ist das Wörtchen „lieben“ das Tuwort und das hat nach meinem Verständnis gleich eine andere Bedeutung. Lieben, das kann ich aktiv tun, wenn ich darunter liebkosen, küssen, streicheln, vielleicht auch miteinander schlafen verstehe. Aber die Liebe bezeichnet das Gefühl, das ich beim Lieben oft, aber nicht immer empfinde. Und die Liebe kann ich nicht erzwingen, wie ich auch keine anderen Gefühle erzwingen kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sonst müsste man zu Angstpatienten sagen: „Stell dich nicht so an!“ 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sich zu verlieben oder zu lieben, ist keine bewusste Entscheidung. Anfangs ist die Liebe bedingungslos, im Verliebtsein. Da ist man bereit sich ganz auf das Gegenüber einzulassen. Du siehst, hörst, riechst oder schmeckst den anderen, dadurch wird ein Gefühl und eine Reaktion im Gehirn ausgelöst.  Aber mit der Zeit stellt jeder Bedingungen – und das ist oftmals der Anfang vom Ende und die Liebe verschwindet durch die Hintertür, weil Gefühle Empfindungen sind, die kommen und gehen. Ohne dass wir sie beeinflussen können, fühlen wir in bestimmten Situationen etwas – oder auch nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unterschiedliche Hormone und Bereiche im Gehirn steuern unsere Gefühle. Deshalb lassen sie sich auch nicht einfach an- und ausknipsen. Sonst müsste man zu jedem Angstpatienten sagen: „Stell dich nicht so an! Du brauchst keine Angst zu haben!“ So funktioniert das aber nicht. Angstpatienten können beispielsweise in einer Verhaltenstherapie lernen, sich von ihren Gefühlen nicht überwältigen zu lassen. Sie können die Angst aber nicht einfach abstellen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So ist das auch mit der Liebe. Ich kann – wenn ich das möchte – mich auf eine Art Verhaltenstherapie einlassen. Ich kann versuchen, Nähe zwischen mir und meinem Partner oder meiner Partnerin herzustellen, um durch streicheln, küssen, miteinanderschlafen vielleicht die Liebe wiederzuentdecken. Eine Garantie gibt es aber nicht, schon gar nicht, wenn man es nur tut, weil der andere es möchte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wir sind Meister im Erfinden klug klingender Ausreden
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich rate daher meinen Klientinnen und Klienten mutig zu sein, mutig ihren Gefühlen zuzuhören. Denn Gefühle lügen nicht. Sie sind so etwas wie unser Körperkompass, der uns hilft, Situationen einzuschätzen. Höre in dich hinein: Ist da tatsächlich noch Liebe oder spürst du eher Gewohnheit und die Angst vor der Einsamkeit und dem Neuen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sich ehrlich zu machen, ist eine ganz wichtige Stellschraube in diesem Prozess. Wir sind Meister im Erfinden klug klingender Ausreden, wenn hässliche Dinge schönzureden sind. Am häufigsten betrügen wir uns damit selbst, weil wir die innere Stimme ignorieren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seid also ehrlich zu euch selbst. Die Liebe ist es auch. Sie kommt und geht, wie es ihr passt. Sie lässt sich nicht festhalten oder wieder zum Leben erwecken. Liebe ist eben kein Tuwort. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 14:49:44 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/liebe-ist-kein-tunwort</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schuldgefühle,TrennDICH,Trennung,Beratung,Coaching,Torsten Geiling,Gefühle,Liebe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Liebespaar2.jpg">
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Liebespaar2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Können Sie mir sagen, was ich tun soll?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/koennen-sie-mir-sagen-was-ich-tun-soll</link>
      <description>Die Bereitschaft, Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen, ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Diese Erkenntnis ist jedoch in einem Coaching wichtig. Denn erst wenn die Menschen ihre Rolle bei der Entstehung ihrer Krise erkennen, sehen sie auch, dass nur sie die Macht haben, ihre Situation zu ändern.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Man kann nicht nicht entscheiden
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/question-mark-1872665_1920.jpeg" alt="Vor der Trennung haben viele Menschen Fragezeichen im Kopf" title="Wer übernimmt die Verantwortung? Wer steht zu seiner Entscheidung?"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Bereitschaft, Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen, ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Diese Erkenntnis ist jedoch in einem Coaching wichtig. Denn erst wenn die Menschen ihre Rolle bei der Entstehung ihrer Krise erkennen, sehen sie auch, dass nur sie die Macht haben, ihre Situation zu ändern.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Können Sie mir nicht sagen, was ich tun soll? Das ist die häufigste Frage, die mir Klientinnen und Klienten stellen. Und natürlich könnte ich das, ihnen sagen, welche Entscheidung ich treffen würde, aus meiner Perspektive, mit meiner Lebenserfahrung, mit meinen Wünschen und meinem Wollen. Aber würde ihnen dieser Ratschlag etwas bringen? Ich denke nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Entscheidungen machen uns Angst
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trotzdem kommt die Frage immer wieder: Was soll ich tun? Entscheidungen machen uns Angst. Sie könnten falsch und endgültig sein. Deshalb drücken sich viele davor und hoffen, andere Menschen in ihrem Leben werden die Entscheidung für sie treffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Schließlich ist mein Mann daran schuld, wo wir gelandet sind“, sagte mir unlängst eine Klientin, „da soll er ruhig die Verantwortung übernehmen.“ Und ein anderer Klient überlegte sich ernsthaft, sich von seiner Frau in flagranti im Ehebett mit seiner Affäre erwischen zu lassen, damit sie ihn verlässt, weil er sich nicht in der Lage dazu sah, die Beziehung selbst zu beenden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es ist auch eine Entscheidung, wenn man keine trifft
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich versuche deshalb bei meinen Klientinnen und Klienten möglichst schnell das Bewusstsein zu wecken, selbst die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Etwas anderes bleibt sowieso nicht. Denn frei nach dem Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeuten Paul Watzlawick, der den Satz "Man kann nicht nicht kommunizieren" geprägt hat, kann man auch nicht nicht entscheiden. Denn sie treffen auch dann eine Entscheidung, wenn sie keine treffen oder jemand anderen dazu bringen, ihnen die Entscheidung abzunehmen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jede Entscheidung hat ihren Preis, weil sie einen Weg aussperrt. Jedes Ja erzeugt ein Nein. Entscheide ich mich für meinen Ehepartner, dann wird ein neues, unabhängiges Leben nicht möglich sein. Und umgekehrt. Deshalb stellt sich immer die Frage: Bin ich damit zufrieden? Sowohl mit der Entscheidung selbst als auch mit der Art und Weise, wie sie getroffen wurde, und natürlich auch mit den Konsequenzen, die sie auslöst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf einer Party erzählte mir unlängst eine Frau bedröppelt, dass auch sie sich nicht von ihrem Mann habe trennen können, obwohl sie seit vier Jahren einen festen Freund hat, der sie will und immer wieder mit ihr über Wochen in der ehelichen Wohnung lebte, wenn der Ehemann auf Geschäftsreise in Asien oder Südamerika war. Als sie ihrem Mann die Affäre in der Hoffnung gebeichtet hat, er würde die Beziehung beenden, hat der völlig anders reagiert: Ihm war nur eines wichtig, dass sie ihn nicht verlässt. Deshalb war er auch zu Zugeständnissen bereit, etwa dass der Freund in seiner Abwesenheit auch weiterhin in der Wohnung wohnen darf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Entscheidungen können wehtun - uns und anderen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Dann ist doch alles gut“, sagte ich. „Nein, ich wollte das so nicht“, antwortete sie, „das kann er doch nicht machen. Mein Freund und ich wollten doch neu miteinander beginnen.“ Ich fragte: „Warum trennst du dich dann nicht?“ – „Das kann ich nicht. Jetzt erst recht nicht. Er gesteht mir so viel zu. Oder kennen sie einen anderen Mann, der das machen würden?! Da kann ich doch jetzt nicht einfach sagen: Es ist Schluss.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch, das könnte sie natürlich. Dafür müsste sie aber ihre Verantwortlichkeit für die eigene Lebenssituation akzeptieren und sich mit ihrer Unzufriedenheit und den Konsequenzen ihres Verhaltens auseinandersetzen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leben bietet uns nahezu unendliche Möglichkeiten an Freiheiten und Wünschen. Wir haben alle Möglichkeiten und jedes Recht, diese auch zu wählen.  – wenn wir die Verantwortung übernehmen. Auch dafür, dass wir mit unserer Entscheidung jemand wehtun können, weil dieser eine andere Vorstellung vom Leben hat. Das ist so, aber das ist der Preis, den wir für unseren freien Willen zahlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es muss nicht die Trennung sein
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An diesen Punkt versuche ich mit meinen Klientinnen und Klienten möglichst schnell zu kommen. Denn erst wenn sie dazu stehen, dass sie es sind, die über das Ende ihrer Partnerschaft nachdenken, können wir über darüber sprechen, wie es weitergehen soll und welche Folgen das haben kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich betone es hier noch einmal: Es muss nicht die Trennung sein. Sie kann es – muss es aber nicht. In jedem Fall möchte ich meine Klientinnen und Klienten unterstützen, stehen zu bleiben, sich zu orientieren und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf diesem, manchmal steinigen Weg zitiere ich gerne die Worte des Psychotherapeuten Carl Rogers: „Die einzige Person, der nicht geholfen werden kann, ist diejenige, die anderen die Schuld gibt.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 15:09:39 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/koennen-sie-mir-sagen-was-ich-tun-soll</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Over and Out</title>
      <link>https://www.trenndich.info/over-and-out</link>
      <description>Die Zeitschrift Petra hat sich auf sechs Seiten mit dem Thema Trennung auseinandergesetzt und TrennDICH-Coach Torsten Geiling als Experten hinzugezogen. Der meint: Trennungen zählen zu unseren härtesten Prüfungen. „Im Extremfall fühlt sie sich an, als ob das Leben zu Ende ist“, sagt der Experte. „Das ist es aber nicht. Man kann es von hier aus vielmehr ganz neu starten.“</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Scheiden tut weh - auch dem, der sich trennt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/files/uploaded/Petra%2520Artikel%2520TrennDICH.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Artikel+Petra+.jpg" alt="In der Frauenzeitschrift Petra hat Torsten Geiling über Trennung gesprochen" title="Bitte auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Zeitschrift Petra hat sich auf sechs Seiten mit dem Thema Trennung auseinandergesetzt und TrennDICH-Coach Torsten Geiling als Experten hinzugezogen. Der meint: Trennungen zählen zu unseren härtesten Prüfungen. „Im Extremfall fühlt sie sich an, als ob das Leben zu Ende ist“, sagt der Experte. „Das ist es aber nicht. Man kann es von hier aus vielmehr ganz neu starten.“
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt nichts zu beschönigen: Eine Trennung ist verdammt hart. Der Traum, zusammen alt zu werden: ausgeträumt. Plötzlich gibt es kein „Wir“ mehr und keine gemeinsame Zukunft. Stattdessen müssen wir Abschied nehmen von einer gemeinsamen Vergangenheit, in der wir Seite an Seite mit dem Partner gekämpft, gelacht und geweint haben. Bis uns die Liebe abhanden gekommen ist. Und schließlich auch die Hoffnung, dass sie eines Tages zurückkehrt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Verdammt hart ist es nicht nur für den, der verlassen wird, sondern auch für den, der verlässt. Eine langjährige Beziehung gibt schließlich niemand leichtfertig auf. Und: „Anders als der verlassene Partner, der Mitgefühl von seinem Umfeld erfährt, steht der, der die Beziehung beendet hat, häufig alleine da. Noch dazu schlagen ihm vielleicht Unverständnis und Vorwürfe entgegen“, sagt der Trennungs-Coach Torsten Geiling (trenndich.info) aus 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bayreuth. Mit seinem Team begleitet er Menschen, die im Begriff sind, sich von ihrem Partner zu trennen, und hilft ihnen, mit ihren Zweifeln, Ängsten und Schuldgefühlen umzugehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Den gesamten Artikel kannst du lesen, wenn du oben aufs Bild klickst.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 Aug 2022 08:03:12 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/over-and-out</guid>
      <g-custom:tags type="string">Neuanfang,TrennDICH,Trennung,Beratung,Beziehung,Scheidung</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Petra2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Petra2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was kommt nach der Trennung?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/fragen-nach-der-trennung</link>
      <description>Nach der Trennung ist oftmals vor der Trennung: Zumindest was die Unsicherheit und die Angst betrifft, wie es weitergehen soll. Coach Torsten Geiling rät dazu, stehenzubleiben und die eigene Leistung anzuerkennen.  Und erst dann den Weg in das neue Leben fortzusetzen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wer bin ich, wohin will ich und mit wem?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/image0-7c42466d.jpeg" alt="Torsten Geiling begleitet seine Klienten auch nach der Trennung" title="Neue Ziele im Blick"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor ein paar Tagen zog ich eine Mail aus meinem Postfach. Petra hatte mir geschrieben. Ich war auf dem Weg aus ihrer langjährigen Beziehung ein paar Wochen an ihrer Seite. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Begleitung hat mir sehr geholfen", schrieb sie, "das waren sicher manchmal die entscheidenden Stellschrauben… - Danke dafür!!" 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am meisten hätten ihr die Tipps für die Trennungespräche selbst geholfen: Keine Rechtfertigung, keine Vorwürfe, Einräumen (auch) eigener Fehler und die Formulierung einer klaren Entscheidung, die keinen Raum oder eine Hoffnung beim anderen für ein „wir können es nochmals versuchen“ lässt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Wer weiß, was da noch kommt?!"
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Sicher meldet sich ab und zu ein schlechtes Gewissen und manchmal fragt man sich, ob man leichtfertig seine Ehe hinschmeisst, aber im Grundsatz fühle ich mich mit mir und der Entscheidung im Reinen und ich könnte es mir gerade auch gar nicht mehr anders vorstellen. Auch wenn ich immer wieder denke: wer weiß, was da noch kommt?!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann schrieb sie noch: "Irgendwann muss ich mich konkret mit der Scheidung auseinandersetzen, dann melde ich mich sicher noch einmal bei dir. Jetzt brauche ich aber erst einmal eine Pause und werde nichts tun. Und dann in ein paar Wochen möchte ich das Haus umräumen und auch sonst einige Dinge verändern."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich habe mich über diese Mail sehr gefreut, vor allem auch über die letzten Zeilen.  Ich finde es gut, wenn Klientinnen und Klienten auf ihrem Weg in ein neues Leben auch Pausen einlegen und das anerkennen und genießen können, was sie bisher erreicht haben. Viele können das nämlich nicht oder anders formuliert, erlauben es sich nicht. Dabei ist das ein wichtiger Punkt, um Kraft zu sammeln, für die Anstiege und Täler, die noch kommen werden. Daraus entsteht Resilienz.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Du darfst stehenbleiben und deine Leistung anerkennen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick in den Rückspiegel kommt automatisch. Und dieser ist auch wichtig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum alles so gekommen ist, das hat ja seine Gründe. Wie wir Beziehungen führen oder nicht führen, wie wir streiten, lieben und was für Ängste uns plagen – vieles davon lässt sich auf Erfahrungen zurückführen, die wir in unserer Kindheit gemacht haben. Leider lernen wir es schlechtweg nicht, uns selbst zu verstehen, was dazu führt, dass wir ausgesprochen schlecht darauf vorbereitet sind, mit den Belastungen unseres Lebens umzugehen und uns mit unserem emotionalen Ich zu arrangieren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich antwortete Petra in einer Mail: "Du hast bzw. ihr habt noch einen langen Weg vor euch, bevor ihr eure Verbindung gelöst habt. Du hast aber bereits sehr wichtige Schritte hinter dich gebracht. Da darfst du stehenbleiben, zurückblicken und dir Anerkennung zollen, was du geleistet hast. Ich weiß nicht, ob du das so annehmen kannst. Lass dir aber von mir sagen, der ich ja nun einige Erfahrung mit der eigenen Trennung und mit der von anderen Menschen gesammelt habe, es war schon jetzt eine besondere Leistung, die nicht jeder und jede so hinbekommt. Sicherlich sind die Lebenswege und Partner immer unterschiedlich, trotzdem darfst du das anerkennen." 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja, bei Petra und auch bei vielen andere wird noch der eine oder andere Zweifel kommen und sich wahrscheinlich auch immer wieder das Gewissen mit Schuldgefühlen melden. Das ist nach der langen Zeit in den Beziehungen und vor allem bei bestimmten Beziehungsmustern normal. Denn selbst wenn wir uns sagen können, wir lieben den Partner nicht mehr, haben wir doch immer noch fürsorgliche Gefühle für ihn oder fühlen uns sogar noch verantwortlich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wo sein Bild hing, ist nun Leere
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verbundenheit fühlt sich so an, weil der Partner vor Jahren nicht nicht nur physisch sondern auch psychisch bei uns eingezogen ist. Er ist ein Teil von uns geworden, ein Teil unseres Selbst. Deshalb tut dieser Auszug dann auch weh. Dort wo in uns sein Bild hing, seine Kommode stand, ist nun Leere und vielleicht nur noch ein vergilbter Fleck. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Trennung trauern wir, weil wir einen wichtigen Teil von unserem Ich verloren haben. Wir haben diesen Schritt getan, bewusst getan, um unser Selbst zu retten. Und dieses Selbst müssen wir wiederentdecken. Wir müssen uns als Individuum wieder finden. Es wird Zeit brauchen, sich neu einzurichten. Diese Zeit sollten wir uns geben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wir haben die Macht, unser Leben selbst zu gestalten
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür braucht es den Blick in den Rückspiegel, aber auch nach vorne. Ich empfehle meinen Klientinnen und Klienten sich aktiv damit auseinanderzusetzen, etwa indem man sich folgende Fragen stellt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Wie konnte es soweit kommen?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Was hält bzw. hielt mich gefangen?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Wie kann es weitergehen?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder anders:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Wer bin ich?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Wohin will ich?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Und mit wem?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich beendete meine Mail an Petra: "Im Grunde ist uns allen oftmals nicht ganz klar, was wir wollen bzw. was der richtige Weg sein könnte. Dann gilt es die Ängste anzunehmen, Mut zu fassen und den Sprung zu wagen. Und natürlich kann der Aufprall auch ( erst einmal) weh tun. Wenn ich aber überzeugt davon bin, das richtige zu tun, dann gibt es keine Alternative dazu - und auch keinen Grund, sich selbst zu verleugnen, um jemand anderes zu sein. Zumal wir in großen Teilen die Macht haben, unser Leben selbst zu gestalten. Das tust du gerade. Ganz aktiv. Das finde ich toll."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Aug 2022 08:34:02 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ist das noch Punkrock?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/ist-das-noch-punkrock</link>
      <description>Trauer, Wut, Glück: Musik verbindet uns mit unseren Gefühlen. Sie kann Energie freisetzen, die wir brauchen, um Klarheit zu bekommen oder eine Entscheidung zu treffen. Torsten Geiling verwendet sie gerne in seinen Coachings.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Musik kann Brücken bauen, auch zu einer Entscheidung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/punk.jpeg" alt="Lieder helfen uns an unsere Gefühle zu kommen und damit eine Entscheidung zu treffen" title="Lieder helfen uns an unsere Gefühle zu kommen"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Trauer, Wut, Glück: Musik verbindet uns mit unseren Gefühlen. Sie kann Energie freisetzen, die wir brauchen, um Klarheit zu bekommen oder eine Entscheidung zu treffen. ich verwende sie gerne in meinen Coachings.  
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal wollen mir einfach keine Antworten auf meine Fragen einfallen. Dann schnüre ich meine Joggingschuhe, starte meine Laufplaylist und los geht’s. Physisch, aber auch psychisch. Denn beschwingt von der Musik setzt schon nach wenigen Metern ein Brainstorming ein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal ist es der vorwärtstreibende Beat, manchmal die Melodie oder der Text, und manchmal alles zusammen. Alles schon tausend Mal gehört, aber in diesem konkreten Moment entsteht eine Brücke zwischen Kopf und Bauch, wo zuvor keine war. Vieles wird klar. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich muss dann oft an einen Klienten denken, der mir sagte: „Musik ist für mich ein Werkzeug, um an Emotionen zu kommen. Ich bin sooft kontrolliert und tue mir mit dem Fühlen schwer. Traurig, wütend, verletzt – da liegt irgendwie ein Filter drüber. Lieder verstärken aber meine Stimmungen. Dann kann ich mich fallen lassen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und da ist etwas dran. Das hat wahrscheinlich schon jeder von uns erlebt. Ein Lied läuft im Radio oder auf einer Party und sofort hat man eine ganz persönliche Situation im Kopf (und vielleicht nicht nur dort): Der erste Kuss in der Disco, der Liebeskummer, der kaum auszuhalten war, Stress mit den Eltern, die Party nach einer Prüfung oder einem gewonnen Endspiel. Fast zu allem gibt es den Soundtrack unseres Lebens.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit diesen Soundtracks arbeite ich gerne in meinen Coachings. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was ist dein Lieblingslied? Und warum? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Habt ihr ein gemeinsames Lied? Wie kam es dazu? Oder warum gibt es das nicht?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was hörst du, wenn du dich traurig fühlst? Wütend? Verletzt? Gibt es dazu ein Ereignis?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welches Lied passt zu deiner jetzigen Situation? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welches Lied würde dein Partner auswählen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gibt es eine Textzeile, die besonders zu dir und/oder zu deiner Situation passt? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn kein Lied und kein Text meiner Klientinnen und Klienten passt, mache ich gerne auch mal Vorschläge, so wie ich manchmal auch Aphorismen oder Gedichte in die Coachings einbringe. Wenn uns die Worte fehlen, haben sie andere Menschen vielleicht schon gefunden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie etwa die Ärzte: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber ist das noch Punkrock?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Wie dein Herz schlägt wenn sie dich küsst
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ist das noch Punkrock?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Wenn euer Lieblingslied in den Charts ist
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Das hat so den Coolnessfaktor
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Von einem Gartentraktor
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie fühlt es sich bei Dir an? Ist deine Beziehung noch Punkrock? Oder eher nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und was bedeutet das für dich – und deinen Partner?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht ist es kein Punkrock mehr, aber vielleicht hast du dich wie AnnenMayKantereit schon „Oft gefragt“, was es noch ist:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Du hast dich oft gefragt, was mich zerreißt
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Und ich habe aufgehört, mich das zu fragen
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Du warst allein zu Haus', hast mich vermisst
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Und dich gefragt, was du noch für mich bist
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Und dich gefragt, was du noch für mich bist
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Zu Hause bist immer nur du
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Zu Hause bist immer noch du
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ich hab keine Heimat, ich hab nur dich
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Du bist zu Hause für immer und mich
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein zu Hause zu haben, kann ja auch schon reichen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie ist es bei dir? Möchtest du mehr als ein zu Hause in deiner Beziehung finden? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was noch?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besteht eine Möglichkeit, euch das (wieder) zu erarbeiten?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht mit professioneller Unterstützung?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was müsste passieren, dass du dem eine Chance gibst?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt noch tausende andere Songs, die wichtige Fragen aufwerfen oder Antworten geben können. In unseren TrennDICH-Social-Media-Kanälen auf Facebook und Instragram werde ich die nächsten Wochen immer mal wieder ein Lied zitieren – und dazu einige meiner Fragen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 17 May 2022 07:07:23 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/ist-das-noch-punkrock</guid>
      <g-custom:tags type="string">Entscheidung,TrennDICH,Beratung,Coaching,Torsten Geiling,Gefühle,Beziehung,Breakup,Lyrics,Musik</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/girl-791686_1280.jpg">
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Erste Hilfe bei Stress und Erschöpfung</title>
      <link>https://www.trenndich.info/wie-bekomme-ich-wieder-den-kopf-klar</link>
      <description>Es gibt  Zeiten, in denen fühlen wir uns erschöpft, angekratzt und irgendwie durcheinander. Vor, während oder nach einer Trennung kann das vorkommen. Das ist normal. Trotzdem gibt ein paar Tricks, wie man den Kopf wieder frei bekommt. TrennDICH-Coach Torsten Geiling zeigt sie euch.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wie bekomme während der Trennung den Kopf wieder frei
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/files/uploaded/Blogpost_Wie%2520man%2520den%2520Kopf%2520klar%2520bekommt_Tipps.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/stress_frau.jpeg" alt="Eine Trennung kann zu Stress und Erschöpfung führen" title="Eine Trennung kann zu Stress und Erschöpfung führen. Es gibt aber Tools, die uns helfen können"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es gibt  Zeiten, in denen fühlen wir uns erschöpft, angekratzt und irgendwie durcheinander. Vor, während oder nach einer Trennung kann das vorkommen. Das ist normal. Trotzdem gibt ein paar Tricks, wie man den Kopf wieder frei bekommt.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Klientin beschrieb es unlängst als nebliges Gefühl, das sich in ihrem Kopf breit gemacht hat. „Ich fühle mich müde und unkonzentriert“, sagte sie mir. „Ich kann irgendwie nicht denken.“ 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich beruhigte sie. Solche Zustände sind bei physischer und psychischer Überforderung normal. Und oftmals sind wir vor, während oder auch nach einer Trennung eine außergewöhnlichen Belastung ausgesetzt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit dem Nebel im Kopf hatte sie das Gefühl gut beschrieben. Im Englischen spricht man sogar vom „brain fog“. Auch wenn mir uns mühen, neue Informationen können wir in dieser Phase kaum oder nur schwer aufnehmen, ohne den Überblick zu verlieren. Alles dauert länger und kostet mehr Kraft, die man sowieso schon nicht hat. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Angst, Wut und Trauer blockieren uns
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal dauert so ein Nebel nur Stunden an, manchmal aber auch Tage und Wochen. Die Ursachen können vielfältig sein, etwa Schlafmangel oder Stress. Unser Arbeitsspeicher ist blockiert, von Angst, Wut, Trauer oder Schuldgefühlen. Das Gedächtnis leidet, man kann sich nicht auf seine normalen Aufgaben konzentrieren, geschweige denn kreativ sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Grundsätzlich baut ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung Stress ab und hilft uns unsere allgemeine geistige Verfassung zu verbessern. Um den Nebel zu lichten, ist es aber natürlich wichtig, die tieferliegenden Ursachen und Probleme anzugehen. Alleine, wenn man sich imstande dazu sieht, mit Freunden oder einem Coach oder Psychotherapeuten, der professionellen psychologische Unterstützung geben kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Werkzeuge gegen Stress
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt aber auch ein paar nützliche Erste-Hilfe-Maßnahmen, die uns darüber hinaus in solchen Krisensituationen unterstützen können. Sie fördern Achtsamkeit, entschärfen stressige Momente und füllen unsere Energie- und Kreativitätsspeicher wieder auf. Was aber dem einen hilft, hat bei der anderen keine Wirkung. Deshalb kann die folgende Liste nur eine Auswahl an Werkzeugen sein, mit der jeder Klient selbst experimentieren sollte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dieses Experimentieren ist wichtig. „Es gibt keine echte Veränderung ohne entsprechendes Handeln“, sagte ich meiner Klientin. Psychologische Ratgeber nur zu lesen oder den Tipps deines Coaches nur zuzuhören, ohne selbst aktiv zu werden, ist ungefähr so, als wenn du alles über eine Sportart liest und dann denkst, du könntest Golfen, Fußball spielen oder Reiten. Du kannst es nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist vielmehr so, dass es sogar eine Vermeidungsstrategie sein kann. Wir sagen uns: Ich beschäftige mich ja intellektuell mit den Themen, die mich belasten. Das ist doch auch schon etwas. Und manchmal hilft es uns ja auch dabei, dass wir uns etwa besser fühlen. Es hilft uns aber nicht dabei, tatsächlich an den Punkten aktiv zu werden, an die wir ran müssten, um etwa den Schmerz zu verarbeiten oder die Dinge zu beseitigen, die uns blockieren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Also: Ab ins Eiswasser
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Methode wirkt unmittelbar. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fülle dein Waschbecken mit eiskaltem Wasser. Wenn du möchtest kannst du auch noch einige Eiswürfel dazugeben. Dann halte die Luft an und tauche mit dem Gesicht ins Wasser ein. Für 20 bis 60 Sekunden – oder solange du es schaffst. Anschließend auftauchen, durchatmen und gerne noch einmal wiederholen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum funktioniert das? Wenn eine Panikattacke oder ein Wutanfall im Anmarsch ist, durchbricht das Eiswasser eure Muster und bringt schnelle Erleichterung. Durch die plötzliche Temperaturänderung und das Wasser auf eurer Haut wird ein Tauchreflex ausgelöst., den alle lungenatmenden Wirbeltiere haben. Die Atmung und die Herzfrequenz verlangsamen sich. Gehirn und Herz werden vorrangig mit Sauerstoff versorgt, sodass wir notfalls auch ohne Atmung länger überleben können. Da das Blut aus den Gliedmaßen zurück zum Herz transportiert wird, setzt sofort eine Entspannung ein. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfach mal ausprobieren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Werde aktiv, um dir die Fertigkeiten und Techniken anzueignen, damit es dir  bald wieder besser geht. Ach ja, und auch hier gilt der Satz, den du wahrscheinlich in den Coachings schon oft von mir gehört hast: Es ist ein Prozess, es braucht alles seine Zeit. Gib dir und den Übungen Zeit und sag nicht nach einem ersten Versuch: Das funktioniert nicht! Das wird nie funktionieren! Doch, sie funktionieren! Alle! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Um die weiteren Tipps des Werkzeugkastens bei Stress und Erschöpfung zu lesen, klicke auf das Bild oben (pdf-Datei).
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 11 May 2022 13:00:20 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/wie-bekomme-ich-wieder-den-kopf-klar</guid>
      <g-custom:tags type="string">TrennDICH,Trennung,Coaching,Torsten Geiling,Erschöpfung,Beziehung,Angst,Trennungsschmerz,Stress</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kennst du die Geschichte der zwei Bettler?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/kennst-du-die-geschichte-der-zwei-bettler</link>
      <description>Manchmal fällt es uns schwer, eine Entscheidung zu treffen. Weil wir nur auf unsere Stimme im Kopf hören und unser Bauchgefühl ignorieren. Ein großer Fehler, wie uns die beiden Bettler zeigen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wenn das entscheidende Puzzlestück fehlt...
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/bettler2.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Fast jeder Mensch gerät im Laufe seines Lebens in Situationen, in denen es ihm schwerfällt, sich zu entscheiden. Es gibt so viele Möglichkeiten. Welche ist die richtige? 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wir können heute so viel bestimmen, wie nie zuvor. Es wirkt wie die große Freiheit. Für viele von uns ist es das aber nicht. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt. Das Herz klopft, die Gedanken fahren Karussell, manchmal steigt die Angst hoch. Und dann kommt der Satz: „Argh! Was soll ich tun?! Ich kann mich nicht entscheiden!“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und ja, ich kann versuchen, die Situation auszusitzen oder abwarten, bis jemand anderes für mich die Entscheidung trifft. Aber auch keine Entscheidung ist eine Entscheidung. Denn ganz egal, was ich tue, wir zahlen immer einen Preis dafür. Egal ob ich Variante A oder B wähle. Etwa bei einer Trennung: Gehen oder bleiben. Egal für was ich mich entscheide, es schmerzt immer. Deshalb ist es wichtig, uns das bewusst zu machen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wir zahlen immer einen Preis
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wenn wir nun keine Entscheidung treffen können oder wollen, liegt es oft daran, dass wir entweder nicht bereit sind, den Preis zu zahlen. Oder uns fehlt ein entscheidendes Puzzlestück. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Kommen Menschen in solchen Momenten zu mir ins Coaching, erzähle ich ihnen gerne die Geschichte von den zwei Bettlern: Der eine ist blind, der andere ist querschnittsgelähmt. In der Unterführung, wo beide betteln, bricht Feuer aus. Um sich zu retten, brauchen sie einander. Der Blinde nimmt den Gelähmten auf die Schultern, und dieser sagt ihm, wo es langgeht. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           So ähnlich verhält es sich mit unserem Verstand und unseren Gefühlen…wir brauchen beide, um uns aus schwierigen Situationen zu retten, um eine Entscheidung treffen zu können. Der eine ist nichts ohne den anderen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           In Krisen übernimmt oft der Verstand das Kommando. Wir denken und grübeln und kommen nicht vorwärts. Unsere Gefühle ignorieren wir oder drücken sie weg. Weil sie uns oftmals unangenehm sind, sie uns schwach erscheinen lassen. Das funktioniert aber nur bedingt und eine gewisse Zeit. Wie bei Wasserbällen, die wir versuchen, unter Wasser zu drücken. Sie kommen immer wieder nach oben.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gefühle zu ignorieren, bringt nichts
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wir müssen also lernen, uns und unsere Gefühle, vor allem auch die negativen, wahrzunehmen, sie zu benennen und zu akzeptieren. Denn es ist ja nicht so, dass die Gefühle nicht da sind, wenn wir sie ignorieren. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wenn es Dir also mal wieder nicht gelingt, eine Entscheidung zu treffen, mach eine Pause, suche bewusst nach dem zweiten Bettler in dir und höre ihm zu. Wahrscheinlich ist seine Antwort das Puzzlestück, das bisher gefehlt hat. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Vielen meiner Klienten geht es so, dass sie zwar die Stimme des zweiten Bettlers hören, ihn aber nicht verstehen – so als würde er in einer fremden Stimme zu ihnen sprechen. Das kommt daher, weil wir sind, wie wir sind bzw. wie wir durch die Erziehung unserer Eltern und die Erfahrungen, die wir im Leben gemacht haben, geworden sind. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Auf den Wellen reiten
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wir müssen erst wieder lernen, eine Verbindung mit unserer Gefühlswelt einzugehen und sie wahrzunehmen: Welche Gefühle habe ich gerade? Warum habe ich sie? Was steckt sonst noch dahinter? Wir müssen also erst näher an sie heranrücken, um in einem zweiten Schritt dann wieder auf Abstand zu gehen, sie zu identifizieren und sie zu verstehen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Denn unsere Gefühle sind ein Teil von uns, wir sind aber nicht die Gefühle. Sie sind wie die Wellen des Ozeans, die kommen und gehen. Sie haben die Kraft, über uns zusammenzuschlagen und uns nach unten zu ziehen. Wenn wir es aber richtig anstellen, können wir auch auf den Wellen reiten und den Moment genießen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 03 Apr 2022 19:25:46 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/kennst-du-die-geschichte-der-zwei-bettler</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Scheiden tut weh</title>
      <link>https://www.trenndich.info/scheiden-tut-weh</link>
      <description>Wie meistern wir eine schmerzhafte Trennung und wie gelingt der Neuanfang: Der systemische Beziehungsberater Torsten Geiling gibt Tipps in der Zeitschrift "Für Sie".</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         "Wenn wir aufhören zu hoffen, ist es Zeit zu gehen"
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/files/uploaded/TrennDICH%2520-%2520F%25C3%25BCrSie.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/image0-e1a75fa4.jpeg" alt="Der systemische Coach Torsten Geiling spricht in der Für Sie über Trennungen und den Neuanfang" title="Klicken Sie auf das Bild, um den Artikel zu lesen"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wie meistern wir eine schmerzhafte Trennung, was ist mit der Angst vor dem Alleinsein und warum es wichtig ist, egoistisch zu sein. Torsten Geiling hat als systemischer Coach und Beziehungsberater in der Zeitschrift "Für Sie" wichtige Fragen rund um Trennung und Neuanfang beantwortet.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man gibt eine langjährige Partnerschaft ja nicht leichtfertig auf. Zukunftsängste und Schuldgefühle halten viele Menschen lange von einer Trennung ab. Und: „Anders als der verlassene Partner, der Mitgefühl von seinem Umfeld erfährt, steht der, der die Beziehung beendet hat, häufig alleine da. Noch dazu schlagen ihm vielleicht Unverständnis und Vorwürfe entgegen“, sagt der Trennungs-Coach Torsten Geiling. Er hilft Betroffenen, mit ihren Zweifeln umzugehen und ermutigt sie auf ihrem Weg in ein neues, selbstbestimmtes Leben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Herr Geiling, wann ist es Zeit, sich von seinem Partner zu trennen?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir aufgehört haben, zu hoffen. Es gibt ja in jeder Beziehung Phasen, in denen wir denken: „Gerade läuft es nicht so gut, aber es wird sicher wieder besser.“ Bleibt dieser Gedanke aus, ist das ein schlechtes Zeichen. Schlecht steht es auch um eine Beziehung, in der die Partner nicht mehr miteinander kommunizieren können. In der sie auf unterschiedlichen Flughöhen unterwegs sind, sich gar nicht mehr begegnen oder nur noch aneinander vorbeireden. Die wenigsten Paare schaffen es, ihr ganzes gemeinsames Leben im Gleichschritt zu gehen. Manchmal entfernen wir uns etwas voneinander. Das ist erst mal auch nicht schlimm. Es kommt dann nur darauf an, sich immer wieder aneinander anzunähern. Besonders schwierig ist das übrigens, wenn die beiden Partner schon länger Eltern sind. Die meisten Klienten melden sich bei mir, wenn ihre Kinder im Teenageralter oder aus dem Haus sind. Sie stellen fest: „Da lebt zu Hause jemand neben mir, aber die Verbindung ist mir verloren gegangen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Und trotzdem ist eine Trennung gerade in dieser Lebensphase schwierig.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist es. Für viele sind die Kinder der Hauptgrund, nicht zu gehen. Außerdem hat man sich über viele Jahre etwas zusammen aufgebaut. Oft gibt es gemeinsamen Besitz, ein Haus etwa, das man nicht aufgeben möchte. Bei vielen Frauen stehen auch finanzielle Sorgen im Vordergrund. Sie haben beruflich der Familie wegen jahrelang zurückgesteckt, kaum Rentenpunkte gesammelt und fürchten, später in die Altersarmut abzurutschen. Noch schwerer wiegen bei Menschen, die sich trennen wollen, aber Schuldgefühle dem Partner gegenüber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Das gesamte Interview lesen Sie, wenn Sie auf das Bild oben klicken. 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 08:02:32 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/scheiden-tut-weh</guid>
      <g-custom:tags type="string">TrennDICH,Coaching,Beratung,Torsten Geiling,Beziehung,Breakup,Angst</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/image3-fc1cbe65-dccdfc43.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/image3-2cf40021.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bringen Sie mal meinen Mann auf Spur!</title>
      <link>https://www.trenndich.info/bringen-sie-mal-meinen-mann-auf-spur</link>
      <description>Und dann war da noch die Frau, die ein Coaching für ihren Mann vereinbaren wollte. So funktioniert ein Coaching aber nicht. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir bei uns ansetzen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine Beziehung ist oft ein Machtkampf
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Ziehen.png" title="Wir können andere Menschen nicht verändern." alt="Beziehung ist oft ein Machtkampf. TrennDICH unterstützt Menschen dabei, ihren Weg zu gehen."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und dann war da noch die Frau, …die für ihren Mann anrief. „Helfen Sie auch Menschen, die sich nicht trennen wollen?“, fragte sie zunächst. „Natürlich“, sagte ich, „mir geht es nicht darum, Beziehungen zu beenden. Ich unterstütze Menschen dabei, Probleme zu lösen, bei Bedarf Veränderungen anzugehen und sich vor allem klarzuwerden, was sie möchten.“ Das kann eine Trennung sein, muss es aber nicht. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           „Ja, das sei genau das, was sie suche“, sagte die Frau, worauf ich sie bat, ein wenig über sich und ihre Beziehung zu erzählen. „Nein, da haben sie etwas falsch verstanden“, wendete sie ein, „es geht hier gar nicht um mich. Ich rufe für meinen Mann an. Der muss sich ändern. Bringen Sie den bitte mal auf Spur!“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            "Mein Mann hat sich verändert"
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           So funktioniert Coaching aber nicht. Die Gespräche mit dem Coach sollen die Klientin oder den Klienten in die Lage versetzen, eigene Ressourcen zu aktivieren, um den Knoten im Leben zu lösen. Alles basiert auf Freiwilligkeit, ähnlich wie bei einer Hypnosesitzung oder einer Mediation. Zumal man einen Menschen nicht ändern kann, zumindest nicht nachhaltig, wenn dieser nicht möchte. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           „Mein Mann hat sich aber verändert“, erklärte mir die Frau. „Er war nicht immer so. Er war aufmerksam, liebevoll und wollte Zeit mit mir verbringen. Heute arbeitet er nur noch oder ist mit seinem Rennrad unterwegs. Das ist doch keine Beziehung.“ Sie komme aber nicht an ihn ran. „Wenn ich etwas sage, streiten wir nur noch. Ich will den Tobias von früher zurück.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Für die Frau hat es eine Zeit gegeben, in der ihr ICH mit Tobias‘ DU weitgehend übereinanderlag und ein WIR entstanden ist. Das Leben - und damit auch eine Beziehung - ist jedoch nicht statisch. Dort wo etwas zusammengewachsen ist, kann es sich auch wieder trennen. Zumal wir über die Jahre vielleicht zu jemand wurden, der oder die wir nicht sind, der oder die vielleicht an einem Ort wohnt, an dem wir nicht sein wollen oder etwas tun, was uns keinen Spaß macht. Und das ist normal. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Einen gemeinsamen Weg finden
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet aber nicht zwangsläufig die Trennung. Meine Vorstellung von einer Partnerschaft ist die zweier in sich selbst ruhender Menschen, die ihren Weg teilen, ohne sich selbst zu verleugnen. Das bedeutet: Ich bin ich, und du bist du. Das bedeutet aber auch, dass wir nicht seine/ihre Erlaubnis brauchen, um zu sein, wer wir sind. Darum geht es und darüber muss man reden. Immer wieder. Paare, die das schaffen, haben beste Chancen, den Weg gemeinsam fortzusetzen, auch wenn sie sich mal aus den Augen verlieren und der eine mal schneller oder langsamer unterwegs ist.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich sagte ihr, dass ich sie verstünde, dass ich aber genauso wenig Tobias wieder „auf Spur“ bringen könne. „Verändern kann nur er sich, wenn er das möchte. Ich hätte aber einen anderen Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir mal über sie sprechen und was sie von ihrem Leben und ihrer Beziehung erwarten?“ Die Frau ließ mich gar nicht aussprechen. „Das Problem liegt bei meinem Mann!“, sagte sie und schlug vor: „Ich könnte ihm doch sagen, dass sie mal mit ihm reden möchten.“ Worauf ich ihr sagte, dass ich gerne mit ihm rede, wenn er das wolle. „Er wird sich bei ihnen melden“, meinte die Frau und legte auf.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich hatte ich am nächsten Tag Tobias am Telefon. Er solle sich bei mir melden, blaffte er. Worauf ich sagte, dass das so nicht stimme. „Ich rede gerne mit Ihnen, wenn sie das möchten. Sonst macht so ein Gespräch oder ein Coaching keinen Sinn.“ Es war zu hören, dass Tobias erleichtert war. „Ich habe keinen Bedarf. Ich will meine Frau auch gar nicht verlassen“, meinte er, „aber sie geht derzeit durch eine schwere Phase.“ Die Zwillingstöchter der beiden waren vor kurzem zum Studieren in die nächste Stadt gezogen. Während er die freie Zeit genieße und sich ein neues Rennrad gekauft habe, blase seine Frau Trübsal. „Ich sage ihr immer wieder, sie soll sich auch ein Hobby suchen. Das will sie aber nicht und hängt mir stattdessen ständig am Rockzipfel. Wenn das so weitergeht, überlege ich es mir vielleicht doch noch mit einer Trennung.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Sich selbst besser verstehen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Tobias schob schnell hinterher, er meine das nicht so. Er liebe seine Frau. Früher sei sie aber so eigenständig gewesen. Dafür habe er sie bewundert. Durch die Kinder habe sie diesen Wesenszug aber völlig verloren. „Für sie zählt seitdem nur noch die Familie. Das ist so schade. Ich würde ihr gerne dabei helfen, sich wieder selbst mehr in den Mittelpunkt zu stellen.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Nachdem Tobias und ich unser Gespräch beendet hatten, dauerte es nicht lange bis seine Frau am Telefon war. Sie habe alles aus dem Nebenraum gehört. „Es stimmt, seit die Kinder weg sind, bin ich in ein Loch gefallen. Ich weiß zwar nicht, ob das etwas bringt, aber ich würde doch gerne auf ihren Vorschlag eingehen und mich mal mit mir und meinem Leben beschäftigen.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das haben wir dann getan. Martina, so heißt die Frau, hat im Coaching versucht, sich besser zu verstehen, ihre Gefühle, Gedanken, Wünsche und Werte. Wir haben über Enttäuschungen und Verletzungen gesprochen, aber auch über die vielen zurückliegenden schönen Stunden und Tage. Und wir haben versucht zu klären, wie für Martina künftig ein glückliches und sinnvolles Leben aussehen kann. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Was ist mein Standort?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Bevor ich einen neuen Weg einschlage, sollte ich wissen, wo ich gerade stehe und wo ich herkomme. Meine Klientinnen und Klienten bekommen daher als Hausaufgabe einige Sätze mit, die sie aus dem Bauch heraus schriftlich beantworten sollen und die wir dann besprechen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sätze lauten beispielsweise:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Wenn ich jetzt Verantwortung für mein Leben übernehme, muss ich …
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	In meinem Leben vermisse ich …
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Eine der Sachen, die andere Menschen über mich nicht verstehen, ist….
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Eine der Sachen, die ich über andere Menschen nicht verstehe, ist….
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Ich könnte mir eigentlich viel mehr vertrauen, denn…
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Wenn ich mehr auf mich achten würde, müsste ich mir eingestehen, dass …
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Ich bin wichtig, weil …
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Ich habe mir selbst nie verziehen, dass …
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Wenn ich mehr auf meine Wünsche achten würde, müsste ich mir eingestehen…
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Mein Leben auszukosten bedeutet für mich, …
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           -	Mir ist durch die vorangegangenen Antworten bewusst geworden, dass…
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 07:57:21 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/bringen-sie-mal-meinen-mann-auf-spur</guid>
      <g-custom:tags type="string">TrennDICH,Coaching,Torsten Geiling,Beziehung,Breakup</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie treffe ich endlich eine  Entscheidung?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/wie-treffe-ich-eine-gute-entscheidung</link>
      <description>Innerlich habe ich die Koffer längst gepackt. Trotzdem traue ich mich nicht zu gehen. Es ist mehr als verständlich, dass die Trennung einem nicht leicht fällt. Denn vielleicht bereue ich ja schon bald diese Entscheidung. Gehen oder bleiben? Ein Coaching kann bei der Antwort helfen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine wichtige Entscheidung treffen: So kann ein Coaching Sie unterstützen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Das+Zielkl%C3%A4rungshaus_Entscheidungskreise2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich war auf dem Weg zu einem Coaching. Die Klientin hatte sich bei mir gemeldet, weil sie überlegte, sich von ihrem Ehemann zu trennen. Seit Monaten hatte sie die Argumente dafür oder dagegen von links nach rechts geschoben, ohne dass sie eine Entscheidung zu treffen imstande gewesen wäre. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           „Das Herz will das eine und der Verstand sagt etwas anderes“, hatte sie mir im Erstgespräch gesagt. Ich dachte über diesen Satz nach als plötzlich dieses Lied im Radio lief, das seit Jahren mein Mantra ist, wenn ich mal wieder eine schwere Entscheidung zu treffen habe. Dann lege ich es ein, drehe die Lautstärke nach oben und gröle den Refrain mit: 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            „You've got to get yourself together
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            You′ve got stuck in a moment
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            And now you can't get out of it
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Don′t say that later will be better
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Now you're stuck in a moment
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            And you can't get out of it.“
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Als meine Klientin zu Beginn des Coachings sagte, dass heute eine Entscheidung fallen müsse, erzählte ich ihr von meinem Lied. Sie nickte und meinte, eigentlich sei sie sich ja sicher: „Ich werde ihn verlassen. Ich möchte nur die letzte Gewissheit, dass meine Entscheidung die richtige ist.“ Diesen Wunsch höre ich öfters. Aber mit der Gewissheit ist das so eine Sache. Die gibt es im Leben nicht, zumindest nicht in der Gegenwart. Und für den Plan B ist es beim Blick in den Rückspiegel meist zu spät.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            „Vielleicht können Sie mir ja sagen, ob ich das machen soll.“
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Manche Menschen scheinen deshalb zu hoffen, dass ihnen jemand die Verantwortung für ihre Entscheidung abnimmt. Deshalb überraschte es mich nicht, als sie noch hinzufügte: „Vielleicht können Sie mir ja sagen, ob ich das machen soll.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich unterstütze meine Klientinnen und Klienten gerne. Indem ich unsere Sitzungen fachlich professionell gestalte und ihnen als Coach beim Aufspüren von Ressourcen und Kompetenzen helfe, die sie brauchen, um ihre Probleme zu lösen. Lösen müssen sie aber selbst. Und das schaffen sie auch. Allein deshalb ist es mir in den Erstgesprächen mit meinen Klientinnen und Klienten wichtig zu betonen: „Ich habe nicht im Sinn, Sie von irgendetwas zu überzeugen, oder eine Entscheidung für Sie zu treffen. Es geht um Ihr Leben, nicht um meines.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Systemisches Coaching bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Es erklärt den Klientinnen und Klienten nicht ihre Welt, sondern hilft ihnen dabei, diese Welt und damit sich selbst besser zu verstehen – durch aktives Zuhören, individuelle Fragen, Infrage stellen oder den Einsatz von geeigneten Werkzeugen. Im Fall dieser Klientin etwa durch die Arbeit mit Entscheidungskreisen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Was spricht dafür? Was dagegen?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich ließ die Klientin zwei Kreise zeichnen, in diesem Fall einen für ihr altes Leben und einen für den Neustart nach der Trennung. Aber natürlich funktioniert die Technik auch für alle anderen Lebensbereiche, in denen es eine Entscheidung zu treffen gilt. Und in diese Kreise zeichnete sie jeweils noch einmal zwei Kreise: In einen sollte sie „Was spricht dafür?“ schreiben, in den anderen „Was spricht dagegen?“. Und dann ließ ich sie (laut) nachdenken und schreiben, hörte zu und fragte nach, was sie mit Geborgenheit, Sicherheit, Bauchweh, Schuldgefühle oder vertraute Rituale meinte und wie wichtig ihr diese Punkte sind.  
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Sich zwischen zwei möglichen Wegen zu entscheiden, die aus sich widersprechenden Wünschen resultieren, ist schwer. Den Partner zu verlassen und ihn damit nicht zu verletzen, wenn der Partner nicht auch schon auf dem Sprung ist, das wird genauso wenig funktionieren wie bei ihm zu bleiben und plötzlich glücklich damit zu sein.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Gewissheit lässt sich dabei nicht erreichen, indem man Zweifeln aus dem Weg geht, sondern man muss sich ihnen stellen. Denn jeder Weg bzw. jede Lösung hat ihren Preis. Wer sich zugunsten des Partners entscheidet, wird wahrscheinlich seine Gründe dafür haben, auch wenn er sich gegen sich selbst entscheidet. Wer geht, tut das deswegen, weil er aus seiner Sicht keinen anderen Ausweg mehr sieht, auch wenn er den Partner damit verletzen muss.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und es ist klar, dass sich diese Entscheidung nicht gut anfühlt. Wir trauern, weil wir einen wichtigen Teil von unserem Ich verlieren, vergleichbar mit dem tatsächlichen Auszug des Partners aus der gemeinsamen Wohnung. Die Hälfte der Möbel sind verschwunden. Dort wo gemeinsame Fotos hingen, das gemütliche Sofa stand, auf dem wir über Jahre gekuschelt haben, ist nur noch eine kalte Leere. Das macht uns Angst und lässt uns vor der Endgültigkeit einer Entscheidung zurückschrecken. Vielleicht ist die unglückliche Beziehung doch besser als diese Leere und eine ungewisse Zukunft in Einsamkeit. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das sind wichtige und richtige Fragen, die wir uns vor einer Trennung stellen sollten. Denn nur wenn wir wissen, wohin unser Weg führen soll, können wir die Schwierigkeiten entschlossen und beherzt angehen. Und wenn ich ehrlich gegen mich selbst bin, muss ich manchmal zugeben, dass meine wahren Bedürfnisse, andere sind als das, was ich mir in den Kopf gesetzt habe. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wenn die Schmetterlinge ausgeflogen sind
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das neue Leben mit der oder dem Geliebten mag verlockend sein, weil die Schmetterlinge noch fliegen. Aber wie fühlt sich das in einem Jahr an, wenn die erste Verliebtheit verflogen ist, was wäre, wenn ich wüsste, dass mich der oder die Geliebte dann verlässt. Würde ich mich mit diesem Wissen trotzdem noch trennen?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Eine Entscheidung sollte im besten Fall immer unabhängig von anderen getroffen werden. Deshalb versuche ich den Blick meiner Klientinnen und Klienten immer auf sich selbst zu richten: Wer bin ich? Was macht mich aus? Wohin möchte ich im Leben (noch)? Um erst dann die Frage zu stellen, mit wem sie diese Ziele verfolgen wollen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Denn alles, was wir tun, und alles, was wir nicht tun, ist von unseren Werten, Wünschen, Zielen gesteuert, seien sie uns nun bekannt oder nicht. Diese zumindest in einer Momentaufnahme offenzulegen, bietet meiner Meinung nach das beste Fundament, um eine Entscheidung treffen zu können, mit der wir uns im Reinen befinden. Wenngleich es auch dann keine Garantie gibt, dass wir sie nicht bereuen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Aus einer anderen Perspektive
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Dieser Prozess oder die Reise zu sich selbst dauert seine Zeit. Es gibt natürlich auch Quick-Wins, die sich schon in einer Coachingstunde erreichen lassen. Oft hilft auch ein Perspektivwechsel. Darum frage ich meine Klientinnen und Klienten, was ihnen ein guter Freund oder eine gute Freundin beim Blick auf die Entscheidungskreise raten würde. Manchmal öffnet schon diese kleine Frage die Augen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Bei der Klientin war es so. "Jetzt muss ich nur noch den Arsch in der Hose haben, es ihm zu sagen", meinte sie und bat mich um den Titel meines Mut-mach-Liedes: "Stuck in a Moment You Can't Get Out Of" von U2. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Gehen oder bleiben - Wie treffe ich eine endliche eine Entscheidung? Weitere Tipps findest du
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.trenndich.info/gehen-oder-bleiben"&gt;&#xD;
        
            hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           . 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 15 Feb 2022 16:27:18 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert</title>
      <link>https://www.trenndich.info/der-weg-zur-hoelle-ist-mit-guten-vorsaetzen-gepflastert</link>
      <description>Ein Klient hat mir zum neuen Jahr seine Vorsätze geschickt. Ich selbst halte davon nicht viel. Wie wäre es aber mit einer Inventur und einer Reise zu sich selbst. Ein Mailwechsel.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein Mailverkehr mit guten Vorsätzen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Weihnachtskarten und Neujahrwünsche sind nicht meine große Leidenschaft. Ein Klient hat mir einige Tage nach dem Jahreswechsel eine Mail geschrieben, mit besten Wünschen für mich und einigen Vorsätzen für sich, was sich in 2022 alles bei ihm ändern soll. Ich habe ihm darauf geantwortet und es ist ein kleiner Mailverkehr entstanden. 
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Hallo Leon,
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch ich wünsche Dir alles Gute, vor allem, dass sich alles ordnet und sich dein Leben wieder etwas leichter anfühlt.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin ja eher skeptisch mit guten Vorsätzen ins neue Jahr zu starten. Nicht umsonst gibt es den Spruch: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bringt uns zwar auf der einen Seite weiter, sich immer wieder Dinge vorzunehmen, die uns herausfordern. Auf der anderen Seite besteht aber die Gefahr, dass wir uns Ziele setzen, die wir zwar für erstrebenswert erachten, deren Erreichung uns aber überfordern. Und so ist es ja oftmals: Die Vorsätze nicht mehr zu rauchen, mehr Sport zu treiben oder die Neuorientierung im Job und im Privatleben endlich anzugehen werden oftmals zur Seifenblase, die so schnell zerplatzt wie sie gekommen ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich halte Klarheit beim Blick auf die Realität deshalb für zielführender. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mache ich die ersten Wochen im neuen Jahr oftmals Inventur: Was ist (noch) da, was fehlt, was kann weg?!   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine solche Inventur schafft Überblick. Sowas geht nicht mit einem Kopf, der im Sand steckt. Dazu muss man die Perspektive wechseln und sich neu ausrichten, auch wenn man damit viel riskiert. Denn was man sieht, muss einem nicht gefallen. Und es öffnet neue Fragen: Was mach ich nun damit? Kann das wirklich weg oder kommt es auf den Stapel der Dinge, von denen ich mich nicht trennen mag. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie die Antwort jeweils ausfällt, muss jeder selbst wissen. Aber gelegentlich tut es gut, sich selber daran zu erinnern, ehrlich mit sich zu sein. Denn wer nicht bereit zum Verlust ist, kann auch nichts gewinnen.   
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe vor einigen Tagen von einer schönen Metapher fürs Leben gelesen: Sieh darin einen langen und kräftigen Fluss, auf dem du fährst. Hin und wieder gelangst du unweigerlich an gefährliche Stromschnellen. Und alles, was du tun kannst, ist Kurs zu halten und so gut wie möglich hindurch zu steuern. Denn die Strömung treibt dich eisern vorwärts. Wenn du dich gegen sie stemmst, kannst du kentern und untergehen. Also bleib ruhig und nimm die Wellen, wie sie kommen, auch wenn du Wasser schluckst. Der Fluss wird dich auch wieder in seichtere Gewässer führen, in denen du Kraft schöpfen und deine Reise genießen kannst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzliche Grüße 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Torsten
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Leons Antwort
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Hallo Torsten, vielen Dank! Das Bild mit dem Fluss hat sowas von Schicksal. Vielleicht ist mein Problem im Augenblick eher, dass ich mich treiben lasse. Vielleicht wäre es besser, vor der nächsten Flussverzweigung am Ufer festzumachen, auf den nächsten Gipfel zu steigen und von oben Orientierung zu erlangen, welche Abzweigung die richtige ist. Das wäre dann ja auch im Sinne der zuerst von dir erwähnten Inventur. Leider sehe ich derzeit keinen Gipfel, der einen Überblick bietet… 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ich muss dringend meine Hausaufgaben machen, die du mir gegeben hast, und mir die Frage stellen, was MIR im Leben WIRKLICH wichtig ist. Das fehlt immer noch. 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Viele Grüße!
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           RE: Auch Nichts-Tun bringt dich voran
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hallo Leon, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ja, die Metapher hat etwas von Schicksal. Und gleichzeitig bedeutet die Bootsfahrt ja nicht, dass du nichts tust, wenn du dich auf dem Fluss ein Stück treiben lässt. Es geht ja voran. Ich glaube vielmehr, dass die Aufgabe des NICHTS-TUNS dir dabei hilft, deinen weiteren Weg fortsetzen zu können. Nutze die Zeit. Beschäftige dich mit dir selbst. Begib dich auf die Suche nach deiner Identität. Ein notwendiger Schritt auf dem Weg dazu ist die Bereitschaft, sich gegenüber den Wünschen und Erwartungen anderer Menschen abzugrenzen. Der Philosoph Michael Bordt hat in einem seiner Bücher mal geschrieben: "Wer sich immer danach richtet, was andere von einem wollen und nicht lernt, auf sich selbst zu hören, wird keine eigene Identität ausprägen können."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst wenn du weißt, was du willst, wirst du das den anderen deutlich machen können - und die Konsequenzen tragen müssen. Wenn du also das Gefühl hast, es ist an der Zeit, die Richtung oder dein Lebensziel zu verändern, entscheide dich ganz bewusst welche Abzweigung du nimmst. Wählst du den ruhigeren Flussarm, der vor sich hin mäandert oder den Kanal, in dem du schnell vorwärtskommst. Das kann entscheidend sein. Muss es aber nicht.  Und welche Abzweigung in welcher Lebensphase die richtige ist, das weiß man ja erst oft hinterher. Falls es ein richtig oder falsch überhaupt gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Steve Jobs mal sagte: You can‘t connect the dots looking foward. You can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in the future. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber etwas Überblick und eine andere Perspektive ist sicher gut und hilft, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Wie etwa bei deiner Hausaufgabe. Zur Erinnerung: Nimm ein leeres Blatt und ziehe in der Mitte einen Strich. Links notierst du die Dinge, die du für dringend hältst, egal ob sie wichtig sind oder nicht. Rechts die Dinge, die du dir wünschst, die du erreichen oder nicht verliere
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           n möchtest, also die Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Wenn du die Listen schreibst, denke nicht zu lange nach und frag dich nicht, ob diese Dinge zurecht dort stehen. Schreib sie einfach auf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir alle haben ein Bild von uns, was wir zu sein glauben oder sein wollen, und das blockiert uns zu sehen, wer wir wirklich sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn du die Dinge notiert hast, melde dich gerne. Ich bin gespannt. Dann setzen wir die Reise gemeinsam fort. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           LG Torsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/bild2-fb45c434.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:46:36 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/der-weg-zur-hoelle-ist-mit-guten-vorsaetzen-gepflastert</guid>
      <g-custom:tags type="string">Krise,TrennDICH,Trennung,Vorsätze,Angst</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>"Ich lebe nicht mein Leben, sondern seins"</title>
      <link>https://www.trenndich.info/ich-lebe-nicht-mein-leben-sondern-seins</link>
      <description>"Beziehungsweise" heißt die Serie in der Süddeutschen Zeitung, in der Therapeuten  über ihre Arbeit erzählen, von Menschen und ihren Problemen, die ihnen besonders in Erfahrung geblieben sind. Der systemische Coach Torsten Geiling erzählt von einer Frau, die seit fast 30 Jahren verheiratet ist. Nebenher hat sie seit Langem einen Freund. Eigentlich würde sie sich am liebsten von beiden Männern trennen, doch dazu fehlt ihr der Mut.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         "Beziehungsweise" heißt die Serie in der Süddeutschen Zeitung, in der Torsten Geiling über einen seiner Fälle berichtet.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/files/uploaded/Geiling%2520SZ-Artikel.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Torsten Geiling 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Frau hatte mir in ihrer Mail geschrieben, dass sie sich trennen wolle. Das war für mich keine Überraschung, da ich als Systemischer Coach häufig Menschen vor, während und nach ihrer Trennung unterstütze. Bei unserem ersten Termin saß mir eine nervöse Frau Anfang 50 gegenüber, gepflegt und zierlich, mit einer wilden braunen Lockenpracht. Ich fragte sie, wie es ihr ginge. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Eine gute Frage, die sich nicht einfach so beantworten lässt“, antwortete sie und erzählte mir von ihrem Ehemann, mit dem sie bald 30 Jahre verheiratet ist und mit dem sie drei Kinder hat. „Und der immer noch mit mir leben will, obwohl ich seit mehreren Jahren einen Freund habe, von dem er weiß.“ Bei ihrem Freund finde sie alles das, was sie bei ihrem Mann vermisse: „Spontanität, Verrücktheit, guten Sex.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Sie wollen sich also von ihrem Mann trennen?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, irgendwie schon. Und auch wieder nicht, weil ich ein schlechtes Gewissen habe. Dann überlege ich, meinen Freund zu verlassen. Oder auch beide“, sagte sie und fügte verzweifelt an, „ich weiß es einfach nicht. Ich nehme mir immer wieder vor zu handeln. Im Kopf geht es. Doch es umzusetzen, daran scheitere immer wieder. Ich weiß nur, dass es so nicht bleiben kann.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Klicken Sie auf das Bild (oben), um den Artikel zu öffnen und den gesamten Text zu lesen. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 14:14:05 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/ich-lebe-nicht-mein-leben-sondern-seins</guid>
      <g-custom:tags type="string">Therapeut,Trennung,Coaching,Torsten Geiling,Gefühle,Beziehung,Angst</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schuld sind nicht immer die anderen</title>
      <link>https://www.trenndich.info/schuld-sind-nicht-immer-die-anderen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Um die Schuldfrage geht es bei einer Trennung nicht
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Der (Ex-)Partner ist verantwortlich für das Scheitern der Beziehung. Das sagen zwei Drittel der Frauen und Männer in einer repräsentativen Umfrage. Aber macht man es sich damit nicht zu einfach. TrennDICH-Coach Torsten Geiling rät zur Selbstkritik
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         . 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Telefon hatte mir der Mann gesagt, er wolle sich von seiner Partnerin trennen. Das war nicht weiter ungewöhnlich, schließlich richtet sich TrennDICH an Menschen, die vor einer Trennung stehen, mittendrin stecken oder diese gerade verarbeiten. Während der ersten Sitzung lernte ich dann aber nur seine Frau kennen – und zwar von ihren schlechtesten Seiten. Wenn ich die 60 Minuten zusammenfasse, lebte er seit Jahren mit einem herrischen, eifersüchtigen, launischen, nachtragenden, jähzornigen, egomanischen Drachen zusammen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich fragte ihn zum Schluss, ob er denn nach seiner Meinung auch Schuld am Scheitern seiner Ehe habe. Das machte ihn kurz sprachlos und er fragte sich wohl, ob er sich den richtigen Gesprächspartner ausgesucht hatte. „Sie haben doch gehört, wie sie sich verhält.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich nickte: „Das habe ich. Meine Frage war aber, ob Sie ihrer Meinung nach auch Schuld am Scheitern ihrer Ehe haben?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er zuckte mit den Schultern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Dann möchte ich sie etwas anderes fragen: Sie leben mit ihrer Frau seit 24 Jahren zusammen, haben ein Kind und ein Haus. Sie haben mir von einigen guten Momenten, sonst aber vor allem von einer schrecklichen Zeit erzählt. Warum haben Sie sich das so lange angetan? Warum haben Sie sie denn nicht früher verlassen?“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Mann stutzte, sagte aber nichts.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich fragte ihn, ob ich ihm etwas erzählen dürfe. Vor einigen Wochen hatte ich ein paar Tage am Katschberg in Kärnten verbracht. Eine gemütliche Wanderung führt dort hoch zur Gamskogelhütte. Der Weg ist gesäumt von roten Herzerln und weisen Sprüchen. Über einem Herz steht: „Hier siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist!“ Und auf dem Herz klebt - ein Spiegel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Mann schien kurz zu überlegen und dann nickte er. „Ja, Sie haben Recht. Wahrscheinlich habe auch ich meinen Teil dazu beigetragen, dass das alles so schiefgelaufen ist.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt konnten wir mit der Arbeit beginnen. Erst wenn ein Klient oder die Klientin zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst bereit ist und aus der Opferrolle aussteigt, kann ich sie als Coach unterstützen und begleiten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Die einzige Person, der nicht geholfen werden kann, ist diejenige, die anderen die Schuld gibt“, brachte es der US-amerikanische Psychotherapeut Carl. R. Rogers einmal auf den Punkt. Suchst Du die Schuld nämlich immer bei anderen, übergibst du ihnen die Verantwortung für Dein Leben. Du machst dich abhängig, weil dir damit die Macht fehlt, Fehler selbst zu korrigieren. Erwachsensein heißt aber, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, die möglichen Optionen abzuwägen, eine Entscheidung zu treffen und zu dieser zu stehen – um sich vielleicht später einzugestehen, einen Fehler gemacht zu haben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Partner ist nicht dafür da, unsere Erwartungen zu erfüllen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele unserer Klienten tragen sich mit dem Gedanken der Trennung oft schon seit Monaten oder sogar Jahren. Niemand nimmt diese Entscheidung auf die leichte Schulter. Der eine oder die andere hat auch schon eine Paartherapie hinter sich, wenn sie sich bei TrennDICH melden, meist ohne nachhaltigen Erfolg. Ich finde einen solchen Rettungsversuch trotzdem gut, wenn eine ernsthafte Absicht dahintersteckt. Man vergibt sich nichts – im Gegenteil. Wenn die Schuldgefühle vor, während oder nach der Trennung sich melden, kann ich mir sagen: „Ich habe wirklich alles versucht.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einigen Wochen frage ich meine Klienten meist, was ihnen unsere Zusammenarbeit gebracht hat. Dann sagen viele, Klarheit und die ernüchternde Erkenntnis, dass man den Partner oder sich gegenseitig nicht ändern kann. Man muss den Partner in allen seinen Facetten akzeptieren– oder eben nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist keinesfalls leicht, den anderen Menschen in seinen Gefühlen und im Handeln so zu akzeptieren, wie er oder sie ist. Und den meisten wird spätestens dann klar, es gibt eigentlich nur einen Weg, etwas zu bewegen: Ich muss an meiner eigenen Lebenseinstellung arbeiten. Unser Gegenüber werden wir nicht ändern. Da hilft es auch nicht, Druck auszuüben oder Angst zu verbreiten. Denn niemand kann jemand anderen (langfristig) seinen Willen aufzwingen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Häufig ist es doch aber so, dass wir uns fragen: „Warum denkt, glaubt und fühlt unser Partner oder unsere Partnerin nicht wie ich. Warum sieht er oder sie das nicht. Das ist doch die einzig richtige Ansicht, der einzig richtige Weg.“ Unser Partner oder unsere Partnerin ist aber nicht auf der Welt, um unsere Gefühle zu befriedigen oder unsere Erwartungen zu erfüllen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die ewige Liebe gibt es nicht
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Umgekehrt brauchen wir auch nicht seine/ihre Erlaubnis, um zu sein, wer wir sind. Ich bin ich, und du bist du. Es mag Zeiten gegeben haben, in denen das Ich mit dem Du weitgehend übereinanderlag und ein Wir entstanden ist. Eine Beziehung ist jedoch nicht statisch. Dort wo etwas zusammengewachsen ist, kann es sich auch wieder trennen. Zumal wir über die Jahre vielleicht zu jemand wurden, der oder die wir nicht sind, der oder die vielleicht an einem Ort wohnt, an dem wir nicht sein wollen oder etwas tun, was uns keinen Spaß macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb gibt es für mich auch nicht die ewige Liebe, in der man sich ein für alle Mal in guten wie in schlechten Tagen füreinander entschieden hat. Sondern man muss sich jeden Tag wieder neu füreinander entscheiden. Das birgt ein gewisses Risiko, ist aber der ehrlichere Weg. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um zu wissen, wohin ich gehen möchte und mit wem, muss ich aber erst einmal erkennen, wer ich bin. „Ich kenne keinen größeren Mut, als jenen, in sich selbst zu schauen“, sagt der indische Philosoph Osho. „Du fühlst dich gut, du fühlst dich schlecht – diese Gefühle steigen aus deinem Unterbewusstsein, deiner Vergangenheit empor. Niemand außer dir selbst ist dafür verantwortlich. Niemand kann dich wütend machen und niemand kann dich glücklich machen.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrscheinlich wäre es anders gekommen, leichter gewesen, wenn man die Entscheidung zur Trennung schon vor Jahren getroffen oder versucht hätte, die Beziehung in eine andere Richtung zu lenken. Ja, vielleicht wäre das so gewesen. Aber damals waren wir noch nicht die Menschen, die wir heute sind. Wahrscheinlich war der Leidensdruck damals noch nicht groß genug, die Probleme waren nicht so deutlich zu erkennen und wir waren noch nicht so weit, unsere eigenen Interessen wahrzunehmen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was möchten wir also wirklich? Wo ist der Weg, den wir gehen wollen? Der uns zufrieden macht und der am meisten mit uns selbst übereinstimmt? Oder versuchen wir nur, jemanden zu gefallen oder Konflikten aus dem Weg zu gehen? Haben wir Angst vor dem Unbekannten und halten deshalb am Bekannten fest, auch wenn es uns unglücklich macht? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gehen oder bleiben? Egal für was wir uns entscheiden, es wird immer Schmerzen verursachen. Die Frage ist daher, auf welchem Weg können wir sie leichter ertragen und sie verarbeiten. Um eine solche Standortbestimmung kann es im Coaching gehen und auch um ein Verstehen, warum wir sind wie wir sind. Gründe dafür können in der Vergangenheit liegen, in der Familie oder in gemachten Erfahrungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für den Klienten aus der Einleitung, der seine Frau für das Scheitern der Beziehung verantwortlich gemacht hatte, war die Schuldfrage bald nicht mehr wichtig. Wir beschäftigten uns mit seiner Person, mit seinen Wünschen und Zielen. Mit der Trennungsangst und seinen Schuldgefühlen. Und er verstand bald: Der Prozess man selbst zu werden, hört niemals auf. Es gibt nur einen Menschen, der weiß, ob das, was wir sagen und tun, ehrlich, offen und authentisch ist. Und dieser Mensch sind wir selbst. Deshalb kann ein Coaching oder eine Therapie auch immer nur eine Hilfe zur Selbsthilfe sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das bedeutet aber auch: Wer gehen will und nicht geht, bleibt, weil er oder sie nicht bereit ist, den Preis für diese Entscheidung zu zahlen. Schuld ist also nicht unser Partner oder unsere Partnerin. Wir allein tragen dafür die Verantwortung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/TrennDICH+-+Verantwortung.jpg" alt="Der Herzerl-Weg am Katschberg stellt entscheidende Fragen" title="Wer ist für dein Leben verantwortlich? Am Katschberg  in Kärnten wird diese Frage beantwortet."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/TrennDICH---Verantwortung.jpg" length="5890491" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 06:49:42 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/schuld-sind-nicht-immer-die-anderen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schuldgefühle,Schuld,TrennDICH,Coaching,Gefühle,Beziehung,Geiling</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/TrennDICH---Verantwortung.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fränkischer Tag: Schluss mit der Zerrissenheit</title>
      <link>https://www.trenndich.info/fraenkischer-tag-schluss-mit-der-zerrissenheit</link>
      <description>Chaos, Schuld und praktische Probleme: Ein Beziehungs-Aus wirft viele Fragen auf. Daher haben drei Coaches mit TrennDICH ein Angebot für Menschen entwickelt, die vor einer Trennung stehen, sie hinter sich haben oder mittendrin stecken.  Der Fränkische Tag berichtet in seiner Wochenendausgabe auf einer ganzen Seite über das Angebot von Torsten Geiling, Lisa Jahns und Kerstin Debudey.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         „Jeder braucht die Zeit, die er braucht"
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Artikel+FT.png" alt="Der Fränkische Tag berichtet in seiner Wochenendbeilage Fränkischer Sonntag über TrennDICH und das Angebot von Torsten Geiling, Lisa Jahns und Kerstin Debudey" title="Der Fränkische Tag  berichtet auf einer ganzen Seite über TrennDICH und das Thema Trennung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Chaos, Schuld und praktische Probleme: Ein Beziehungs-Aus wirft viele Fragen auf. Daher haben wir mit TrennDICH ein Angebot für den mutigen Absprung entwickelt.  Der Fränkische Tag berichtet in seiner Wochenendausgabe auf einer ganzen Seite darüber. Die Redakteurin Irmtraud Fenn-Nebel spricht mit Kerstin Debudey über den Anfang vom Ende, die Trennung und natürlich auch über den Neubeginn.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1. Der Anfang vom Ende
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Ratgeber. Was sie Menschen, die in einer Beziehungskrise stecken, nicht alles empfehlen: Reden. Sich zum Sex verabreden. Unternehmungen ohne Kinder machen. Paartherapie. Aber wenn einer – oder beide – spüren, dass es einfach nicht mehr gut wird mit dem anderen? Dann bräuchte es keine Tipps für ein krampfhaftes Zusammenbleiben, sondern für ein wohlüberlegtes Gehen. 
         &#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          „Wenn man diese Beziehung nicht mehr möchte, dann darf man seinen eigenen Weg finden. Aber immer wird nur empfohlen, man soll es weiter versuchen“, sagt Kerstin Debudey mit kritischem Blick auf Ratgeber. Sie weiß, wovon sie spricht: „Ich bin glücklich geschieden“. Von den 20 Jahren Ehe brauchte sie die Hälfte der Beziehungszeit, bis sie den Absprung schaffte. „Ich hätte mir damals gewünscht, dass jemand mein Chaos sortieren hilft und mir Mut macht“, sagt die Glückspädagogin, die auch als freie Trainerin, Naturcoach und Lehrerin arbeitet. 
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Zwei befreundete Kollegen hatten ebenfalls schwierige Trennungen hinter sich und mit ähnlichen Problemen, Gedankenverboten und Zukunftsängsten zu kämpfen. „Wir haben gemerkt, dass das ein großes Thema ist und viele Menschen bewegt.“ Gemeinsam gründeten sie im September 2020 mit „TrennDich“ ein Seminarangebot in Forchheim. 
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          „Eine Beziehung bedeutet Liebe, Leidenschaft, Freude aneinander, gemeinsames Wachsen und individuelles Entwickeln“, fasst Debudey zusammen. „Aus eigener Erfahrung und in der jahrelangen Arbeit mit Klienten habe ich erkannt: Wem das fehlt, der wird unzufrieden.“ Darüber könnten auch das größte Haus, das schönste Auto und der interessanteste Beruf nicht hinwegtäuschen. „Die Beziehung erfüllt einen nicht mehr.“ Die Frage nach der Trennung drängt sich auf. „Es ist wie ein Befreiungsschlag für viele, wenn sie endlich spüren, dass sie sich Zeit für die Möglichkeit einer Trennung geben können. Wenn es soweit ist, dann hilft kein Beziehungsratgeber mehr.“ 
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           2. Das Chaos
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    &lt;/b&gt;&#xD;
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          „Für mich lag der Fokus immer auf der Gestaltung einer erfüllenden Partnerschaft“, sagt die Seminarleiterin. Sie hat drei Kinder, da wirft man nicht so leicht hin. Doch irgendwann kam der Wendepunkt – und es stand die Trennung an. „Heute weiß ich, wie viel Mut, Kraft, Trauer und Stärke es bedarf, diese Zeit zu überstehen. Damals wäre eine Begleitung schön gewesen. Wenn man krank ist, schließt man sich doch vielleicht auch einer Gruppe an oder geht auf Reha. Aber für Trennungen gibt es kaum Anlaufstellen.“ 
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Sie und ihre Kollegen wollen ihre Erfahrungen in Kursen und Einzelcoachings weitergeben. „Wir verkörpern authentisch, wie Trennungen ablaufen. Wir haben alles selbst durchlebt.“ Sie seien überrascht über die große Resonanz. Plötzlich werde klar, wie viele Menschen im Trennungsdilemma feststecken. „Sie merken, dass etwas schiefläuft, aber der Mut zur Veränderung fehlt. Es entlastet sie, wenn sie ihre Zerrissenheit offen aussprechen“, schildert Debudey. 
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Betreffenden hätten einfach nur noch Chaos, wenn sie sich melden. Manche führen auch schon eine Außenbeziehung. „Es gibt so viele unterschiedliche Konstellationen. Wir signalisieren den Menschen, dass das ok ist und sie Unterstützung bekommen.“ 
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  &lt;/div&gt;&#xD;
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      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Den gesamten Text findet ihr in der Wochenendausgabe des Fränkischen Tags vom 26./27. Juni. 
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 26 Jun 2021 08:14:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/fraenkischer-tag-schluss-mit-der-zerrissenheit</guid>
      <g-custom:tags type="string">Trennung,TrennDICH,Coaching,Torsten Geiling,Beziehung,Trennungsschmerz</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was macht eigentlich ein Trennungscoach?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/was-macht-eigentlich-ein-trennungscoach</link>
      <description>Der systemische Coach Torsten Geiling berät  Menschen vor, während und nach ihrer Trennung. In Breakup, dem Podcast  übers Schlussmachen, spricht er mit der Journalistin Charlotte Theile über seine Arbeit,  den Vorwürfen und Zweifeln  während einer Trennung und auch über seine eigenen Erfahrungen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         "Wir begleiten Menschen ein Stück ihres Lebensweges"
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="http://www.trenndich.info" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_3427--283-29-1920w.JPG" alt="Torsten Geiling ist systemischer Coach und berät Menschen, die sich trennen möchten" title="Als systemischer Coach berät Torsten  Menschen vor, während und nach einer Trennung"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Menschen vor den Scherben ihrer Beziehung stehen, wissen sie oft nicht weiter. Sie kämpfen mit Zweifeln und Schuldgefühlen, sehen sich mit vielen Vorwürfen konfrontiert und fragen sich, ob die Trennung der richtige Weg ist. Dann melden sich einige bei uns, bei TrennDICH, weil sie sich vor, während oder nach ihrer Trennung unterstützen lassen möchten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Journalistin Charlotte Theile hat Torsten vom TrennDICH-Team zu seiner Arbeit als systemischer Coach interviewt. In Breakup, ihrem Podcast übers Schlussmachen haben die beiden fast eine Stunde über Beziehungen und ihr Ende gesprochen. Wie wichtig das Zuhören und Reden in einer Partnerschaft ist. Wie eine Beziehung zu einem guten Ende kommen kann, wenn beide das wollen. Über das Selbstbewusstsein, das man als Coach braucht, und welche eigenen Erfahrungen Torsten mit diesem Thema gemacht hat.    
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Link zum Podcast
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier geht es zum Podcast auf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://breakup.podigee.io/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Podigee
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ihr findet den Podcast übers Schlussmachen aber auch auf jeder anderen Plattform. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_3427--282-29.JPG" length="3218749" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 05 Jun 2021 07:46:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/was-macht-eigentlich-ein-trennungscoach</guid>
      <g-custom:tags type="string">Coaching,Gefühle,Podcast,Beziehung,Breakup,Geiling</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_3427--282-29-b6f30733.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_3427--282-29.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jede Trennung ist anders</title>
      <link>https://www.trenndich.info/podcast-uebers-schlussmachen</link>
      <description>Eine Trennung tut weh. In ihrem Podcast Breakup lässt  die Journalistin Charlotte Theile Menschen zu Wort kommen, die eine Trennung hinter sich haben oder mittendrin stecken.  In der nächsten Folge ist Torsten Geiling vom TrennDICH-Team zu Gast und spricht mit ihr unter anderem übers Schlussmachen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Podcast: Bei Charlotte erzählen die Menschen von ihren Trennungen
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.charlottetheile.de/podcast/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/breakup.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn die Beziehung zerbricht, ist das für die meisten von uns eine Katastrophe. Die Journalistin Charlotte Theile hat das selbst erlebt. In ihrem Podcast Breakup spricht sie mit Menschen, die eine Trennung hinter sich haben. In ihrer neuen Folge ist Torsten vom TrennDICH-Team zu Gast bei ihr. 
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Von Torsten Geiling
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Liebe ist eines dieser magischen Dinge, die einfach geschehen, egal was wir tun oder wie wir uns entscheiden. Sie kommt zu uns und verlässt uns auch wieder, was unheimlich schmerzt und in einer emotionalen Tragödie enden kann. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In meiner Tätigkeit als Systemischer Coach bin ich mittlerweile dutzenden Menschen begegnet, die tagtäglich unter ihren schlechten Beziehungen leiden, denen die Liebe abhandengekommen ist, wie ein Stock oder Hut, oder die trotz ihrer Ehe eine neue Liebe gefunden haben und sich die Frage stellen, wie das alles werden soll. Angst vor der Trennung haben die meisten, vor dem Gespräch und der Leere, die vielleicht danach kommt, und die deshalb lieber über Monate und Jahre den Schmerz ihrer Partnerschaft ertragen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn es meine Klientinnen und Klienten interessiert, erzähle ich in solchen Momenten gerne von meinen Erfahrungen und von Menschen, denen es ähnlich ging, die aber einen Weg durchs Chaos gefunden haben, wenn auch nicht immer freiwillig. Für viele hat das etwas Tröstliches. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           „Ich hätte gerne mehr solche Geschichten gehört, wie es anderen mit ihrer Trennung geht"
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Charlotte Theile hat eine ähnliche Erfahrung gemacht, als ihre Beziehung nach 14 Jahren in die Brüche ging. „Für mich waren die Geschichten von anderen Menschen, die Ähnliches erlebt hatten, die wichtigste Ressource. Zu hören, wie andere mit einer solchen Krise umgegangen sind, wie sie gelitten und gelernt haben. Irgendwie brachte mir dieser Perspektivwechsel die Gewissheit, dass das Leben weitergeht. Nicht nur für andere Menschen, auch für mich. Dass das, was jetzt so unüberwindbar und schrecklich aussieht, in einem Jahr wieder ganz andere Dimensionen haben wird. Doch diese Gespräche mit Freunden waren selten.“
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Charlotte ist 17, als sie ihren Freund kennenlernt. Trotz zwischenzeitlicher Fernbeziehung läuft es bei den beiden - 14 Jahre lang. Dann fährt er mit einer anderen Frau in den Urlaub. Für Charlotte ist das ein großer Vertrauensbruch, trotz einiger Freiheiten, die sich gegenseitig gewähren. Charlotte stellt ihn zu Rede, die darauffolgenden Wochen sind anstrengend, bis Charlotte eine klare Ansage von ihrem Freund fordert: Will er sie noch oder nicht? Die Antwort ist: Nein.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und plötzlich fühlte sich Charlotte alleine. „Ich hätte gerne mehr solche Geschichten gehört, wie es anderen mit ihrer Trennung geht, aber im Internet, in Zeitungen, in Podcasts fand ich nur wenige“, erzählt Charlotte. Im Sommer 2019 hatte sie dann etwas Zeit. „Mein Liebeskummer war nicht mehr ganz so schlimm. Und: Ich wollte etwas Neues ausprobieren“, sagt die 33-Jährige, die bis dahin ihre journalistische Arbeit vor allem aufs Schreiben, aufs Berichten beschränkt hatte. Sie kaufte sich ein Mikrofon, las sich ein und nahm dann mit einem ihrer besten Freunde den ersten Podcast zum Scheitern der Liebe auf. „Die Aufregung, als ich einige Wochen später auf ‚Veröffentlichen‘ klickte, spüre ich immer noch.“
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           20 000 Menschen hören regelmäßig zu
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Danach passierte etwas, mit dem Charlotte nicht gerechnet hatte: Der Trennungsschmerz, der sie bis dahin begleitet hatte, verschwand, fast augenblicklich. Das bestätigen ihr auch hin und wieder ihre Podcast-Gäste: „Nachdem sie ihre Geschichte öffentlich erzählt hatten, ging es ihnen plötzlich deutlich besser, schreibt Charlotte in einem Artikel in der Berliner Zeitung „Es war, als hätte ich diese Sache damit losgelassen“, sagte ihr zum Beispiel Helene, die ihre Geschichte im September live vor einigen Hundert Leuten bei der Breakup Podcast Night in Zürich erzählt hatte.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Anfangs war es für Charlotte gar nicht so einfach Gäste für ihren Podcast zu finden. „Ich fragte Freundinnen und Bekannte, ich sprach zwei Männer an, die in einer Bar über ihre Scheidungen sprachen.“ Mittlerweile ist das anders. Fast täglich bekommt sie von ihren Hörerinnen und Hörern Post, viele wollen ihre Geschichte erzählen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          So sind inzwischen über 45 Folgen von „Breakup – der Podcast übers Schlussmachen“ live gegangen. „Man könnte auch sagen: Es ist inzwischen eine gigantische Selbsthilfegruppe“, sagt Charlotte. Mehr als 20.000 Menschen hören auf allen möglichen Plattformen zu, wie ihr alle zwei Wochen jemand eine Trennungsgeschichte erzählt. Ungeschönt, ungescripted und hin und wieder anonym.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           "Jede einzelne Geschichte hat mir etwas Neues beigebracht"
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auch ich höre gerne rein, wenn Charlotte alle zwei Wochen am Samstagmorgen eine neue Folge veröffentlicht, und das, obwohl ich mich unter der Woche in den Coachings und Seminaren viel mit dem Thema Trennung und dem Leben meiner Klientinnen und Klienten beschäftige. Aber da geht es mir wie Charlotte, die bisher nicht das Gefühl hat, dass sich das Thema abnutzt oder die Geschichten sich langsam wiederholen. „Das liegt vielleicht daran, dass jede unglückliche Beziehung auf ihre eigene Art unglücklich ist. Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass es bis heute nicht allzu viele ehrliche Geschichten über die Liebe gibt“, meint Charlotte.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Jede Trennung stehe für sich. „Und jede einzelne Geschichte hat mir etwas Neues beigebracht. Etwa, welche Muster es in toxischen Beziehungen gibt. Oder warum manche Menschen so lange in unglücklichen Ehen verharren.“ Und sie hat viel gelernt, nicht zuletzt weil sie auch ab und an Experten in ihren Podcast einlädt. So weiß sie heute einiges auch über die Rechte von geschiedenen Vätern – oder darüber, welchen Einfluss psychische Krankheiten auf eine Beziehung haben können. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Charlotte ist keine psychologische Beraterin und auch kein Coach und das möchte sie auch gar nicht sein. Mit „Breakup“ hat sie dennoch eine Plattform für Menschen geschaffen, die eine schmerzhafte Trennung hinter sich haben und die sich trauen, davon zu erzählen. Nicht, weil sie dem oder der Ex noch eine mitgeben wollen, sondern weil sie hoffen, anderen damit helfen zu können. Das macht diesen Podcast so wertvoll. Er macht Mut, Mut sich schlecht fühlen zu dürfen, Mut loszulassen, Mut seinen Schmerz mit anderen zu teilen und Mut zu gehen, wenn die Beziehung keine Zukunft mehr hat. 
         
                  &#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           TrennDICH bzw. Torsten ist am Samstag zu Gast bei Breakup
          
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    &lt;/b&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Geschichten in „Breakup“ zeigen, dass die Schritte aus der Krise mühsam sind und es keine Abkürzungen gibt, aber auch, dass sich neue Türen öffnen, wenn man erst einmal unterwegs ist. Für mich ist eine der Botschaften: Wenn du einfach weitergehst, wirst du bald merken, dass das Schlimmste bereits hinter dir liegt. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In ihrer neuen Folge (5. Juni) ist TrennDICH bzw. bin ich zu Gast bei Charlotte im Podcast. Wir haben natürlich übers Schlussmachen gesprochen, und über TrennDICH und wie wir Menschen vor, während und nach ihrer Trennung unterstützen – und über meine persönlichen Erfahrungen bei diesem Thema. Hört doch mal rein und gerne auch in jede andere Geschichte, hier geht’s zum
          
                    &#xD;
    &lt;a href="https://breakup.podigee.io/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
           Podcast
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          . 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Jun 2021 08:52:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.trenndich.info/podcast-uebers-schlussmachen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bayreuther Tagblatt: Dieses Seminar hilft bei Trennungen</title>
      <link>https://www.trenndich.info/bayreuther-tagblatt-dieses-seminar-hilft-bei-trennungen</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Beziehung beenden
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/BT+-+TrennDICH.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Kann man eine Beziehung für beide Partner gut beenden? Ja, sagt Torsten Geiling. Er hat ein Trennungsseminar für Menschen entwickelt, die in ihrer Beziehung unglücklich sind.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was tun, wenn die Beziehung in eine Sackgasse gerät und Besserung nicht in Sicht ist? Zusammenbleiben? Oder lieber trennen? „Trennen“ sagt ein Seminar – und gibt professionelle Hilfe.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           „TrennDICH – Hab den Mut und geh“ – so hilft das Seminar beim Beenden der Beziehung
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im besten Fall hält eine Liebe ein Leben lang. Die Realität sieht oft jedoch anders aus. Jede dritte Ehe wird in Deutschland mittlerweile geschieden. Tendenz steigend. Corona, Lockdowns und Homeoffice könnten diesen Trend noch beschleunigen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Beziehung hat keinen Sinn mehr – und nun? Zu dieser und vielen weiteren Fragen hat sich Torsten Gerling Gedanken gemacht. Er ist Coach und Inhaber der Agentur ja|ge|ba aus Mistelgau. „Wichtig ist, dass man den Leuten vermittelt, dass sie glücklich sein dürfen. Und wenn es dazu gehört, dass man sich vom Partner trennen muss, dann ist das auch völlig in Ordnung“, sagt der Experte.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
            Den vollständigen Bericht des bt-Redakteurs Jürgen Lenkeit findet ihr auf der Seite des Bayreuther Tagblatts, wenn ihr
            
                        &#xD;
        &lt;a href="https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten_meldungen_news/nachrichten_aus_dem_landkreis/die-beziehung-beenden-dieses-seminar-hilft-bei-der-trennung-vom-partner/" target="_blank"&gt;&#xD;
          
                          
             hier klickt
            
                        &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
        
                        
            .
           
                      &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 25 May 2021 07:25:37 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lass los!</title>
      <link>https://www.trenndich.info/lass-los</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Ein Weg durch unbekanntes Gelände
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/backcountry-skiiing-1363754_1920_simon.jpg" alt="Das Leben führt dich immer wieder auf Berggipfel." title="Es hat niemand behauptet, dass der Weg durchs Leben einfach ist."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Soll ich oder soll ich nicht? Es gibt Dutzende Gebrauchsanweisungen im Internet, wann der richtige Zeitpunkt für eine Trennung gekommen ist. Bevor wir das entscheiden können, müssen wir aber erst einmal loslassen. 
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was macht eigentlich ein Coach? Wenn mich Menschen dies fragen, vergleiche ich meine Arbeit gerne mit der eines Bergführers, der seine Seilschaft über Grenzen oder zu neuen Gipfeln bringt. Die Entscheidung über Richtung und Ziel treffen die Kunden. Der Bergführer begleitet sie auf diesem Weg. Er sichert sie in unbekanntem Gelände, kennt Abkürzungen und kleine Pfade, hilft ihnen über Gletscherspalten und zeigt ihnen, wo die Steigeisen anzulegen sind, oder was zu tun ist, wenn das Wetter umschlägt. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          So können die Coachees neues Gelände erschließen, Veränderungen bewusst erfahren und daraus Entscheidungen ableiten. Allerdings muss klar sein: Der Bergführer ist kein Sherpa. Er trägt weder das Gepäck seiner Kunden noch nimmt er sie Huckepack. Gehen muss jeder selbst.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und zu gehen, fällt gerade in Krisen wie vor, während oder nach einer Trennung nicht leicht. Denn wer sich vor dem fürchtet, was kommt, klammert sich an das, was er hat. An Erlebnisse, an andere Menschen oder auch an Beziehungen. Wir klammern uns an das bekannte Übel, von dem wir wissen, dass es keine Zukunft hat, anstatt loszulassen und nach neuen Möglichkeiten und Chancen zu suchen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Die Allegorie vom Bergsteiger
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie der Bergsteiger, von dem der Psychologe Jorge Bucay erzählt, der sich trotz Schneesturm an eine Gipfelbesteigung macht. Der Berg war schneebedeckt und das Gelände schwierig. Es stürmte und eigentlich hätte er umkehren sollen. Aber sein Ehrgeiz ließ das nicht zu. Schritt für Schritt kämpfte er sich nach oben. Und als er gerade an einer besonders schwierigen Stelle ein Sicherungsseil fixieren wollte, verlor er den Halt und stürzte ab. Meter um Meter fiel er und schlug immer wieder gegen den steinigen Fels. Sein ganzes Leben zog an ihm vorüber als er plötzlich mit seinen Händen das Sicherungsseil streifte. Instinktiv packte er zu und sein Fall kam wenige Augenblicke später mit einem Ruck zu Ende. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Der Bergsteiger hing am Seil in der Felswand. Noch immer stürmte es und das Schneegestöber machte eine Orientierung unmöglich. Was sollte er tun? Er rief um Hilfe, doch bei dem Sturm war eine Rettung aussichtslos. Sollte er sich am Seil hochziehen und sich damit selbst retten? Seine schmerzenden Arme machten ihm schnell klar, wie unmöglich das war. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Oder sollte er loslassen und seinem Leben damit wahrscheinlich ein Ende bereiten. Dieser Gedanke ließ Panik in ihm aufsteigen und er klammerte sich nur noch fester ans Seil. Minuten und Stunden vergingen und die Anstrengung wurde immer größer. „Lass los“, dachte er sich immer wieder, „diese Schmerzen sind doch sinnlos. Lass los.“ Und wieder packte er nur noch fester zu. Nichts und niemand auf der Welt würde ihn dazu bringen, freiwillig das loszulassen, was ihm offenbar das Leben gerettet hatte. Den Kampf führte er über Stunden fort, die Händen verkrampft um das Seil, das er für seine einzige Chance hielt. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Als der Sturm am frühen Morgen nachließ, fanden die Rettungskräfte den total erschöpften und halberfrorenen Bergsteiger, der sich mit seinem Leben noch immer an das Seil klammerte. Nicht mehr lange und er wäre wohl dort den Erfrierungstod gestorben. Als der Bergsteiger die Augen öffnete, sah er jetzt, wo das Seil endete: nur einen Meter über dem rettenden Erdboden. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Wir müssen uns von dem trennen, was uns gerettet hat
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Manchmal bedeutet nicht loszulassen überspitzt gesagt den Tod. Wir müssen uns von dem trennen, was uns einmal gerettet, vor dem Absturz bewahrt hat. Aber wir tun es nicht. Wir leiden und halten an dem fest, was uns Schmerzen bereitet, uns unglücklich macht oder schon längst nicht mehr da ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          So erging es auch Andrea, die eigentlich anders heißt. Über lange Jahre war ihr Partner ein fester Halt in ihrem Leben. Gemeinsam haben sie viel erlebt und so manche Herausforderung überstanden, ein Kind großgezogen und ein altes Bauernhaus gekauft und renoviert. Sie ist mit ihrem Partner nicht nur physisch zusammengezogen. Er ist auch psychisch bei ihr eingezogen und ist ein Teil von ihr geworden. Das macht es so schwer loszulassen, zumal der Schmerz in der Beziehung auch selten konstant ist. Sobald er für ein paar Augenblicke aufhört, entsteht wieder Hoffnung, dass alles doch noch gut wird.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Lange Jahre hat Andrea gebangt, gelitten und mit sich und der Trennung gerungen. Immer wieder hat sie sich und ihrem Partner eine letzte Chance gegeben und sich an ihr bekanntes Leben geklammert. Wenn wir aber krampfhaft an etwas festhalten, fühlen wir uns weder frei, die Beziehung zu verändern, noch können wir sie (wieder) genießen. Wir hoffen auf ein Wunder, dass sich die Situation ändert. Gleichzeitig spüren wir, wie uns die Beziehung entgleitet. Wir haben so viel in diese Beziehung investiert, vielleicht gibt es Kinder, ein Haus, einen gemeinsamen Freundeskreis. Und wir packen trotzig noch fester zu. Das Klammern bringt aber unweigerlich den Schmerz zurück. Wut, Angst, Verzweiflung sind die Folge.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kein Wunder, dass Menschen, die in schlechten Beziehungen leben, viel häufiger unter chronischem Stress, körperlichen Schmerzen oder auch Schlafstörungen leiden als Menschen, die eine gute Beziehung führen. Auch Andrea ging es so. Die satten Farben verschwanden aus ihrem Leben. Wie eine Blume drohte sie zu verwelken, alles wirkte auf sie nur noch schwarz und grau. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wichtige Aufgaben einer Partnerschaft sind eine gegenseitige Bestätigung und Anerkennung, Vertrauen, Schutz und eine positive Kritik. Und obwohl das fehlt, hält uns die Angst vor dem Alleinsein lange zurück, diese Leidenszeit zu beenden. Denn wenn es auch ein unangenehmes Gefühl ist, das alles zu ertragen, scheint es häufig viel weniger bedrohlich als die Leere und die Schuldgefühle, die durch eine Trennung entstehen. Wir halten an dem alten Übel fest um kein neues Übel ertragen zu müssen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Viele, die dann doch gehen, haben ihre Entscheidung erst nach Monaten und Jahren und einem langen Prozess der Trauer und des Aufgebens getroffen. Irgendwann wurde der Schmerz darüber, zu bleiben, stärker empfunden, als der Schmerz zu gehen. Sie waren nicht mehr ängstlich und wütend, sondern nur noch erschöpft und das Ganze leid. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bei Andrea kam d
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           er Impuls als ihre Tochter auszog. Da merkte sie, so geht es nicht mehr weiter. Auch wenn ihr die beste Freundin den Rücken stärkte, suchte sie professionelle Unterstützung und startete in einen Coachingprozess: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Andrea stellte sich über die Wochen viele Fragen und stellte sich in Frage. Gestern kam der Anruf: Sie hat mir ihrem Mann das Gespräch gesucht und sich von ihm getrennt. Die ganze Situation sei so traurig gewesen und sie wisse, dass noch ein langer Weg zu gehen sei. Aber dennoch fühle sie sich seit Monaten erstmals wieder erleichtert.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wann ist also der richtige Moment gekommen, um loszulassen? Und mit Loslassen kann auch ausdrücklich der Gedanke gemeint sein, sich von seinem Partner nicht zu trennen. Denn nicht für jede Klientin und jeden Klienten lautet die Antwort: Ich gehe. Auch diese Erkenntnis, das Loslassen des Trennungsgedankens kann befreiend sein, weil ich vielleicht noch nicht so weit bin oder weil ich das Gemeinsame nicht aufgeben möchte und ich es stattdessen beispielsweise mit einer Paartherapie noch einmal versuchen möchte.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wann ist also der richtige Moment gekommen, um loszulassen? Für Menschen, die auf einen allgemeingültigen Ratschlag gehofft hatten, kommt jetzt vielleicht der enttäuschendste Satz in diesem Text: Den gibt es nicht. Denn dieser Moment ist etwas ganz Persönliches. Das ist wie mit dem Schmerzempfinden – was dem einen schon weh tut und Tränen in die Augen treibt, lässt die andere gerade einmal zucken.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Richtig oder falsch gibt es nicht. Lass Dich also nicht verleiten, allgemeingültige Ratschläge anzunehmen oder zu denken, wenn es so in diesem Buch steht oder jener Experte es sagt, „muss ich“ oder „darf ich nicht“ so fühlen oder handeln. Es ist Dein Leben, für das Du allein die Verantwortung trägst. Du weißt selbst am besten, wann der Moment gekommen ist, um loszulassen, auch wenn es auf dem Weg guttut, Unterstützung zu erfahren und einen erfahrenen und trittsicheren Bergführer an Deiner Seite zu haben, der die richtigen Fragen stellt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Doch egal wie viel Mühe es kostet oder wie sehr es zu schmerzen scheint, loszulassen und wieder von neuem den Aufstieg zu beginnen, ist es doch gut zu wissen, dass ein gesunder Erwachsener mit jeder Art von Verlust fertig werden kann. Auch mit diesem.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 24 May 2021 07:44:36 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/lass-los</guid>
      <g-custom:tags type="string">Loslassen</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Gefühle sind zum Fühlen da</title>
      <link>https://www.trenndich.info/gefuehle-sind-zum-fuehlen-da</link>
      <description>Wir haben verlernt, offen und ehrlich mit unseren Gefühlen umzugehen. Erst wenn wir unsere Gefühle ergründen und uns damit beschäftigen, was die Ursache für Wut, Trauer oder Angst sind, werden wir glücklich in unseren Beziehungen werden.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Wie wir unsere Gefühle verstehen
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/faces.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Es ist ein paar Tage her, dass mir ein Klient von seiner zweijährigen Tochter erzählte. „Die ist gerade so anstrengend“, stöhnte er, „Trotzphase, wissen Sie…das jetzt auch noch, bei dem ganzen Beziehungsstress, den ich derzeit habe.“ 
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Ich fragte ihn, warum er seine Tochter so anstrengend findet. Ihr Gefühlschaos, meinte er, ständig sei etwas anderes. In der einen Sekunde sei sie froh, lache und drücke ihn, um einen Augenblick später durch die Küche zu wüten und Dinge durch die Luft zu werfen oder verzweifelt in der Ecke zu stehen und herzzerreißend zu heulen, wenn irgendetwas nicht nach ihrem Kopf gehe.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           „Ja, das klingt anstrengend“, antwortete ich ihm, „und gleichzeitig ist das doch auch toll.“ Mein Klient zog die Augenbrauen zusammen: „Was ist denn daran toll?!“ 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           „Die Offenheit, wie sie ihnen ihre Gefühle zeigt, ihnen mitteilt, wie es ihr gerade geht“, sagte ich zu ihm. „Haben Sie das nicht bemerkt?“
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Kleinkinder wissen noch nicht, wie man Gefühle unterdrückt. Wenn sie jemanden mögen, zeigen sie es ihm. Genauso, wenn sie jemanden nicht mögen. Wenn sie traurig sind, weinen sie, und wenn sie froh sind, lachen sie aus vollem Herzen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wie heißt es so schön: Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit. In diesem Satz stecken gleich zwei Wahrheiten. Kinder sind in ihren ersten Jahren unverstellt und ehrlich. Erwachsene sind es vor allem dann, wenn sie sich berauschen (oder durch Suchtmittel die Kontrolle verlieren). Denn wir Erwachsenen haben diese Offenheit oftmals verlernt bzw. wurde sie uns in unserer Kindheit aberzogen. „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, hieß es da, „du musst doch nicht traurig sein“ oder „reiß dich mal zusammen“. Die Botschaft war: Gefühle zeigt man nicht, schon gar nicht vermeintlich negative wie Wut, Trauer und Schmerz.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Aber warum ist das so? Warum erfordert es so viel Mut, seine Gefühle dem anderen mitzuteilen? Ist es nicht vielmehr so, dass eine Beziehung zu einem anderen Menschen, die auf der Kontrolle der Gefühle aufbaut, überhaupt nicht funktionieren kann? Ich frage mich zunehmend, warum wir solche Angst davor haben, offen und ehrlich zu sein. Klar, wir wollen niemanden verletzten. Und noch viel weniger wollen wir von anderen verletzt werden. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Aber ist das nicht sehr kurzfristig gedacht? Denn letztendlich verhindern wir damit, dass uns der andere so kennenlernt, wie wir wirklich sind. Und wir tragen Dinge mit uns herum, die eigentlich gesagt werden müssten. Die Quittung dafür kommt dann eben später. Denn wer möchte sich sein restliches Leben verstellen. Selbst wenn ich das fest vorhabe, wird das nicht funktionieren. Irgendwann kommt der Moment, in dem man die Contenance verliert, die Fassung, und sich das wahre Ich zeigt. Warum also nicht gleich. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Der Psychologe Dr. Leon Windscheid vergleicht Gefühle mit einem Wasserball, den man mit mehr oder weniger Anstrengung unter Wasser drücken kann. Von außen sieht es so aus, als wäre der Ball weg. Und vielleicht glaubt man das selbst – bis der Ball an gleicher oder anderer Stelle mit Wucht wieder nach oben kommt. Selbst wenn ich es schaffe, dass mein Gegenüber dieses Auftauchen nicht bemerkt, werde ich es spüren, etwa in psychosomatischen Beschwerden, wenn es mir auf den Magen schlägt, ich Rücken habe, das Herz schmerzt oder ich mir den Kopf zerbreche. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir sollten Wut, Trauer, Angst, Neid oder Eifersucht nicht weg- oder unterdrücken, auch wenn wir das in unserer Kindheit vielleicht vermittelt bekamen. Gefühle sind nichts Schlechtes, das man verbessern oder ändern müsste. Wut ist einfach Wut, Angst ist Angst und Trauer ist Trauer. Gefühle sind zum Fühlen da. Sie sind wie Wellen im Ozean. Man kann mit ihnen schwimmen und auf ihnen surfen. Oder man kann gegen sie ankämpfen und sich von ihnen in die Tiefe reißen lassen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Damit wir uns nicht missverstehen. Dieser Text ist kein Plädoyer dafür, sich von seinen Gefühlen beherrschen zu lassen – und künftig im Stile eines Kindes in der Trotzphase durch das Leben unserer Mitmenschen zu wüten und zu toben. Es geht darum, sich und seine Gefühle zu spüren und sie (anders) wahrzunehmen. Ich kann einfach wütend sein und mich von der Wut wegtragen lassen, ausrasten, toben, schreien, Dinge werfen. Oder ich kann meine Wut wahrnehmen, sie fühlen und mich fragen, was die Ursache dieser Wut ist und warum dieses Gefühl nach draußen will. Vielleicht steckt ein Schmerz hinter dieser Wut, eine Kränkung oder Neid. Etwas oder jemand tut uns weh, das wollen wir nicht, deshalb wehren wir uns mit Wut.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Und ja, dabei laut zu werden ist auch mal in Ordnung, wenn ich mir dem bewusst bin. Das Gute etwa an der Wut ist ja, sie gibt uns Mut, vertreibt Ängste und gewohnte Verhaltensweisen. Das brave Mädchen wird zur tobenden Frau, der verständnisvolle Mann wird zum rohen Kerl. Wir können über uns hinauswachsen. Wir sollten diese Energie jedoch nicht in destruktiver Weise nutzen, um zu verletzen oder zu zerstören. Wenn es ein Ventil braucht, warum nicht den Garten umgraben, die Wohnung putzen oder einen Halbmarathon laufen – um dann die Veränderung anzugehen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Oder ich stelle fest, dass es gar nicht mein Gefühl ist, dass da an die Oberfläche möchte, sondern dass ich beispielsweise das Gefühl von Ungerechtigkeit oder Kränkung von einem nahestehenden Menschen übernommen habe und ich mit ihm fühle. Dann sollte ich dieses Gefühl an diese Person zurückgeben, um mich wieder selbst zu spüren. Denn eines ist noch wichtig: Wir können niemandem sein Gefühl abnehmen. Wir können unterstützen. Fühlen muss aber jeder selbst – gerade in Krisenzeiten vor, während oder nach einer Trennung.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Es ist Zeit, sich seinen Gefühlen (wieder) mehr zu öffnen und ihnen Ausdruck zu verleihen – mehr wie die Kinder, die ganz natürlich sich gegenseitig ihre Gefühle mitteilen. Dafür muss ich natürlich wissen, um welches Gefühl es sich handelt, das gerade in mir rumort.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Achtsamkeitsübungen wie Meditationen, Autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson können dabei helfen, die eigenen Gefühle zu ergründen und ihnen einen Namen und eine Stimme zu geben. Oder auch diese kleine Übung, die ich für euch rausgesucht habe und immer wieder auch meinen Klienten empfehle. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Gefühle sind zum Fühlen da: 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Suche dir einen ruhigen, bequemen Platz, deine Couch oder dein Bett. Stell dir gerne einen Wecker. Zehn oder 15 Minuten. Lege dich hin und schließe die Augen. Beobachte deinen Körper, deine Gefühle und nimm alles bewusst wahr: 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Spüre, wie du auf dem Bett oder der Couch liegst
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Spüre, die Matratze und die Kissen unter dir
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Spüre, deinen Kopf, deinen Rücken, die Beine und deine Füße
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Spüre, wie deine Hände sich anfühlen
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Spüre, wie du atmest, wie sich deine Brust und dein Bauch heben und senken
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Atme ein, atme aus! Atme ein, atme aus!
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Fühle deinen Herzschlag
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Welche Gefühle spürst du? 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Spüre den Kloß im Hals, das flaue Gefühl im Magen oder die Wut im Bauch 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Oder ist es ein anderes Gefühl, das sich seinen Weg bahnt
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Wo spürst du dieses Gefühl? Wie fühlt es sich an?
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Fühle, wie die Angst (oder ein anderes Gefühl) präsenter und deutlicher wird
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Nimm dieses Gefühl ganz bewusst als solches wahr. Gib ihm einen Namen.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           •	Atme, spüre, lerne es kennen!
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Lass das Gefühl da sein! Verändere nichts! Misch dich nicht ein! Bewerte es nicht!
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Und wenn Gedanken kommen, beobachte diese und lasse sie wieder gehen.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Am einfachsten funktioniert das, indem du deine Aufmerksamkeit wieder auf deine Atmung lenkst und du diese beobachtest. Atme ein, atme aus. Ganz bewusst. Atme ein, atme aus. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Und dann lass die Gefühle wieder zu. Spüre ihnen nach. Lass sie sein. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wenn wir uns öffnen, um unsere Wut, die Angst, die Trauer, unseren Schmerz (endlich einmal) zu fühlen, kann das sogar ein schönes Erlebnis sein, weil es Blockaden löst. Endlich darf der Wasserball nach oben steigen. Unsere Gefühle werden nicht länger unterdrückt und zum Beispiel der Trennungsschmerz kann endlich anfangen, abzuheilen. Denn der Schmerz hört auf, sobald ich den Verlust verarbeitet habe und das aufgebe, was nicht mehr ist – ganz egal ob ich verlassen wurde oder selbst gegangen bin. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Auch in anderen Situationen hilft es, sich zu öffnen und seine Gefühle den anderen ehrlich mitzuteilen. Aufrichtig zu sein, erfordert Mut, zumal wir nicht beeinflussen können, wie der andere reagiert. Die Reaktion der anderen ist aber sowieso ihre Sache, so wie wir allein für unsere eigene Reaktion verantwortlich sind. Sich den Kopf der anderen zu zerbrechen, lohnt nicht. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Haben wir jahrelang eine andere Beziehung geführt, in der wir unsere wahren Gefühle verborgen haben, kann diese Verhaltensänderung zum Gegenteil führen. Wir kommen dem Partner nicht näher, sondern dieser versteht die Welt nicht mehr. Gefühle – was soll das?! Haben wir nicht schon genug Probleme?!
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir sollten uns niemals schuldig fühlen, weil wir unsere Gefühle ausdrücken, und wir sollten niemals anderen Schuldgefühle machen, weil sie den Mut haben, offen und ehrlich zu sein. Ganz im Gegenteil, nachdem wir damit bei uns angefangen haben, sollten wir auch andere ermutigen, das zu tun. Denn wenn man in einer Beziehung verharrt, in der man nur des lieben Friedens willen, nicht offen und ehrlich ist, ist sie es dann überhaupt wert, gelebt zu werden? Ich denke nicht.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 09 May 2021 17:56:41 GMT</pubDate>
      <author>183:861479370 (Torsten Geiling)</author>
      <guid>https://www.trenndich.info/gefuehle-sind-zum-fuehlen-da</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Entscheidungen: Alles beginnt mit einem ersten Gedanken</title>
      <link>https://www.trenndich.info/entscheidungen-alles-beginnt-mit-einem-ersten-gedanken</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Entscheidungen - Alles beginnt mit einem ersten Gedanken
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/dmtmpl/dms3rep/multi/blog_post_image.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Ob ein Plan funktioniert, sieht man in der Regel erst hinterher. Mit dem richtigen Zeitpunkt für eine Entscheidung ist es nicht anders. 
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich vor Jahren wieder mal im Wald spazieren ging und über mein Leben und vor allem meine Ehe nachdachte. Ein Hamsterrad aus Gedanken und Emotionen. Doch etwas war entscheidend anders auf diesem Spaziergang.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mir kam zum ersten Mal der Gedanke in den Kopf: „Vielleicht ist es besser, wenn ich mich von meinem Mann trenne“  - bähm… der Gedanke hat gesessen und ging seit diesem Moment auch nicht mehr aus meinem Kopf. Gepaart zu diesem Gedanken kamen auch gleich noch unzählige unschöne Gefühle wie Angst, Unsicherheit, Ratlosigkeit, Verzweiflung, Resignation, Wut, Trauer… hinzu. Und damals wollte ich natürlich all diese Emotionen und Gefühle so schnell wie möglich loswerden, doch diesmal blieb etwas zurück: Der Gedanke: Trenn dich!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Vielleicht kennst Du das auch, aus unzähligen Momenten in deinem Leben. Du gehst gewohnte Schritte, liebst das Vertraute, die Routine. Alles passt und es gibt einfach überhaupt keine Überlegung irgendetwas an dieser Situation zu verändern.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ganz anders, wenn dieser eine Gedanke aufkommt, der dich nicht mehr loslässt: Irgendwie läuft hier was grundlegend schief. So, wie es bisher war kann es nicht mehr weitergehen. Ich muss und will mich entscheiden!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Immer wieder komme ich mit Klienten und Klientinnen bei meinem Coaching im Wald, im „Walk&amp;amp;talk“, an das existenzielle Thema Beziehung und Partnerschaft. Und selbst wenn Klienten und Klientinnen im ersten Gedanken aus einem ganz anderen Grund Begleitung und Inspiration bei mir gesucht haben, wird an diesem Punkt klar, dass die große Frage in der Beziehung ansteht: Will ich bleiben und wenn ja WIE – oder Trenn-ich-mich und wenn ja WIE?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Diese Bewusstwerdung erst einmal zuzulassen ist ein wichtiger Schritt und dann folgt die „Zeit der Entscheidung“ – wie ich diese Phase immer so schön umschreibe. Denn ein Grundsatz all meiner Arbeit in Coaching und Seminaren ist: Treffe existenzielle Entscheidungen NIE aus der Not heraus, im Affekt oder unüberlegt!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und genau an diesem Punkt beginnt eine ganz neue Reise. Der Moment, in dem ich selbst erkannt habe, dass Veränderung ansteht und ich diesen Gedanken der Veränderung zulasse UND mit einem ersten Menschen teile, legt das Fundament aller weiteren Schritte hin zu einer gefestigten Entscheidung.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn du ernsthaft über eine Trennung nachdenkst und zu keiner Entscheidung kommst, hol Dir Hilfe – durch einen Therapeuten oder einen Coach. Wir unterstützen Dich gerne dabei mit Herz und Verstand eine Entscheidung zu treffen, die Deinem eigenen Weg und Deiner Bestimmung entspricht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und wir freuen uns, wenn du uns eine Rückmeldung über deinen Umgang mit Entscheidungen in unserer Facebook Gruppe gibst…… gerne auch auf Instagram oder unserer Facebook Seite…. Oder schreib uns eine E-Mail über deine Erfahrungen, Erkenntnisse und Probleme im Umgang mit den kleinen, alltäglichen Entscheidungen oder deiner Trennungsentscheidung.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Denn jede Entscheidung beginnt mit vielen kleinen Schritten…
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           ÜBUNG:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ein wichtiger Tipp, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, ist das Bewusstsein zu schärfen: WIE treffe ich eine Entscheidung? Dies gelingt gut mit einer ganz einfachen Übung:
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nimm dir am Abend 10 Minuten Zeit und wenn du magst einen Block zur Hand. Geh den Tag noch einmal rückblickend mit dem Fokus auf Deine Alltagsentscheidungen durch.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Finde 3 Entscheidungen des Tages und notiere dir alle Gedanken und Gefühle, die Dir VOR und NACH der Entscheidung gekommen sind in einer kleinen Tabelle.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn du diese Übung regelmäßig machst, erkennst bestimmt auch du wiederkehrende Gedanken und Gefühle, die Dir hilfreiche Impulse liefern zur Frage: WIE und WARUM treffe ich Entscheidungen so, wie ich sie treffe und stehe dazu mit allen Konsequenzen?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 07:24:13 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Entscheidungen: Gehen oder bleiben?</title>
      <link>https://www.trenndich.info/gehen-oder-bleiben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Gehen oder bleiben - die Entscheidung hast du längst getroffen
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/IMG_6369.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Sich zu trennen, ist oft verdammt schwer. Selten fühlt man so eindeutig, um genau zu wissen, was das Richtige ist. Das kann man beklagen oder daraus das Beste machen. 
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Während der Beziehung haben sich jede Menge Gründe angesammelt, um zu gehen. Und dann gibt es auch viel Großes und Kleines, was einen an den Partner bindet. Gehen oder bleiben? Der Kreislauf des Nicht-Entscheiden-Könnens beginnt.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Warum ist es eigentlich so schwierig, Entscheidungen zu treffen?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ungewissheit: Man kann sich nie hundertprozentig sicher sein, sich richtig entschieden zu haben.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Verlustgefühl: Wer eine Wahl trifft, entscheidet sich gleichzeitig gegen etwas. Das kann zu Verlustgefühlen oder einer Verlustangst führen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Resignation: Das ist die Steigerung der Verlustangst. Wenn es beispielsweise zu viele Möglichkeiten gibt, resignieren viele Menschen und entscheiden sich gar nicht. Ein Beispiel dafür ist die Marmeladen-Studie: Forscher boten in zwei Supermärkten verschiedene Marmeladen zum Probieren an, wobei einmal die Auswahl sehr klein und einmal sehr groß war. Die Forscher überprüften dann, wo die Kunden mehr gekauft hatten. Und tatsächlich: Bei der kleinen Auswahl wurde mehr gekauft. Bei der großen Wahlmöglichkeit resignierten die Kunden. Sie entschieden, sich nicht entscheiden zu müssen und kauften nichts.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Doch wie kannst Du nun Entscheidungen treffen?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Pro- &amp;amp; Contra-Liste: Schreib Dir alle Vor- und Nachteile der Entscheidung auf. Dadurch strukturierst Du Deine Gedanken. Wichtig ist, dass Du nach dem Brainstorming Deine Überlegungen bewertest, denn manche Argumente fallen sicher mehr ins Gewicht als andere.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kreis der Entscheider erweitern: Wie wir gesehen haben, ist die Entscheidungsfindung oft schwierig, weil alle Wahlmöglichkeiten ihren Preis haben. Dann ist es sinnvoll nach Kompromissen und anderen Perspektiven zu suchen. Häufig helfen Gespräche mit anderen Menschen, mit Fremden, Eltern und Freunden. Sie eröffnen Dir häufig nochmal eine andere Sichtweise. Allerdings solltest Du beachten, dass die meisten von Deiner Entscheidung betroffen sind und daher nicht neutral agieren (können).
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bauchgefühl: Bei allen strategischen und rationalen Entscheidungen sollte man immer auch auf seinen Bauch hören. Denn die Intuition ist die Summe aller Erfahrungen, die man bereits gesammelt hat. Emotionen, Gedanken und erfahrungsgemäße Entwicklungen fügen sich zu einem Bild bzw. äußern sich als Gefühl, das manchmal auch gegen die rationalen Gedanken stehen kann. Das sollte man sich bewusst machen – und sich erst dann entscheiden.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Mach Dir einen Plan!
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Es gibt Entscheidungen, die sind mit der Auswahl erledigt. Wenn Du Dich für die Erdbeermarmelade entschieden hast, ist der Prozess der Entscheidungsfindung damit abgeschlossen. Es gibt aber auch Entscheidungen, bei denen anschließend Handlungen nötig sind. Etwa bei einer Trennung. Da gehört die Aussprache mit dem Partner, der Auszug und dann vielleicht eine Scheidung mit dazu. Die Entscheidung zur Trennung zu treffen und sie dann umzusetzen, sind also zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Aber sie gehören zusammen, um wirksam zu werden.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mach Dir also einen Plan, wie Du Deine Entscheidung umsetzen willst. Je konkreter Du dabei bist, um so wahrscheinlicher setzt Du ihn auch um. Unterteile Dein großes Ziel in viele kleine Etappen-Ziele. Überlege Dir, was ist dafür nötig? Wie und wann willst du es umsetzen? Was machst Du, wenn etwas dazwischenkommt? Wenn Du Widerstände spürst, schau sie dir genau an. Was wollen sie Dir sagen? Wofür sind sie gut? Oder sind es Entschuldigungen, Glaubenssätze oder gesellschaftliche Normen, wie man sein Leben führen soll oder warum alles nicht möglich ist?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nimm Dir Zeit für diesen Prozess. Und hol Dir Unterstützung. Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Und oftmals bringt ein Blick von außen mehr Klarheit.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 07:10:44 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Neue Wiesentbote: TrennDICH im Interview</title>
      <link>https://www.trenndich.info/der-neue-wiesentbote-trenndich-im-portraet</link>
      <description>Gehen oder bleiben? Wer leidet, sollte gehen. Der Neue Wiesentbote hat TrennDICH-Coach Torsten Geiling zum neuen Seminar für Trennungswillige interviewt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Das neue Beratungsangebot für Menschen mit Trennungsabsicht
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ef62043d39e448b2ae9683b0d7810434/dms3rep/multi/Screenshot+Der+Neue+Wiesentbote.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Ein Seminar unterstützt Menschen, die sich von ihren Partnern trennen wollen.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im besten Fall hält eine Liebe ein Leben lang. Die Realität sieht aber anders aus. Jede dritte Ehe
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          wird in Deutschland mittlerweile geschieden. Tendenz steigend. Corona, Lockdowns und
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Homeoffice könnten diesen Trend noch beschleunigen. Zumindest klagen Paartherapeuten und
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Scheidungsanwälte nicht über zu wenig Arbeit. Auch Torsten Geiling geht es so, der systemische
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Coach hat zusammen mit seinen Kolleginnen Kerstin Debudey und Lisa Jahns das
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Beratungsangebot „TrennDich – Hab den Mut und geh“ speziell für Menschen entwickelt, die sich
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          von ihrem Partner trennen möchten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Warum braucht es Seminare und Coachings für Schlussmacher?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Torsten Geiling:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In Filmen, Romanen und Liedern geht es fast immer um die Verlassenen. Ihnen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          schlagen Sympathie und Mitgefühl entgegen. Freunde und Familienangehörige nehmen Anteil an
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          ihrem Leid. Und daran ist auch nichts verkehrt. Eine Trennung ist oftmals ein traumatisches Erlebnis –
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          allerdings nicht nur für den, der übrig bleibt. Aus eigener Erfahrung und auch aus zahlreichen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Beratungsgesprächen weiß ich, den meisten Menschen, die sich trennen, geht es ebenso. Nur stehen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          sie oftmals alleine da. Sie gelten als selbstsüchtig, böse und scheinen jedes Recht auf Verständnis
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          verwirkt zu haben. Dabei geht kein Mensch einfach so. Viele haben lange Zeit gelitten und um ihre
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Partnerschaft gekämpft. Vielleicht haben sie sich einsam gefühlt, unbeachtet, eingezwängt. Und
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          haben dann das einzig richtige getan, nämlich Verantwortung für sich und ihr Leben übernommen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Denn wer leidet, darf gehen. Dabei unterstützen wir unsere Klienten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Sie könnten doch aber auch dabei helfen, die Beziehung wieder zu kitten…
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das könnten wir und es trennen sich auch tatsächlich nicht alle Menschen, die unser Seminar
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          besuchen oder sich von uns beraten lassen. Wir können die Entscheidung aber niemandem
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          abnehmen. Viel mehr sehen wir es als unsere Aufgabe an, unsere Klienten auf ihrem Weg zu
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          begleiten. Hat sich jemand für eine Trennung entschieden, liegt es nicht an uns, ihn vom Gegenteil zu
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          überzeugen. Sondern wir unterstützen denjenigen und ermutigen ihn, seinen individuellen Weg zu
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          gehen. Die meisten Menschen wünschen sich eine stabile und dauerhafte Partnerschaft, in die sie
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          dann auch viel Zeit und Vertrauen investieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es den
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          wenigsten leicht fällt, eine feste Beziehung wieder aufzugeben und sich endgültig vom Lebenspartner
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          zu trennen oder vom Ehepartner scheiden zu lassen. Es gibt vielleicht gemeinsame Kinder, eine
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          gemeinsam eingerichtete Wohnung oder ein Haus, einen gemeinsamen Freundeskreis und viele
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          gemeinsame Erlebnisse. Das alles gibt man nicht leichtfertig auf, wenn es einen anderen Weg geben
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          würde, zumal es sich oftmals nicht einfach, schnell und schmerzfrei aufteilen, durchtrennen oder
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          entwirren lässt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Wann sollte man sich trennen?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ich denke, wenn wir aufhören zu hoffen. Viele Klienten erzählen uns, wie ausgebrannt und
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          unglücklich sie sich in ihren Beziehungen fühlen. Darüber können auch das größte Haus, das schönste
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auto und der interessanteste Beruf nicht hinwegtäuschen. Trotzdem verharren sie über Jahre in
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          dieser Situation. Sie hoffen, dass alles doch gut wird – und manchmal ist es das ja auch, wenigstens
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          ab und zu. Das reicht oft schon aus, um zu bleiben. Aber wenn das Leiden überhandnimmt und die
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Hoffnung stirbt, ist mit einem Mal Schluss. Das ist wie mit einer Schraube, die man fester und fester
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          anzieht. Irgendwann geht es nicht mehr und der Schraubenkopf reißt ab. Die Klienten können den
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Moment oft beschreiben, in dem ihnen klar wurde, dass es vorbei ist. Und trotzdem dauert es bei
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          vielen noch Wochen und Monate, bis sie in der Lage sind, zu gehen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Warum ist das so? Warum trennt man sich dann nicht sofort und lässt stattdessen den Partner im
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Unklaren?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Den Menschen zu verlassen, den wir einmal geliebt haben, kann sehr schwer sein. Zum einen haben
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          wir Angst vor dem Unbekannten: Bin ich ohne ihn/sie besser dran oder werde ich es irgendwann
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          bereuen, dass ich gegangen bin? Zum anderen weiß man ja, dass man ihn oder sie durch das
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Verlassen sehr verletzen wird. Und häufig hängt ein Teil von uns immer noch an diesem Menschen,
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          den man verlässt. Wir fühlen uns für sein oder ihr Wohlbefinden verantwortlich. Viele unserer
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Klienten sind an diesem Punkt, wenn Sie sich bei uns melden.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Was lernen die Menschen, die sich trennen wollen, dann bei ihnen?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Auflösung einer Paarbeziehung ist ein schmerzhafter und unübersichtlicher Prozess. Die
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Beteiligten sind häufig emotional überwältigt und mühen sich lange damit ab, die Trennung
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          auszusprechen und sie zu organisieren. Hier helfen wir. Wir unterstützen unsere Klienten ihr
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Gedanken-Chaos zu sortieren, den Mut zum Absprung zu finden und eine neue Perspektive
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          aufzubauen. Das heißt beispielsweise: Wie spreche ich eine Trennung am besten aus? Was kommt
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          bei einer Scheidung auf mich zu? Wie begegne ich Kindern, Freunden und Familie? Wie gehe ich mit
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Schuldgefühlen um?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Sie haben es bereits angesprochen, wer sich trennt, hat oft Schuldgefühle. Was kann man dagegen
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           tun?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ich finde es erst mal normal, sich schuldig zu fühlen. Entscheidet sich jemand zu gehen, leidet der
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          andere oft darunter. Für viele ist es schmerzhaft, diesen Menschen leiden zu sehen, den er ja
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          schließlich einmal geliebt hat. Und gleichzeitig muss man sich die Frage stellen, wer weiter gelitten
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          hätte, wenn man beim ungeliebten Partner geblieben wäre. Man selbst. Wer geht, tut das deswegen,
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          weil er aus seiner Sicht alles versucht hat und das trotzdem nicht ausgereicht hat. Jeder trägt die
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Verantwortung für sein Leben und die übernimmt er/sie mit diesem Schritt. Dafür muss sich niemand
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          schuldig fühlen. Gleichzeitig ist es so, wer zu dieser, zu seiner Entscheidung steht und sie konsequent
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          umsetzt, macht es den anderen leichter, damit umzugehen. Und es hilft auch uns dabei, etwaige Schuldgefühle zu verarbeiten. 
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wie sosooft ist es die Zeit, die diese Wunden heilt. Wenn man etwa
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          anfängt, sich wieder frei zu fühlen, wenn man den Ex-Partner auf der Straße trifft und unbefangen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          mit ihm sprechen kann oder wenn man sieht, dass der Verlassene eine neue Liebe gefunden hat.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Worum es in dem neuen Seminar-Format noch geht, findest Du im Themenpaket auf der Seite des
          
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.wiesentbote.de/2021/03/28/franken-trenn-dich-das-neue-beratungsangebot-fuer-menschen-mit-trennungsabsicht/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
           Neuen Wiesentboten.
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Apr 2021 07:15:29 GMT</pubDate>
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